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Die Havel

Gewässerexposé

havel-wasserstrasse

Region: Nordostdeutschland
Charakter: Kleinfluss > Wiesenfluss, zahlreiche Seen
Flusslänge: 325 km
Quelle: Quellseengebiet nahe Kratzeburg nordwestlich von Neustrelitz (Mecklenburg), geologischer Ursprung ist der Bornsee (63 m ü. NN)
Mündung: bei Havelberg in die Elbe (22 m ü. NN)
Fließgeschwindigkeit: mäßig bis sehr langsam, an keiner Stelle schnellfließend
Pegeldynamik: gering ausgeprägt, größere Schwankungen nur im Unterlauf bei Elbehochwassern
Wassergüte: im Ober- und Mittellauf überwiegend klar, mitunter Trübungen (Schwebstoffe) im Mittel- und Unterlauf
Frühester Einstieg: ab Kratzeburg unterhalb der Havelquellseen
Tourlänge: ca. 310 km (im Bereich Potsdam ist es möglich die Strecke um 14 km über den Sacrow-Paretzer-Kanal abzukürzen)
Feste Umtragestellen: im Oberlauf feste Wehre, viele Schleusen – sind mitunter nur saisonal in Betrieb
Besonderheiten: trotz mehr als 300 Kilometern Gesamtlänge liegen Quelle und Mündung nur knapp 70 Km Luftlinie voneinander entfernt (mäandernder Flusslauf) – ein Hinweis auf den ausgeprägten Tieflandcharakter, der zudem die frühe Befahrbarkeit nur 15 Km nach der Quelle erklärt, immer wieder passiert der Havellauf Seen oder formt sich zu seeartigen Erweiterungen, im Oberlauf lässt sich mit direkter Anbindung die Müritz und ihr Nationalpark auf dem Wasserweg erreichen, zum größten Teil (285 Km) schiffbar mit vielen Anbindungen zu anderen Gewässern (z.B. Templiner Seen), passiert Berlin über Spandau, nur 39 m Gefälle über die Gesamtflusslänge entsprechen einem durchschnittlichen Gefälle von 11 cm pro Kilometer, viele Verzweigungen und Kanalanbindungen (unbedingt Gewässerkarten mitführen), streckenweise ist der Hauptlauf der Havel kanalisiert – in diesem Fall verlaufen oft kleinere, für die Motorschifffahrt gesperrte Nebenfließe (z.B. Schnelle Havel parallel zum Vosskanal) in Flussnähe
Einschränkungen: Behinderungen und längere Schleusenzeiten durch Freizeitschifffahrt, zu weiten Teilen für motorisierte Boote freigegeben, streckenweise hohes Verkehrsaufkommen – auch Transportschifffahrt (Schifffahrtsregeln sollten bekannt sein), starke Seitenwinde können die Überfahrt von Seen gefährlich und schwierig machen
Lagerplätze: durchgehend gut (lediglich abschnittsweise Schotterböschungen wegen der Kanalisierungen), im touristisch gut erschlossenen Bereich der Mecklenburger Seen sind zudem zahlreiche Camping- und Wasserwanderrastplätze vorhanden
Touristik: im Oberlauf im Bereich der Mecklenburger Seenplatte innerhalb der Saison stark ausgeprägt, häufig motorisierte Freizeitschifffahrt
Empfohlene Reisezeit: Frühjahr bis Herbst (ggf. Schleusenzeiten beachten)
Schwierigkeitsgrad: gering
Stand: Sommer 2009

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