Gewässerexposé
| Region: | Nordwestpolen |
| Charakter: | Wald- und Wiesenfluss, mehrere Seen |
| Flusslänge: | 145 km |
| Quelle: | bei Porost auf der Pommerschen Seenplatte (ca. 140 m ü. NN) |
| Mündung: | bei Ujscie in die Notec (Netze) (ca. 50 m ü. NN) |
| Fließgeschwindigkeit: | gemäßigt zügig, gelegentlich kleinere Stromschnellen |
| Pegeldynamik: | durchschnittlich geringer als ein Meter |
| Wassergüte: | fast durchgehend klar, lediglich im Wielimie-See kommt es zu deutlichen Trübungen (Schwebstoffe), die im weiteren Verlauf wieder in den Stauseen abgelagert werden, ab Jastrowie wieder durchgehend klar |
| Frühester Einstieg: | Studnica-See bei Drezno (nahe dem Wierzchowo-See) |
| Tourlänge: | 135 km |
| Feste Umtragestellen: | 15; davon 4 saisonale Hindernisse, die bei entsprechendem Wasserstand mit geeigneten Booten befahren werden können, und 11 dauerhafte Hindernisse (10 Kraftwerke, von denen eines mit einem vorgelagerten Havarie-Schütz ausgestattet ist, was ein zweifaches Umsetzen nötig macht) |
| Besonderheiten: | durchgängig mäandernder Flusslauf (gelegentlich auch neuentstandene Schleifendurchbrüche); passiert im Oberlauf mehrere Seen (unbedingt Gewässerkarten mitführen, damit man die Abflüsse findet); die Überquerung der größeren Seen können Winde behindern; im Mittel- und Unterlauf mehrere Stauseen und viele Flusserweiterungen; ausgeprägte Auwaldgebiete und im Gegensatz dazu kiefernbewaldete Hänge, die bis an den Flusslauf reichen; oberhalb von Pila ca. ab KM 40 ein längerer Durchbruch mit leichtem Wildwasser |
| Einschränkungen: | an den Kraftwerken sind bestimmte Wege zum Umsetzen der Boote vorgesehen, die jedoch wegen der geringen Frequenz teilweise wenig offensichtlich sind; stattdessen werden oft komfortablere Möglichkeiten genutzt, die über die Werksgelände der Wasserkraftanlagen führen – die Eigentümer zeigen dafür in der Regel Verständnis, wollen im Vorfeld jedoch gefragt werden |
| Lagerplätze: | durchgehend gut (lediglich abschnittsweise Auwaldgebiete oder verschilfte Ufer); entlang des gesamten Flussverlaufs bis Pila sind zudem mehrere Zelt- und Wasserwanderrastplätze eingerichtet worden |
| Touristik: | nur saisonal, doch anhand mehrerer im Bau befindlichen Biwakplätze ist es offensichtlich, dass eine touristische Nutzung vorangetrieben wird |
| Empfohlene Reisezeit: | Frühjahr bis Herbst |
| Schwierigkeitsgrad: | mittel |
| Stand: | Sommer 2009 |
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