Wilder, einsamer, schöner
Paddeln in Polen gehört seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil der Reiseplanung von Langstreckenpaddlern. Es gibt genügend bekannte Beispiele, die den Ruf Polens unter den Wasserwanderschaften unanfechtbar gemacht haben. Polnische Flüsse sind wilder, einsamer und schöner als anderswo in Mitteleuropa, tuscheln die Insider gerne. Umso erstaunlicher ist es angesichts solcher Verheißungen, die jedes Jahr mehr und mehr Paddler anlocken, dass es auch in Polen noch Neues abseits ausgetrampelter Pfade zu entdecken gibt.
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Vom Fischer- zum Bauernland
Als Wasserwanderrevier hat das Oderbruch mittlerweile einen festen Platz im Jahresplan brandenburger Kanuten eingenommen, denn es bietet eine Alternative zum großräumigen Oderstrom.
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Auf Gräben und Fließen
Für die Entwässerung des Landes erhalten und streckenweise kanalisiert, lassen sich heute die meisten der älteren Gewässer im Oderbruch mit dem alten Oderflusssystem in Verbindung bringen.
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Schlesiens Seele
„Saßen auf dem Verdecke,
Glocken klangen, alte Zeit,
Und der Himmel wurde blauer
Und die Seele wurde weit.“ Theodor Fontane
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Der deutsch-polnische Grenzfluss
Mit der Neißemündung zum Grenzfluss geworden, hat die Oder ihre zuvor westliche Richtung auf Nord geändert und strebt ab jetzt kontinuierlich der Ostsee entgegen.
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Haff und Meer
Eine Fahrt bis nach Szczecin/Stettin führt über das Wasserlabyrinth des Nationalparks „Unteres Odertal“, das durch die Ost- und Westoder am rechten und linken Talrand eingegrenzt ist.
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Das kalkulierte Risiko
Nicht einmal zwei Autostunden nördlich von Berlin wartet ein Abenteuer für den Großstadtflüchtling, der das „kalkulierte Risiko“ liebt. Es beginnt im Zentrum der Mecklenburger Seenplatte auf einer großen Spielwiese mit einsamen Seen, verzweigten Wasserwegen und alten Kanälen. Wer will, kann sich dort wochenlang treiben lassen. Und das Beste: Wer sich vom Wasser führen lässt, findet auch jederzeit wieder zurück nach Berlin.
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Kleinod mit Charakter
Die Mysla/Mietzel ist ein knapp 100 Kilometer langes Flüsschen in Westpolen, das in der Gegend um Lipiany und Mysliborz entspringend, mit seinem naturbelassenen Oberlauf träge fließend eine Reihe von Schilfseen verbindet.
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Wasserwandern für Kilometerfresser
Die Warthe ist seit der aufkommenden Transportschifffahrt in Polen und Preußen der Fluss gewesen, der im mitteleuropäischen Wasserstraßennetz eine verlässliche Ost-West-Verbindung bot.
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Zeitreise durch altes Bauernland
Die Netze ist ein Paddelrevier mit außergewöhnlich konträren Charakterzügen – die Eindrücke wechseln zwischen beschaulicher Kleinflussidylle und weiträumiger Flussstromlandschaft.
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Pommerscher Abenteuerbach der Spitzenklasse
Die Drawa/Drage ist ein 186 km langer Wald- und Wiesenfluss im nordwestlichen Polen.
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Die verhältnismäßige Wildnis
Noch in schroffer Gestalt, bahnt sich die Neiße in natürlichen Mäandern ihren Weg durch die böhmischen Ausläufer, um sich erstmals im heutigen Grenzgebiet des Zittauer Dreiländerecks im Gefälle zu besänftigen.
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Polens wilder Westen
Nun ist es ja den meisten Flussläufen eigen, dass sie ihren Anfang in einer vordergründig gebirgigen Landschaft nehmen, die darüber hinaus oft als besonders reizvoll und schön empfunden wird. Wenn dies im Allgemeinen für die meisten Flüsse dieser Welt zutrifft, dann trifft es im Falle des Bobers in besonderem Maße zu. 
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Zentrum sorbischer Kultur
Nichts liegt näher als für den Auftakt einer Reihe von Flussportraits in einem Friedrichshagener Heftchen die Spree näher vorzustellen. Jeder Berliner hat wohl schon einmal von ihr gehört, aber gerade für den stets vom Wasser bedrohten, gelockten und verführten Friedrichhagener Landbewohner ist es besonders wichtig diesen Fluss genauer zu kennen, um zu wissen mit was für einer Dame er es da überhaupt zu tun hat.

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