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Elbe-Radweg – Etappe Sachsen/Brandenburg

Streckeninfos

Typ: Fernradweg
Thema: Entlang der Elbe von der Quelle bis zur Mündung
Streckencharakter: Kleine Dörfer und mittelalterliche Städte, kleinräumige Flussauenlandschaft und Sächsische Schweiz (schroffes Mittelgebirge)
Merkmale: Natur, Kulturstädte
Logo: Prägnant: Blauer Schriftzug mit einem geschwungenem „e“ in Anlehnung an einen Flusslauf, ist einfach, mit klarer Form und dadurch sehr gut sichtbar
Region: Ostdeutschland
Länge: beschriebene Teilstrecke: 151 Km
Start: Schmilka (deutsch-tschechische Grenze)
Ziel: Torgau (letzte Stadt auf der Sächsisch-Brandenburgischen Teiletappe)
Streckenverlauf: Pirna, Dresden, Meißen, Riesa, Mühlenberg
Radweganschlüsse: Mittellandroute (D4), Moritzburger Rundradweg, Schwarze-Elster-Radweg
Anstiege/Gefälle: insgesamt moderat: im Abschnitt zwischen tschechischer Grenze und Pirna teilweise kürzere Bergetappen, doch für Mittelgebirge sehr mäßig, überwiegend dem Niveau des Flussgefälles folgend
Wegequalität: insgesamt gut: auf weiten Strecken sehr gut ausgebaut, gelegentlich von Baustellen und kleineren Ortsdurchfahrten oder Pflasterstein unterbrochen, mitunter sogenanntes Wildpflaster (mit Gepäck hier kaum mehr als Schritttempo möglich); sehr positiv ist, dass die Wegeführung häufig beiderseits der Elbe verläuft, wodurch sich bei entsprechender Kenntnis (oder einer guten Karte) jeweils die bessere Variante für einen entsprechenden Abschnitt finden lässt
Beschilderung: insgesamt sehr gut: gute Beschilderung, viele Alternativen zur Auswahl (oft sind beiderseits der Elbe Radwege vorhanden); in Nordsachsen und Brandenburg gibt es mitunter mehrere Deiche für einen Flussabschnitt in den sogenannten Poldergebieten; geht wegen der Entlang-des-Flusses-Logik meist auch gut ohne Karte; in Tschechien muss man sich stattdessen noch mit einem anderen Wegleitsystem (basierend auf Kennziffern von den sogenannten Nationalrouten) orientieren, aber ab der deutsch-tschechischen Grenze einheitliche Beschilderung mit dem prägnanten Elbe-Radweg-Logo
Besonderheiten: oft gibt es oberhalb von Dresden beidseitige Radwegealternativen, die ggf. auch offroad-taugliche Räder mit bequemem Gepäck erfordern (zu beachten: bei Hochwasser sind einige Streckenabschnitte nicht passierbar), wenn man hier bezüglich des Sonnenstands gut austariert zwischen West- und Ostufer (erste Tageshälfte Westufer, zweite Tageshälfte Ostufer), dann ist es möglich, besonders viel Sonne mitzunehmen; mehrmals sind Flussüberquerungen per Fähre vorgesehen (vieles wird hier einfacher und schneller, wenn man das passende Kleingeld – je Fährfahrt ca. 2,- € für 1 Person/Rad – dabei hat), wegen ungesicherter Steilböschungen auf vielen Strecken gefährlich für ungeübte Radfahrer – z.B. Kinder (vom Weg abkommen wäre in diesen Fällen oft besonders gefährlich)
Einschränkungen: bei Hochwasser streckenweise nicht befahrbar; im Flachland nördlich von Dresden gelegentlich starker Gegenwind
Sehenswürdigkeiten: Sächsische Schweiz (direkt am Radweg liegen Königstein und Bastei), Altstadt Dresden, Meißen
Übernachtung: Oberhalb von Pirna und nach Meißen gute Lagermöglichkeiten direkt am Fluss bei normalen Wasserständen (der Elbe-Radweg führt hier meistens in der Nähe des Elbufers entlang), im Raum Dresden (beginnend ab Pirna) bis Meißen sehr belebte Streckenabschnitte (dadurch mehr für spätes Zelten und frühes Aufstehen geeignet) – grundsätzlich sind aber nur in den Abschnitten von Pirna Stadt und Dresden Altstadt/Neustadt keine Lagermöglichkeiten vorhanden, denn sonst gibt es bei normalen Wasserständen genügend Freiraum durch die Elbwiesen; in der Sächsischen Schweiz (Naturlagerplatz Ferdinands Homestay Nähe Königsstein gegenüber am östlichen Elbufer) und zwischen Dresden und Meißen gibt es jeweils einen offiziellen Campingplatz; Unterkünfte und auf Radfahrer eingestellte Hotels gibt es entlang der Strecke häufig – ggf. aber vieles ausgebucht während der Hauptsaison (besonders im Raum Sächsische Schweiz/Dresden), denn auf dem Elbe-Radweg reisen mitunter viele Personen, die einer festen Planung folgen und bereits im Voraus Zimmer gebucht haben
Touristik: in den Ferienzeiten und während der Saison an den Wochenenden auf vielen Abschnitten hochfrequentiert (insbesondere Sächsische Schweiz, Dresden, Meißen etc.), insbesondere von Tagestouristen
Empfehlung: Lohnenswerter Campingplatz in Strehla (30 Minuten nördlich von Riesa) auf einem Berg über der Elbe. Der Campingplatz ist kombiniert mit dem Nixenbad. Diese Höhenmeter lohnen sich bei heißem Wetter, denn nach dem letzten schweißtreibenden Anstieg darf man sich mit einer Abkühlung im Freibad belohnen, sofern man vor 18 Uhr ankommt. Der Eintritt ist im Preis für das Camping inbegriffen. Die Anlage ist überhaupt sehr gepflegt und der Preis für eine Übernachtung günstig mit deutlich weniger als 10 Euro pro Person inklusive Freibad – Hier mehr Infos. Ggf. anrufen unter 015251505500.
Karten/Literatur: Bikeline hat die ideale Radwanderkarte für alle Abschnitte des Elbe-Radwegs (Teil 1) von Prag bis Magdeburg mit allen wichtigen Informationen entlang der Route inklusive Höhenprofil, Wegebeschaffenheit und Übernachtungsmöglichkeiten.

Ebenso hat Bikeline die ideale Radwanderkarte für alle Abschnitte des Elbe-Radwegs (Teil 2) von Magdeburg bis Cuxhafen mit allen wichtigen Informationen entlang der Route inklusive Höhenprofil, Wegebeschaffenheit und Übernachtungsmöglichkeiten.

Weiterhin gibt es eine Bikeline Radwanderkarte für den Elbe-Radweg mit einer Wegebeschreibung in umgekehrter Richtung stromaufwärts von Hamburg an die deutsch-tschechische Grenze.

Stand: 2015

Elbe-Radweg – Etappe Böhmen (Tschechien)

Elbe-Radweg – Etappe Sachsen-Anhalt/Mecklenburg

Es hat sich etwas geändert? Hier geschilderte Informationen entsprechen nicht mehr der Wirklichkeit da draußen? Dann lasst das bitte alle wissen und kommentiert diesen Beitrag.

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Mittlerweile eine ziemlich gute Alternative zu den Bikeline Radtourenbüchern: Die ADFC Radreiseführer in einem ähnlichen Format und mit ebenfalls sehr detailreichen Karten und den wichtigsten Infos für passionierte Radwanderer.

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