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	<description>Ein Straßenreport für Rad- &#38; Wasserwanderer mit Berichten, News und Infos von den Roads und Off-Roads dieser Welt.</description>
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		<title>Elbe-Radweg &#8211; Etappe Sachsen/Brandenburg</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bikes]]></category>
		<category><![CDATA[Elbe-Radweg]]></category>
		<category><![CDATA[Biking]]></category>
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		<description><![CDATA[Streckeninfos Typ: Fernradweg Thema: Entlang der Elbe von der Quelle bis zur Mündung Streckencharakter: Kleine Dörfer und mittelalterliche Städte, kleinräumige Flussauenlandschaft und Sächsische Schweiz (schroffes Mittelgebirge) Merkmale: Natur, Kulturstädte Logo: Prägnant: Blauer Schriftzug mit einem geschwungenem „e“ in Anlehnung an einen Flusslauf, ist einfach, mit klarer Form und dadurch sehr gut sichtbar Region: Ostdeutschland Länge: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Streckeninfos</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2012/01/elberadweg-pirna.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2012/01/elberadweg-pirna-450x150.jpg" alt="" title="elberadweg-pirna" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8805" /></a><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/35ec8c8c9e974f1a8da72a7ec43dccf7" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-8796"></span></p>
<table class="sans full" border="0">
<tbody>
<tr>
<td class="strong">Typ:</td>
<td>Fernradweg</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Thema:</td>
<td>Entlang der Elbe von der Quelle bis zur Mündung</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Streckencharakter:</td>
<td>Kleine Dörfer und mittelalterliche Städte, kleinräumige Flussauenlandschaft und Sächsische Schweiz (schroffes Mittelgebirge)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Merkmale:</td>
<td>Natur, Kulturstädte</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Logo:</td>
<td><strong>Prägnant:</strong> Blauer Schriftzug mit einem geschwungenem „e“ in Anlehnung an einen Flusslauf, ist einfach, mit klarer Form und dadurch sehr gut sichtbar</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Region:</td>
<td>Ostdeutschland</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Länge:</td>
<td><strong>beschriebene Teilstrecke:</strong> 151 Km </td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Start:</td>
<td>Schmilka (deutsch-tschechische Grenze)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Ziel:</td>
<td>Torgau (letzte Stadt auf der Sächsisch-Brandenburgischen Teiletappe)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Streckenverlauf:</td>
<td>Pirna, Dresden, Meißen, Riesa, Mühlenberg</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Radweganschlüsse:</td>
<td><strong><a href="http://roadreport.de/2011/07/04/meldung-die-mittellandroute-kommt/">Mittellandroute (D4)</a></strong>, Moritzburger Rundradweg, Elster-Radweg</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Anstiege/Gefälle:</td>
<td><strong>insgesamt moderat:</strong> im Abschnitt zwischen tschechischer Grenze und Pirna teilweise kürzere Bergetappen, doch für Mittelgebirge sehr mäßig, überwiegend dem Niveau des Flussgefälles folgend </td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Wegequalität:</td>
<td><strong><font color="#7cfc00">insgesamt gut:</font></strong> auf weiten Strecken sehr gut ausgebaut, gelegentlich von Baustellen und kleineren Ortsdurchfahrten oder Pflasterstein unterbrochen, mitunter sogenanntes Wildpflaster (mit Gepäck hier kaum mehr als Schritttempo möglich); sehr positiv ist, dass die Wegeführung häufig beiderseits der Elbe verläuft, wodurch sich bei entsprechender Kenntnis (oder einer guten Karte) jeweils die bessere Variante für einen entsprechenden Abschnitt finden lässt</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Beschilderung:</td>
<td><strong><font color="#006400">insgesamt sehr gut:</font></strong> gute Beschilderung, viele Alternativen zur Auswahl (oft sind beiderseits der Elbe Radwege vorhanden); in Nordsachsen und Brandenburg gibt es mitunter mehrere Deiche für einen Flussabschnitt in den sogenannten Poldergebieten; geht wegen der Entlang-des-Flusses-Logik meist auch gut ohne Karte; in Tschechien muss man sich stattdessen noch mit einem anderen Wegleitsystem (basierend auf Kennziffern von den sogenannten Nationalrouten) orientieren, aber ab der deutsch-tschechischen Grenze einheitliche Beschilderung mit dem prägnanten Elbe-Radweg-Logo</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Besonderheiten:</td>
<td>oft gibt es oberhalb von Dresden beidseitige Radwegealternativen, die ggf. auch offroad-taugliche Räder mit bequemem Gepäck erfordern (zu beachten: bei Hochwasser sind einige Streckenabschnitte nicht passierbar), wenn man hier bezüglich des Sonnenstands gut austariert zwischen West- und Ostufer (erste Tageshälfte Westufer, zweite Tageshälfte Ostufer), dann ist es möglich, besonders viel Sonne mitzunehmen; mehrmals sind Flussüberquerungen per Fähre vorgesehen (vieles wird hier einfacher und schneller, wenn man das passende Kleingeld – je Fährfahrt ca. 2,- € für 1 Person/Rad &#8211; dabei hat), wegen ungesicherter Steilböschungen auf vielen Strecken gefährlich für ungeübte Radfahrer – z.B. Kinder (vom Weg abkommen wäre in diesen Fällen oft besonders gefährlich)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Einschränkungen:</td>
<td>bei Hochwasser streckenweise nicht befahrbar; im Flachland nördlich von Dresden gelegentlich starker Gegenwind</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Sehenswürdigkeiten:</td>
<td>Sächsische Schweiz (direkt am Radweg liegen Königstein und Bastei), Altstadt Dresden, Meißen</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Übernachtung:</td>
<td>Oberhalb von Pirna und nach Meißen gute Lagermöglichkeiten direkt am Fluss bei normalen Wasserständen (der Elbe-Radweg führt hier meistens in der Nähe des Elbufers entlang), im Raum Dresden (beginnend ab Pirna) bis Meißen sehr belebte Streckenabschnitte (dadurch mehr für spätes Zelten und frühes Aufstehen geeignet) – grundsätzlich sind aber nur in den Abschnitten von Pirna Stadt und Dresden Altstadt/Neustadt keine Lagermöglichkeiten vorhanden, denn sonst gibt es bei normalen Wasserständen genügend Freiraum durch die Elbwiesen; in der Sächsischen Schweiz (<strong><a href ="http://www.ferdinandshomestay.de/german/zeltplatz/index.html">Naturlagerplatz Ferdinands Homestay</a></strong> Nähe Königsstein gegenüber am östlichen Elbufer) und zwischen Dresden und Meißen gibt es jeweils einen offiziellen Campingplatz; Unterkünfte und auf Radfahrer eingestellte Hotels gibt es entlang der Strecke häufig &#8211; ggf. aber vieles ausgebucht während der Hauptsaison (besonders im Raum Sächsische Schweiz/Dresden), denn auf dem Elbe-Radweg reisen mitunter viele Personen, die einer festen Planung folgen und bereits im Voraus Zimmer gebucht haben</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Touristik:</td>
<td>in den Ferienzeiten und während der Saison an den Wochenenden auf vielen Abschnitten hochfrequentiert (insbesondere Sächsische Schweiz, Dresden, Meißen etc.), insbesondere von Tagestouristen</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Stand:</td>
<td>2011</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>________________________________________</strong><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850000303/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850000303">Empfohlene Literatur mit detaillierten Kartenausschnitten:</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850000303" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0018ZFU1K/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B0018ZFU1K"><img border="0" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;Format=_SL110_&#038;ASIN=B0018ZFU1K&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=AsinImage&#038;WS=1&#038;tag=roadreport-21&#038;ServiceVersion=20070822" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B0018ZFU1K" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>http://roadreport.de/2011/12/09/8715/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2011/12/09/8715/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 14:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Zitat: „Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“ Aurelius Augustinus, Kirchenlehrer, christlicher Theologe und Philosoph (354 &#8211; 430 n.Chr.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#6495ed"><strong>Zitat:</strong></font> <font color="#00008b">„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“</font><br />
Aurelius Augustinus, Kirchenlehrer, christlicher Theologe und Philosoph (354 &#8211; 430 n.Chr.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Roadreport: Der Mecklenburgische Seen-Radweg, 1. Teil</title>
		<link>http://roadreport.de/2011/12/07/roadreport-der-mecklenburgische-seen-radweg-1-teil/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 23:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von der Elbe zur Elde Wer die Fahrt in Lüneburg beginnt, wird etwas irritiert sein. Die ersten knapp 100 Kilometer des Mecklenburgischen Seen-Radwegs führen mitten durch eine norddeutsche Flachlandschaft an der Elbe entlang. Doch die Elbe, Deutschlands zweitgrößter Fluss, hat so überhaupt nichts mit Seen zu tun. Das Fazit für die ersten Stunden auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Von der Elbe zur Elde</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/11/mecklenburg.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/11/mecklenburg-450x150.jpg" alt="" title="mecklenburg" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8718" /></a>Wer die Fahrt in Lüneburg beginnt, wird etwas irritiert sein. Die ersten knapp 100 Kilometer des Mecklenburgischen Seen-Radwegs führen mitten durch eine norddeutsche Flachlandschaft an der Elbe entlang. Doch die Elbe, Deutschlands zweitgrößter Fluss, hat so überhaupt nichts mit Seen zu tun. Das Fazit für die ersten Stunden auf dem Rad: Auf diesen etwas mehr als 90 Kilometern hat man zwar ein Stück Elbe-Radweg kennengelernt, aber den Mecklenburgischen Seen-Radweg kennt man hier eigentlich noch nicht.<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/0993b9fe75284460b420a9e5644451e5" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-8744"></span>Diese ersten Kilometer sind sozusagen zum Einfahren, denn der wahre Mecklenburgische Seen-Radweg, der grüne Wälder und klare Seen verspricht, der kann natürlich nicht durch Niedersachsen führen, sondern beginnt erst östlich der Elbe &#8211; dort, wo der Mecklenburgische Seen-Radweg ab Dömitz in die Dunkelheit der Mecklenburger Wälder führt.</p>
<h4>Nach 180 Kilometern der erste See</h4>
<p>Hier wird die Elbe von der Elde abgelöst, und der leicht zu folgende Verlauf der Müritz-Elde-Wasserstraße lockt mitten hinein ins Mecklenburger Seengebiet. Das beginnt überraschenderweise mit einem ausgedehnten Teichgebiet um Neustadt-Glewe. Erst ab Parchim – hier liegen bereits 180 Kilometer Radweg zurück &#8211; nähert sich der Weg auch häufiger den typischen Mecklenburger Seen, um die es ja bei diesem Radweg ja vor allem geht. Mit dem Plauer See und der Müritz passiert der Mecklenburgische Seen-Radweg dann aber auch zwei echte Größen unter den Mecklenburger Seen. </p>
<h4>Waschtage</h4>
<p>Egal, ob Teich oder See, eines wird bereits auf den ersten Metern an der Elde klar: Mecklenburg ist ein ideales Radwanderland. Schattige Wälder mit trockenen Kiefernhainen und hin und wieder sanfte Anstiege. Zwischen den Hügeln idyllisch eingebettet in die waldige Landschaft sind die klaren Seen, die zum Baden einladen. Sie haben die Wärme eines heißen Sommers gespeichert, und wenn man abends sein Zelt am Ufer eines dieser Seen aufgeschlagen hat, dann kann man sich hier noch den Staub eines langen Tages auf der Straße abwaschen. </p>
<h4>Staubige Wege</h4>
<p>Straßenstaub ist auf dem Mecklenburgischen Seen-Radweg nicht nur ein Versprechen. Ein Abenteuer auf dem Mecklenburgischen Seen-Radweg schmeckt immer staubig. Hier vermischt sich der Staub mehrerer Radwege, denn der Mecklenburgische Seen-Radweg kreuzt den <a href="http://roadreport.de/2009/11/22/berlin-kopenhagen-radweg/"><strong>Berlin-Kopenhagen-</strong></a>, den <a href="http://roadreport.de/2011/09/19/berlin-usedom-fernradweg/"><strong>Berlin-Usedom-</strong></a> und den <a href="http://roadreport.de/2009/11/23/oder-neisse-radweg/"><strong>Oder-Neiße-Radweg</strong></a>. Sie alle führen von Süden nach Norden, wo die Ostseeküste lockt. Entlang der Ostseeküste sind alle diese Radwege durch den ostdeutschen Teil des Ostseeküsten-Radwegs verbunden. Der Mecklenburgische Seen-Radweg ist in diesem Radwege-Geflecht das fehlende Puzzlestück, das auch die Radwege im Mecklenburger Hinterland miteinander verbindet. Wie man die Karte auch dreht und wendet, auf jedem der über 600 Kilometer vom Mecklenburgischen Seen-Radweg besteht jederzeit eine Verbindung zum übrigen Mecklenburg.</p>
<h4>Abseits der Ostsee</h4>
<p>Damit ist der Mecklenburgische Seen-Radweg vor allem eine Querverbindung und Lebensader für ein ganzes Ferienbundesland, das auch abseits der Ostsee existiert. Durch alle diese Regionen, wo in Mecklenburg auch fern der Ostseeküste Ferien gemacht werden, führt der Mecklenburgische Seen-Radweg. Wo der Mecklenburgische Seen-Radweg vorbeiführt, ist die wahrhafte Mecklenburger Seenplatte zuhause.</p>
<p><strong><a href="http://roadreport.de/2011/12/07/roadreport-der-mecklenburgische-seen-radweg-2-teil/">Der Mecklenburgische Seen-Radweg, 2. Teil</a></strong></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2011/12/01/mecklenburgischer-seen-radweg/"><strong>Streckeninfos</strong></a><br />
<strong>________________________________________</strong><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850001814/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850001814">Empfohlene Literatur mit detaillierten Kartenausschnitten:</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850001814" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850001814/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850001814"><img border="0" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;Format=_SL110_&#038;ASIN=3850001814&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=AsinImage&#038;WS=1&#038;tag=roadreport-21&#038;ServiceVersion=20070822" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850001814" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
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		<title>Roadreport: Der Mecklenburgische Seen-Radweg, 2. Teil</title>
		<link>http://roadreport.de/2011/12/07/roadreport-der-mecklenburgische-seen-radweg-2-teil/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 23:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sandwege zur Ostsee Doch mit dem Mecklenburgischen Seen-Radweg hat es auch so seine Tücken. Neben dem Staub gibt es noch andere Tücken, die dem Mecklenburgischen Seen-Radweg seinen ganz eigenen Reiz verleihen.Wenn man z.B. der Beschilderung trauen mag, dann meint man in jedem zweiten Dorf und in den Mecklenburgischen Kleinstädten entlang der Wegstrecke, dass es den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Sandwege zur Ostsee</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/11/mecklenburgischer_seenradwe.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/11/mecklenburgischer_seenradwe-450x150.jpg" alt="" title="mecklenburgischer_seenradwe" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8722" /></a>Doch mit dem Mecklenburgischen Seen-Radweg hat es auch so seine Tücken. Neben dem Staub gibt es noch andere Tücken, die dem Mecklenburgischen Seen-Radweg seinen ganz eigenen Reiz verleihen.<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/0993b9fe75284460b420a9e5644451e5" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-8767"></span>Wenn man z.B. der Beschilderung trauen mag, dann meint man in jedem zweiten Dorf und in den Mecklenburgischen Kleinstädten entlang der Wegstrecke, dass es den Mecklenburgischen Seen-Radweg nicht gibt; wegen der fehlenden Wegweiser. </p>
<h4>Ein richtiges Abenteuer</h4>
<p>Aber draußen abseits der alten Stadtmauern in den Feldern und Wiesen findet sich an jeder noch so unscheinbaren Kreuzung ein Hinweis auf seine Existenz. Doch in den Mecklenburgischen Siedlungen verliert sich immer wieder die Spur des Radwegs, und die Fahrt auf dem Mecklenburgischen Seen-Radweg gerät dadurch hin und wieder zu einem richtigen Abenteuer.</p>
<h4>Warnschilder</h4>
<p>Karten sind daher eine empfehlenswerte Option, wenn sie keine trügerische Idylle vortäuschen. Denn auch die einschlägigen Karten treffen bei der der Beurteilung der Wegequalität nicht immer ins Schwarze. Dabei könnten sie es durchaus besser wissen, denn schließlich wurden entlang des Radweges mitunter auch Hinweisschilder aufgestellt, die deutlich vor den besonders schlecht befahrbaren Abschnitten des Mecklenburgischen Seen-Radwegs warnen. Es handelt sich sozusagen um richtige Warnschilder &#8211; eine Art Ehrlichkeit, die man sich auch von der einen oder anderen Radwanderkarte wünschen würde. </p>
<h4>Nicht ohne Risiko</h4>
<p>Die erhältlichen Wanderkarten erzählen stattdessen gerne eine andere Geschichte – z.B. die staubfreie Hochglanz-Katalogstory vom Mecklenburgischen Seen-Radweg als solide befestigte Heeresstraße für einfallende Touristenhorden, die ohne Risiko im Mecklenburger Land die naturbelassene Unschuld der letzten weißen Flecken auf der Landkarte suchen wollen. Wer daran glaubt, der kann alles finden auf dem Mecklenburgischen Seen-Radweg, nur nicht ein staubfreies Straßenleben ohne Risiko. </p>
<h4>Manchmal holprig und beschwerlich</h4>
<p>Der Weg zur Ostsee ist eben manchmal auch holprig und beschwerlich. Doch etwa ebenso viele Abschnitte des Mecklenburgischen Seen-Radwegs, die laut Karte noch als unbefestigt gelten, sind heute bereits asphaltiert. Das gleicht die Bilanz wieder aus, und außerdem: was ist ein Mecklenburg-Urlaub schon ohne sandige Feldwege?</p>
<p><strong><a href="http://roadreport.de/2011/12/07/roadreport-der-mecklenburgische-seen-radweg-1-teil/">Der Mecklenburgische Seen-Radweg, 1. Teil</a></strong></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2011/12/01/mecklenburgischer-seen-radweg/"><strong>Streckeninfos</strong></a><br />
<strong>________________________________________</strong><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850001814/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850001814">Empfohlene Literatur mit detaillierten Kartenausschnitten:</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850001814" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850001814/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850001814"><img border="0" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;Format=_SL110_&#038;ASIN=3850001814&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=AsinImage&#038;WS=1&#038;tag=roadreport-21&#038;ServiceVersion=20070822" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850001814" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
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		<title>Mecklenburgischer Seen-Radweg</title>
		<link>http://roadreport.de/2011/12/01/mecklenburgischer-seen-radweg/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 22:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bikes]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburgischer Seen-Radweg]]></category>
		<category><![CDATA[Ahlbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Baltic Sea]]></category>
		<category><![CDATA[Biking]]></category>
		<category><![CDATA[Elbe]]></category>
		<category><![CDATA[Elde]]></category>
		<category><![CDATA[Fernradweg]]></category>
		<category><![CDATA[Insel Usedom]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Müritz]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee]]></category>
		<category><![CDATA[Radwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Ueckermünde]]></category>
		<category><![CDATA[Usedom]]></category>

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		<description><![CDATA[Streckeninfos Typ: Fernradweg Thema: Von der Elbe bis zur Ostsee quer über die Mecklenburger Seenplatte Streckencharakter: Norddeutsches Tiefland mit großem Strom, viele Seen und Wald der Mecklenburger Seenplatte und die weiten Felder und Wiesen Vorpommerns bis zur großen Ostsee Merkmale: Natur, abgelegene Mecklenburger Dörfer und die Tristesse Mecklenburger Kleinstädte Logo: Blaues Fahrrad auf orangem Hintergrund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Streckeninfos</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/11/mecklenburger_seenradweg.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/11/mecklenburger_seenradweg-450x150.jpg" alt="" title="mecklenburger_seenradweg" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8720" /></a><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/a7dcc31db64e4d2c8dff0d6124d546c4" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-8706"></span></p>
<table class="sans full" border="0">
<tbody>
<tr>
<td class="strong">Typ:</td>
<td>Fernradweg</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Thema:</td>
<td>Von der Elbe bis zur Ostsee quer über die Mecklenburger Seenplatte</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Streckencharakter:</td>
<td>Norddeutsches Tiefland mit großem Strom, viele Seen und Wald der Mecklenburger Seenplatte und die weiten Felder und Wiesen Vorpommerns bis zur großen Ostsee</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Merkmale:</td>
<td>Natur, abgelegene Mecklenburger Dörfer und die Tristesse Mecklenburger Kleinstädte</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Logo:</td>
<td>Blaues Fahrrad auf orangem Hintergrund mit dem blauen Schriftzug „Seen-Radweg“; Logo schlecht sichtbar, da leider zu filigran in der Darstellung und uneinheitlich in Form und Farbgebung &#8211; zwar gibt es offensichtlich ein Orange-Konzept, und dort, wo Orange verwendet wird, bietet es eine gute Orientierung, doch das wird bisher nicht konsequent auf gesamter Streckenlänge umgesetzt</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Region:</td>
<td>Nordostdeutschland, Mecklenburg</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Länge:</td>
<td>660 Km</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Start:</td>
<td>Lüneburg an der Elbe</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Ziel:</td>
<td>Wolgast an der Ostsee</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Streckenverlauf:</td>
<td>Lüneburg, Hitzacker, Ludwigslust, Neustadt-Glewe, Parchim, Lübz, Malchow, Plau am See, Waren, Mirow, Wesenberg, Neustrelitz, Neubrandenburg, Ueckermünde, Anklam, Usedom, Ahlbeck, Wolgast</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Radweganschlüsse:</td>
<td>Elbe-Radweg, <a href="http://roadreport.de/2009/11/22/berlin-kopenhagen-radweg/"><strong>Berlin-Kopenhagen-Radweg</strong></a>, <a href="http://roadreport.de/2011/09/19/berlin-usedom-fernradweg/"><strong>Berlin-Usedom-Radweg</strong></a>, <a href="http://roadreport.de/2009/11/23/oder-neisse-radweg/"><strong>Oder-Neiße-Radweg</strong></a></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Anstiege/Gefälle:</td>
<td><strong>insgesamt moderat:</strong> über lange Strecken dem Niveau der Müritz-Elde-Wasserstraße folgend; kontinuierliche, kaum merkliche Anstiege und nur wenige stärkere Anstiege im mittleren Teil der Tour und auf der Insel Usedom</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Wegequalität:</td>
<td><strong><font color="#ffa500">insgesamt mäßig:</font></strong> von der Elbe nach Ludwigslust verlaufen viele Abschnitte auf Straßen oder Radnebenstrecken; viele Abschnitte bestehen aus einem Flickenteppich aus Asphalt/Teer; z.T. auch längere Abschnitte mit Feld- und Waldwegen – dort auch hin und wieder sandige Teilstrecken, die sehr schlecht mit Gepäck befahrbar sind (diese besonders schlechten Abschnitte werden mitunter aber durch entsprechende Hinweisschilder angekündigt und können meistens alternativ über PKW-Straßen umfahren werden)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Beschilderung:</td>
<td><strong><font color="#ffa500">insgesamt mäßig:</font></strong> nicht vollständig ausgewiesen und häufiger gerade in Dörfern und Kleinstädten fehlende Beschilderung &#8211; daher unbedingt Karte mitnehmen (besonders nach dem Müritz Nationalpark Richtung Mirow ist die Beschilderung besonders lückenhaft oder gar falsch); die uneinheitliche Darstellung des Logos erschwert zusätzlich die Wegfindung (oft wird statt des Logos auch eine Darstellung mit Schriftzug verwendet), und da es sich in Mecklenburg nahezu bei jeder zweiten Nebenstraße um eine Radroute handelt, kommen schnell Orientierungsschwierigkeiten auf; zwar ist die Ausschilderung des Mecklenburgischen Seen-Radwegs oft ausführlich und zeigt nur gelegentlich Lücken, doch die Überschneidung mit einigen anderen Mecklenburgischen Radwegestrecken und die uneinheitliche Logo-Darstellung erschwert die Nutzung der Ausschilderung doch teilweise ungemein und macht sie unübersichtlich &#8211; Kartenpflicht</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Besonderheiten:</td>
<td>der Mecklenburgische Seen-Radweg teilt sich streckenweise immer wieder seine Route mit anderen Radwegen: zwischen Lüneburg und Dömitz folgt der Mecklenburgischer Seen-Radweg auf ca. 90 Kilometern dem Elbe-Radweg (hier an der Elbe gibt es viele Fährverbindungen zur Elbe-Überquerung), bei Waren an der Müritz nutzt der Mecklenburgische Seen-Radweg teilweise die Route des Berlin-Kopenhagen-Radwegs, ab Ueckermünde folgt er dem Oder-Neiße-Radweg und die letzte Etappe ab Ahlbeck verläuft auf dem Ostseeküsten-Radweg; der Mecklenburgische Seen-Radweg folgt östlich der Elbe über lange Strecken der Müritz-Elde-Wasserstraße und trifft immer wieder auf deren Verlauf oder führt an ihr entlang; insgesamt berührt der Radweg auch viele mecklenburgische Kleinstädte</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Einschränkungen:</td>
<td>der Mecklenburgische Seen-Radweg verläuft auf vielen Nebenstraßen, und obwohl diese Nebenstraßen von einschlägigen Reiseführern als verkehrsberuhigt bezeichnet werden, sind in Mecklenburg trotzdem auch Nebenstraßen häufig viel befahren: da es Mecklenburger oft eilig haben, herrscht auf diesen Straßen mitunter (z.B. wochentags bei Berufsverkehr) eine rasante Fahrweise, die gerade bei Radtouren mit Kindern sehr problematisch ist</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Sehenswürdigkeiten:</td>
<td>die Wanderdüne bei Dömitz, Waren/Müritz Nationalpark, Buchen-Urwald auf der Insel Usedom, die Ostseebäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Übernachtung:</td>
<td>komfortable Lagerplatzsituation: der Reisende hat oftmals die Wahl &#8211; es ist ein dichtes Netz von Campingplätzen vorhanden und es gibt auch viele schöne Lagerplätze an den Ufern der Seen; außerdem haben sich die Pensionsbetriebe größtenteils auf Radfahrer eingestellt</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Touristik:</td>
<td>erstaunlich ruhig und überwiegend wenig befahren, nur in der Hochsaison in den Sommermonaten und in der Nähe von touristischen Hochburgen (z.B. Waren an der Müritz und Neustrelitz) stärker frequentiert</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Stand:</td>
<td>2011</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong><a href="http://roadreport.de/2011/12/07/roadreport-der-mecklenburgische-seen-radweg-1-teil/">Der Mecklenburgische Seen-Radweg, 1. Teil</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://roadreport.de/2011/12/07/roadreport-der-mecklenburgische-seen-radweg-2-teil/">Der Mecklenburgische Seen-Radweg, 2. Teil</a></strong><br />
<strong>________________________________________</strong><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850001814/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850001814">Empfohlene Literatur mit detaillierten Kartenausschnitten:</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850001814" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850001814/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850001814"><img border="0" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;Format=_SL110_&#038;ASIN=3850001814&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=AsinImage&#038;WS=1&#038;tag=roadreport-21&#038;ServiceVersion=20070822" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850001814" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>http://roadreport.de/2011/11/14/8644/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2011/11/14/8644/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 22:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Zitat: „Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke.“ Volksmund, Redeweise]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#6495ed"><strong>Zitat:</strong></font> <font color="#00008b">„Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke.“</font><br />
Volksmund, Redeweise</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Radfahren im Lausitzer Seenland</title>
		<link>http://roadreport.de/2011/11/13/radfahren-im-lausitzer-seenland/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2011/11/13/radfahren-im-lausitzer-seenland/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 14:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bikes]]></category>
		<category><![CDATA[Frosch-Radweg]]></category>
		<category><![CDATA[Spreeradweg]]></category>
		<category><![CDATA[Biking]]></category>
		<category><![CDATA[Boxberg]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Lausitz]]></category>
		<category><![CDATA[Radwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzheide]]></category>
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		<description><![CDATA[Neue Wege fahren Bis 2018 soll ein neues Seengebiet in der Lausitz entstanden sein. Aber die Radwege sind heute schon da.Im Gebiet des Lausitzer Tagebaugebiets zwischen Elsterwerda, Boxberg, Cottbus und Bautzen kreuzen sich eine ganze Reihe Radwanderwege und geben die Fahrt frei für die Lausitz. Herzstück der Lausitz Das gut ausgebaute Radwegenetz im Bereich des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Neue Wege fahren</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/09/lausitzer-seenland.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/09/lausitzer-seenland-450x150.jpg" alt="" title="lausitzer-seenland" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8469" /></a>Bis 2018 soll ein neues Seengebiet in der Lausitz entstanden sein. Aber die Radwege sind heute schon da.<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/92f7b54fc5ac4a74a18e6816d6171df9" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-8665"></span>Im Gebiet des Lausitzer Tagebaugebiets zwischen Elsterwerda, Boxberg, Cottbus und Bautzen kreuzen sich eine ganze Reihe Radwanderwege und geben die Fahrt frei für die Lausitz. </p>
<h4>Herzstück der Lausitz</h4>
<p>Das gut ausgebaute Radwegenetz im Bereich des Lausitzer Seenlands ist das Herzstück im <strong><a href="http://www.lausitz.de/visioncontent/mediendatenbank/1.pdf">Lausitzer Radwandergebiet</a></strong>. Zentral für dieses Gebiet aus alten und neuen Tagebauen sind neben kleineren Rundfahrten vor allem die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850001644/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850001644">Niederlausitzer Bergbautour</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850001644" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />, der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850002586/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850002586">Fürst-Pückler-Radweg</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850002586" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />, der <a href="http://roadreport.de/2009/11/28/spree-radweg/"><strong>Spree-Radweg</strong></a> und der <a href="http://roadreport.de/2011/10/24/frosch-radweg/"><strong>Frosch-Radweg</strong></a>.</p>
<h4>Schöpfung im vollen Gange</h4>
<p>Das Lausitzer Seenland bezeichnet insbesondere die Region zwischen Senftenberg und Boxberg, wo derzeit eine Reihe alter Tagebaue geflutet werden und neue Seen entstehen. Zwischen Schwarzheide/Senftenberg und Boxberg entsteht so ein ganzes, zusammenhängendes, neues Seengebiet. Hier ist die Schöpfung noch im vollen Gange – in den aktiven Tagebauen unweit der neuen Seen werden riesige Löcher in die Erde getrieben und dicht daneben neue Seen inszeniert.</p>
<h4>Wege ins Jahr 2018</h4>
<p>Auch wenn die Flutungen zum Teil erst 2018 abgeschlossen sein sollen, wird das neue Seengebiet bereits jetzt zunehmend touristisch erschlossen. Dazu gehören neben Badestränden vor allem auch Radwege für Radfahrer und Skater, die dank der guten Qualität und dem feinkörnigen Belag eine besondere Anziehungskraft für Asphalt-Sportler ausüben. Einige Wege sind noch mitten im Entstehen, doch auch bei diesen Baustellen geht es Schlag auf Schlag auf dem Weg zu einer postindustriellen Nutzung des Lausitzer Tagebaugebiets.</p>
<h4>Entlang von Alt und Neu</h4>
<p>Das entfaltet einen besonderen Reiz. Auf diesen Wegen geht es immer entlang an der Abbruchkante von Alt und Neu. Manches ist hier noch so neu, dass es noch gar nicht ganz fertig ist. Hier und da wird ein schon fertiggestellter tadelloser und phantastischer Radweg nicht ausgeschildert, oder er hört einfach unvermittelt irgendwo auf, aber die Poller für die Wegeführung stehen schon.</p>
<h4>Neues Seelenheil</h4>
<p>Zweifellos das Zentrum dieses Gebiets ist der Senftenberger See, wo während der Wochenenden und der Feriensaison immer mehr Radfahrer, Skater und andere Ausflügler ihr neues Seelenheil suchen, nachdem die sorbischen Dörfer den Kohlebaggern geopfert wurden. Dementsprechend gut ist das Angebot an Campingplätzen und anderen touristischen Angeboten am Senftenberger und den benachbarten Seen; ein Angebot, das vermutlich in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen wird. </p>
<h4>Postindustrielle Entwicklungshilfe</h4>
<p>Insgesamt handelt es sich beim Lausitzer Seengebiet um ein spannendes Gebiet, wo es viel zu erleben gibt für Radwanderer. Auf der Durchfahrt und als Zubringer zu anderen Lausitzer Radwegen kommt das Gebiet als gut ausgebaute Tagesetappe zur Geltung und bei Gästen, die ein paar Tage im Neuen Seenland verbringen möchten, kann das Gebiet durch seine Qualität als ideales Wegenetz für viele Unternehmungen herhalten. Das Lausitzer Seenland als postindustrielles Relikt führt nach der Reaktivierung alter Eisenbahnstrecken und Treidelpfaden an Kanälen einmal mehr auf exemplarischer Weise vor, wie Entwicklungshilfe mitten in Deutschland der allgemeinen Radwanderschaft zum Nutzen gedeihen kann. </p>
<h4>Neue Ufer</h4>
<p>Allein der braun-grüne Widerspruch, der sich zwischen energiewirtschaftlichem Kohleabbau und touristischem Planbetrieb auftut, wird sich für aufmerksame Reisende nicht vollends auflösen können mit den neuen strahlend-weißen Stränden in der Lausitz. Für eine Region, die jahrzehntelang im Bann der Braunkohleindustrie lag und auch sonst nur wenige Karten auszuspielen hat, sind diese neuen Seen jedoch ohne Zweifel ein aussichtsreicher Weg zu neuen Ufern. Für das Radwandern in Ostdeutschland ist diese Region bereits heute ein echter Zugewinn.<br />
<strong>_____________________________________________</strong><br />
<a href="http://www.lausitz.de/de/ueber-uns/online-shop.html?s_kat=2"><strong>Informationen zu allen Lausitzer Radwanderwegen</strong></a><br />
<a href="http://www.lausitz.de/de/ueber-uns/online-shop.html?s_kat=4"><strong>Die wichtigsten Radweg-Informationsangebote im Überblick</strong></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frosch-Radweg</title>
		<link>http://roadreport.de/2011/10/24/frosch-radweg/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2011/10/24/frosch-radweg/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 23:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bikes]]></category>
		<category><![CDATA[Frosch-Radweg]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Muskau]]></category>
		<category><![CDATA[Biking]]></category>
		<category><![CDATA[Görlitzer Neiße]]></category>
		<category><![CDATA[Hoyerswerda]]></category>
		<category><![CDATA[Lausitz]]></category>
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		<category><![CDATA[Oberlausitz]]></category>
		<category><![CDATA[Radwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Rothenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Streckeninfos Typ: Rundradweg Thema: Einmal durchs Sorbische Kulturgebiet mit Niederlausitzer Heide und Tagebauen, Neiße-Niederung und Oberlausitzer Teichgebiet Streckencharakter: Wald, Seen, Teiche und Oberlausitzer Berge Merkmale: Natur, Sorbische Kultur, Tagebaue Logo: Winkender, hellgrüner Frosch auf weißem Hintergrund; Verwendung des Logos einheitlich und durchgängig, guter Wiedererkennungswert Region: Ostdeutschland, Nieder- und Oberlausitz Länge: ca. 271 Km Start: Hoyerswerda [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Streckeninfos</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/10/frosch-radweg1.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-8594" title="frosch-radweg" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/10/frosch-radweg1-450x150.jpg" alt="" width="450" height="150" /></a><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/e254186e50964ef09a8968dfdec53689" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-8587"></span></p>
<table class="sans full" border="0">
<tbody>
<tr>
<td class="strong">Typ:</td>
<td>Rundradweg</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Thema:</td>
<td>Einmal durchs Sorbische Kulturgebiet mit Niederlausitzer Heide und Tagebauen, Neiße-Niederung und Oberlausitzer Teichgebiet</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Streckencharakter:</td>
<td>Wald, Seen, Teiche und Oberlausitzer Berge</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Merkmale:</td>
<td>Natur, Sorbische Kultur, Tagebaue</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Logo:</td>
<td>Winkender, hellgrüner Frosch auf weißem Hintergrund; Verwendung des Logos einheitlich und durchgängig, guter Wiedererkennungswert</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Region:</td>
<td>Ostdeutschland, Nieder- und Oberlausitz</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Länge:</td>
<td>ca. 271 Km</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Start:</td>
<td>Hoyerswerda (empfohlen und gut erreichbar per Zug); grundsätzlich kann die Rundfahrt aber natürlich an jedem anderen Punkt auf der Route begonnen werden (alternativ ist der Frosch-Radweg auch gut von Bautzen über den Spree-Radweg erreichbar)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Ziel:</td>
<td>Hoyerswerda (offiziell empfohlen)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Streckenverlauf:</td>
<td>Hoyerswerda, Bad Muskau, Rothenburg, Niesky; nahe der Radroute auch Weißwasser, Bautzen (über Anschluss <a href="http://roadreport.de/2009/11/28/spree-radweg/"><strong>Spree-Radweg</strong></a>) und Kamenz</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Radweganschlüsse:</td>
<td><a href="http://roadreport.de/2009/11/28/spree-radweg/"><strong>Spree-Radweg</strong></a>, <strong><a href="http://roadreport.de/2009/11/23/oder-neisse-radweg/">Oder-Neiße-Radweg</a></strong>, Niederlausitzer Bergbautour, Pückler-Weg, Elster-Radweg</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Anstiege/Gefälle:</td>
<td><strong>insgesamt moderat:</strong> auf dem südlichen Abschnitt, insbesondere zwischen Niesky und Groß Radisch (Höchster Punkt des Frosch-Radwegs) vermehrt Anstiege, ansonsten mäßig</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Wegequalität:</td>
<td><strong><font color="#ff0000">insgesamt schlecht:</font></strong> oft wenig ausgebaute Passagen durch Wald mit Sand und Geröll, daneben häufig die Benutzung von mäßig ausgebauten KFZ-Nebenstraßen und nur im nördlichen und östlichen Abschnitt wirklich gut ausgebaute Radwege – gerade im Süden, wo das eigentliche Oberlausitzer Teichgebiet erst beginnt, erscheint es vielerorts so, als ob die Streckenfestlegung willkürlich ohne entsprechend begleitende Baumaßnahmen geschah; lediglich der nördliche Abschnitt zwischen Hoyerswerda und der östliche Teil zwischen Bad Muskau und Rothenburg (<a href="http://roadreport.de/2009/11/23/oder-neisse-radweg/"><strong>Oder-Neiße-Radweg</strong></a>) sind besonders gut, der südliche Abschnitt ist hingegen als außerordentlich schlecht zu bewerten &#8211; für Langstreckenfahrer mit viel Gepäck fallen diese schlechten Abschnitte besonders ins Gewicht</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Beschilderung:</td>
<td><strong><font color="#7cfc00">insgesamt gut:</font></strong> bis auf den Start am Bahnhof Hoyerswerda ist die Strecke über die meisten Etappen gut ausgeschildert, nur hin und wieder fehlt an unübersichtlichen Kreuzungen ein Hinweis oder das Wegweiser-Schild ist nicht gut sichtbar</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Besonderheiten:</td>
<td>der Frosch-Charakter spiegelt sich vor allem auf dem südlichen Abschnitt durch das Oberlausitzer Teichgebiet wieder, der macht aber nur einen Teil von weniger als der Hälfte der Gesamtroute aus; es handelt sich vor allem um einen Radweg durch sorbische Kulturlandschaft</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Einschränkungen:</td>
<td>bei nassem Wetter können die häufigen Wald- und Feldwege problematisch werden, da der Boden dort mitunter aufgeweicht und schlammig ist</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Sehenswürdigkeiten:</td>
<td>Fürst-Pückler-Park Bad Muskau, Oberlausitzer Teiche</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Übernachtung:</td>
<td>ein ausreichendes Angebot an Hotels und Pensionen vorhanden, dafür jedoch nur wenige Zeltplätze entlang der Strecke </td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Touristik:</td>
<td>wenig ausgeprägt, einige Tagestouristen an den Wochenenden und nur während der Feriensaison einige Radfahrer (insgesamt wenig Gepäckreisende)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Stand:</td>
<td>2011</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://roadreport.de/2011/10/13/roadreport-der-frosch-radweg-1-teil/"><strong>Roadreport</strong></a><br />
<strong>________________________________________</strong><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850001652/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=roadreport-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3850001652">Empfohlene Literatur mit detaillierten Kartenausschnitten:</a></p>
<p><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3850001652" alt="" width="1" height="1" border="0" /><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=roadreport-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3850001652&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Roadreport: Der Frosch-Radweg, 1. Teil</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 16:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur ein bisschen froschig, aber sehr sorbisch Folgt man der Empfehlung von Radreiseführern, dann beginnt man die Reise auf dem Frosch-Radweg am besten vom Bahnhof in Hoyerswerda. Doch dieser Start beginnt denkbar schlecht, denn eine passende Beschilderung, die den Neuankömmling in Hoyerswerda vom Bahnhof abholt und ihm das behagliche Gefühl gibt, nun am Beginn des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Nur ein bisschen froschig, aber sehr sorbisch</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/10/oberlausitz.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/10/oberlausitz-450x150.jpg" alt="" title="oberlausitz" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8542" /></a>Folgt man der Empfehlung von Radreiseführern, dann beginnt man die Reise auf dem Frosch-Radweg am besten vom Bahnhof in Hoyerswerda. Doch dieser Start beginnt denkbar schlecht, denn eine passende Beschilderung, die den Neuankömmling in Hoyerswerda vom Bahnhof abholt und ihm das behagliche Gefühl gibt, nun am Beginn des Frosch-Radwegs angekommen zu sein, fehlt hier.<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/5bb8c803fcb749dab82ddb4f1c65760d" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-8531"></span>Das dämpft die Stimmung bereits zu Beginn erheblich. Da tritt man voller Erwartung an einem hellen Sonnentag auf den Bahnhofsvorplatz und ist voller Erwartung, dass es nun endlich beginnen kann, und dann ist da nix. Auf schlechten Pflasterstraßen muss man sich mühsam den richtigen Weg aus der Stadt suchen.</p>
<h4>Im Zick-Zack-Kurs durchs Neue Hoyerswerda</h4>
<p>Später kreuzt der Frosch-Radweg auch noch die Neustadt, und führt im Zick-Zack-Kurs mitten durch das ehemalige Arbeiterviertel Hoyerswerdas – ehemals für die Heerschaaren von Mitarbeitern des Kohlekraftwerks Schwarze Pumpe erschaffen –, um am östlichen Stadtrand zielstrebig in die Wälder der Niederlausitzer Heide zu verschwinden. Mit der Beschilderung klappt das dort im Neuen Hoyerswerda aber bereits viel besser und die Wegweiser weisen zuverlässig den Weg an den Kreuzungen – rechts, links, rechts, links &#8211; zuverlässig aus den durchnummerierten Massenwohnvierteln mitten hinein in die Lausitzer Heideidylle.</p>
<h4>Ein bisschen Abenteuer bleibt</h4>
<p>Überhaupt ist das mit der Beschilderung des Frosch-Radwegs gar kein großes Problem. Da vermittelt der Start vom Bahnhof Hoyerswerda ein ganz falsches Bild. Tatsächlich ist fast die gesamte Strecke des Frosch-Radwegs zuverlässig ausgeschildert. Eine Karte mitzuführen, ist dennoch sinnvoll, da auch hier hin und wieder ein einzelnes Schild fehlt oder an einer wichtigen Stelle schlecht sichtbar ist – ein bisschen Abenteuer soll ja auch bleiben. In diesen Fällen kann eine Karte eine wertvolle Grundorientierung bieten, zumal es auch auf dem Frosch-Radweg die obligatorischen zwei bis drei Wegkreuzungen gibt, wo die Beschilderung zu unpräzise ist und leicht in die Irre führt.</p>
<h4>Das eigentliche Problem</h4>
<p>Das eigentliche Problem mit dem Frosch-Radweg ist die Wegequalität. Die gibt’s nämlich nur auf dem nördlichen Teilstück des Frosch-Radwegs, wo die Lausitzer Heide von den Tagebauen zerfressen wurde, nun aber mit den gut ausgebauten Betriebsstraßen der Kohleminen-Gesellschaft aufwarten kaum. Wo also das nördliche Teilstück zwischen Hoyerswerda und Bad Muskau noch relativ harmlos beginnt mit nur teilweise ungemütlichem Knitterasphalt, wird es hingegen auf dem südlichen Teilstück von Rothenburg durch die Oberlausitz außerordentlich ungemütlich.</p>
<h4>Keine Wochenend-Angelegenheit</h4>
<p>Radwanderer mit Gepäck können sich hier warm anziehen. Der Radweg führt auf der südlichen Halbrunde häufig über unwegsame Waldwege mit groben Schotter, mitunter mit Schlaglöchern verziert und von Passagen aus tiefen, weichen Sand begleitet. Spätestens bei Schlechtwetter kommt hier jeder Langstreckenradler an seine Grenzen. Ärgerlich ist das Ganze besonders deswegen, weil diese Wege dem Charme des Frosch-Radwegs eigentlich ganz zuträglich sein könnten &#8211; sozusagen den ganz eigenen Charakter des Frosch-Radwegs unterstreichen -, doch tatsächlich sind sie aber einfach nur ärgerlich, weil jeder schon auf vielen anderen Radwegen erlebt hat, dass Waldweg auch viel besser geht. Angesichts dieser Umstände sollte man die komplette Rundfahrt auch als geübter Radfahrer nicht als eine Wochenendangelegenheit abtun, sondern besser drei Tage für eine komplette Rundfahrt einplanen.</p>
<h4>Die Ausnahme</h4>
<p>Eine besondere Ausnahme macht das knapp 40 Kilometer lange Teilstück zwischen Bad Muskau und Rothenburg. Hier folgt der Frosch-Radweg zum größten Teil der Streckenführung des Oder-Neiße-Radwegs (siehe <a href="http://roadreport.de/2009/03/03/oder-neisse-radweg-8-etappe/"><strong>Etappenbericht</strong></a>) und wählt nur zwischen Steinbach und Rothenburg über eine kurze Distanz einer andere Wegeführung. Die gewohnt zuverlässige Wegequalität des <a href="http://roadreport.de/2009/11/23/oder-neisse-radweg/"><strong>Oder-Neiße-Radwegs </strong></a>führt hier vor, wie sehr Radfahren eigentlich Spaß machen kann; auch mit Gepäck. Sobald man aber kurz hinter Rothenburg den Oder-Neiße-Radweg verlässt, bekommt man fürchterlich eine Klatsche und wird auf poltrige Waldwege entführt.</p>
<p><strong><a href="http://roadreport.de/2011/10/13/roadreport-der-frosch-radweg-2-teil/">Frosch-Radweg, 2. Teil</a></strong></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2011/10/24/frosch-radweg/"><strong>Streckeninfos</strong></a><br />
<strong>________________________________________</strong><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850001652/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850001652">Empfohlene Literatur mit detaillierten Kartenausschnitten:</a></p>
<p><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850001652" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=roadreport-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3850001652&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Roadreport: Der Frosch-Radweg, 2. Teil</title>
		<link>http://roadreport.de/2011/10/13/roadreport-der-frosch-radweg-2-teil/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2011/10/13/roadreport-der-frosch-radweg-2-teil/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 16:14:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schwacher Frosch-Faktor Der Frosch-Radweg hat viele Gesichter. Er setzt sich aus sehr unterschiedlichen Wegen zusammen und manchmal kann man sich nicht sicher sein, ob man sich überhaupt noch auf einem Radweg befindet.So lässt sich der Frosch-Radweg in drei Teilstücke aufgliedern: Die nördliche Strecke zwischen Hoyerswerda und Bad Muskau, die Oder-Neiße-Radweg-Etappe zwischen Bad Muskau und Rothenburg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Schwacher Frosch-Faktor</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/10/oberlausitz-teich.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/10/oberlausitz-teich-450x150.jpg" alt="" title="oberlausitz-teich" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8536" /></a>Der Frosch-Radweg hat viele Gesichter. Er setzt sich aus sehr unterschiedlichen Wegen zusammen und manchmal kann man sich nicht sicher sein, ob man sich überhaupt noch auf einem Radweg befindet.<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/5bb8c803fcb749dab82ddb4f1c65760d" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-8544"></span>So lässt sich der Frosch-Radweg in drei Teilstücke aufgliedern: Die nördliche Strecke zwischen Hoyerswerda und Bad Muskau, die Oder-Neiße-Radweg-Etappe zwischen Bad Muskau und Rothenburg und die südliche Teilstrecke zwischen Rothenburg und Hoyerswerda. </p>
<h4>Kaum Radwege</h4>
<p>Neben der Oder-Neiße-Radweg-Etappe unterscheiden sich auch die nördliche und die südliche Halbrundfahrt wesentlich voneinander. Gerade die rückständige Wegequalität wird auf der Südstrecke durch die Oberlausitz offenkundig. Auch sonst fällt auf, dass es auf Oberlausitzer Terrain neben diesen Waldwegen kaum Radwege gibt, die auch als solche konzipiert sind. Der Frosch-Radweg verläuft hier großenteils auf öffentlichen KFZ-Nebenstrecken – eigenständige Radwege gibt es hier kaum. Da hat der Frosch-Radweg auf der Nordstrecke sicher den besseren Ausbau erfahren, was sicherlich auch daran liegt, dass er dort noch das gut ausgebaute Lausitzer Tagebaugebiet berührt, wo in den letzten Jahren ein hervorragendes Radwegenetz geschaffen wurde. </p>
<h4>Höhepunkte</h4>
<p>Aber auch der Streckencharakter an und für sich ist zwischen Nord- und Süd-Halbrunde essenziell unterschiedlich. Während man für das Thema Lausitzer Teiche- und Heidelandschaft als Nichtkundiger eine zurückhaltende, überwiegend flache Landschaftsarchitektur erwartet, bekommt man gerade im Süden zwischen Niesky und Hoyerswerda &#8211; Groß Radisch ist der Höhepunkt &#8211; besondere Herausforderungen geboten. Hier müssen Steigungen von insgesamt mehr als 400 Höhenmetern bewältigt werden, was bei Gepäckfahrten schon etwas Übung erfordert. Paradoxerweise entfaltet der Frosch-Radweg aber gerade in seiner südlichen aber bergigeren Halbrunde angesichts der vielen Teiche seinen besonderen, froschigen Charakter. Im Norden bei den Tagebauen überwiegt hingegen noch deutlich der Eindruck von froschleerem Wald und weitläufigen Tagebau-Seen.</p>
<h4></h4>
<p><strong>Fazit:</strong> Für einen als Rundweg angelegten Frosch-Radweg fällt der Frosch-Faktor auf vielen Etappen etwas zu schwach aus. Zweifellos geht es bei jeder Etappe durch grandios schöne Landschaften. Doch in der Nordhälfte des Rundwegs dominieren die Tagebauen und Seen, und auf dem Teilstück des Oder-Neiße-Radwegs ist es die Flussniederung der Neiße, die einen ganz anderen Charakter einbringt. Die richtig froschigen Teichgebiete gibt es zwar vereinzelt auch zwischen Hoyerswerda und Bad Muskau, doch entfalten sie sich erst zu ganzer Pracht im echten Oberlausitzer Teichgebiet. </p>
<h4>Ein sorbischer Radweg</h4>
<p>Der Titel Frosch-Radweg ist deshalb leicht irreführend. Wenn man stattdessen in irgendeiner Form von einem Rundradweg durch sorbische Kulturlandschaft spräche, dann wäre das weitaus passender, denn ein sorbischer Radweg ist der Frosch-Radweg zweifellos auf ganzer Strecke.</p>
<p><strong><a href="http://roadreport.de/2011/10/13/roadreport-der-frosch-radweg-1-teil/">Der Frosch-Radweg, 1. Teil</a></strong></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2011/10/24/frosch-radweg/"><strong>Streckeninfos</strong></a><br />
<strong>________________________________________</strong><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850001652/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850001652">Empfohlene Literatur mit detaillierten Kartenausschnitten:</a></p>
<p><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850001652" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=roadreport-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3850001652&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Radfahren in Dänemark</title>
		<link>http://roadreport.de/2011/10/09/radfahren-in-daenemark/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 23:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Königreich für Radfahrer Wer das kleine Land Dänemark zum Radfahren auswählt, hat einen Volltreffer gelandet. Mit einer Dänemark-Radreise wird die Messlatte für alle anderen europäischen Radfahrregionen sehr hoch gesetzt, denn man will immer wieder dorthin zurück, wo es mehrspurige Radwege, zahme Autofahrer und endlos flaches Land gibt. Oder man möchte, dass es überall so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Königreich für Radfahrer</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/10/daenische-ostseekueste.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/10/daenische-ostseekueste-450x150.jpg" alt="" title="daenische-ostseekueste" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8500" /></a>Wer das kleine Land Dänemark zum Radfahren auswählt, hat einen Volltreffer gelandet. Mit einer Dänemark-Radreise wird die Messlatte für alle anderen europäischen Radfahrregionen sehr hoch gesetzt, denn man will immer wieder dorthin zurück, wo es mehrspurige Radwege, zahme Autofahrer und endlos flaches Land gibt. Oder man möchte, dass es überall so ist wie in Dänemark.<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/8f876fd49bb24230b62e655d30ed3ffc" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-8494"></span>In Dänemark gibt es kaum Regionen, die nicht auch zum Radfahren geeignet sind. Dänemark ist so etwas wie ein riesiger Center Park für Radfahrer. Das ganze Land ist wie eine Bike-Arena, in der man Menschen, Geschäfte und normales Leben simuliert, damit man immer und stets den Eindruck hat, dass man ein ganz normales Land bereist, in dem es für Radfahrer irgendwie alles etwas besser ist als anderswo.</p>
<h4>Mehrspurig</h4>
<p>Das etwas anders ist, bemerkt man bereits, wenn man z.B. in Gedser, dem südlichsten Landzipfel Dänemarks, die Fähre verlässt und die ersten Meter auf dänischen Straßen zurücklegt. Überall gehören Radwege zum Repertoire der Verkehrsführung. Außerhalb der Ortschaften werden daraus dann große und teilweise mehrspurige Radwege. Dazu gibt es eine sehr gut ausgebaute Verkehrsführung für Radfahrer mit Nationalrouten und logischem Leitsystem für die Radwege. Zudem gibt es in Dänemark etwas sehr seltenes: Rücksichtsvolle Autofahrer. Das dänische Verkehrsrecht räumt den Radfahrern große Rechte ein und sieht drastische Strafen für Autofahrer bei Unfällen mit Radfahrern vor. Radfahrer werden gewissermaßen hinsichtlich der Straßenverkehrsordnung als nicht voll zurechnungsfähig behandelt, was Autofahrer vom Gesetz her zu besonderer Obacht verpflichtet. Und in Dänemark hält man sich offenbar gerne an Gesetze. Das alles macht Dänemark zu einem Fahrradland für die ganze Familie.</p>
<h4>10.000 Kilometer</h4>
<p>Insgesamt gibt es in Dänemark über 10.000 Kilometer Radwege. Besondere Fernradwege in Dänemark sind der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/385000130X/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=385000130X">Ostseeküsten-Radweg</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=385000130X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
(Østersøruten), der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850000656/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850000656">Nordseeküsten-Radweg</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850000656" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> und die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850001032/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850001032">Limfjord-Route</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850001032" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> – siehe auch die <a href="http://www.visitdenmark.com/tyskland/de-de/menu/turist/aktiv-ferie/cykel/cykelruter.htm"><strong>Übersicht dänischer Fernradwege</strong></a>. Die beste Anreise von Deutschland nach Dänemark ist über die Fährverbindung Rostock-Gedser oder die Festlandverbindung auf den 67 Kilometern deutsch-dänischer Grenze im Norden Schleswig-Holsteins möglich. Für beide Varianten gibt es einen Fernradweg. Das sind der <a href="http://roadreport.de/2009/11/22/berlin-kopenhagen-radweg/"><strong>Berlin-Kopenhagen-Radweg </strong></a>mit der Fährverbindung Rostock-Gedser und der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850001822/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850001822">Heerweg / Ochsenweg</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850001822" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> mit der Festlandverbindung über Schleswig Holstein.</p>
<h4>Die Idylle einen Sprint entfernt</h4>
<p>Außerdem gibt es viele Campingplätze (meist an den Küsten) und ein <a href="http://www.teltpladser.dk/tysk.htm"><strong>Netz mit vielen freien Biwakplätzen </strong></a>in Dänemark. Auf diesen Naturlagerplätzen wird teilweise eine geringe Gebühr (kaum mehr als 15 DKR) für Pflege und Instandhaltung erhoben, doch sie bieten alles, was sich ein richtiger Radwanderer wünscht. Mit über 800 solcher Plätze ist die Idylle für das nächste abendliche Zeltlager ist hier immer nur einen Sprint entfernt.</p>
<h4>Immer in Sichtweite</h4>
<p>Noch etwas spricht sehr für Dänemark. Das Land ist überwiegend flach. Richtige Berge gibt es nicht. Die höchste Erhebung Dänemarks schafft es kaum über 170 Meter über dem Meeresspiegel. Ansonsten ist hier alles nicht mehr als hügeliges Land, und der Meeresspiegel bleibt in Dänemark immer in Sichtweite. Insgesamt so ziemlich perfekte Bedingungen für Radfahrer, eigentlich. </p>
<h4>Land zwischen zwei Meeren</h4>
<p>Irgendwas ist aber immer: Dänemark ist das Land des ständigen Winds. Irgendein Lüftchen bläst immer irgendwo über das flache Land. Dänemark besteht aus lauter Inseln &#8211; mit mehr als 70 bewohnten Inseln ist Dänemark nicht nur ein Königreich, sondern auch inselreich. Und Dänemark liegt zwischen zwei Meeren. Bedingt durch die Meeresumgebung von Nord- und Ostsee bläst hier immer irgendein Wind. Typisch Küste eben: in Dänemark ist das Meer nirgendwo so richtig weit weg.</p>
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		<title>Roadreport: Berlin-Usedom-Fernradweg</title>
		<link>http://roadreport.de/2011/09/29/roadreport-berlin-usedom-fernradweg/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 23:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=8476</guid>
		<description><![CDATA[Die Badewannen-Route Früher gab es den Kaiser. Der kam mit der Eisenbahn. Heute sind es Radfahrer, die den Weg aus der deutschen Hauptstadt an die Ostsee suchen. Nach dem Spree-Radweg und dem Berlin-Kopenhagen-Radweg ist der Berlin-Usedom-Fernradweg nun der dritte Radweg in Deutschland, der seinen Anfang in Berlin nimmt.Bei der seit Kaiserzeiten anhaltenden Badelust der Berliner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Badewannen-Route</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/09/faehrstelle-peenestrom.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/09/faehrstelle-peenestrom-450x150.jpg" alt="" title="faehrstelle-peenestrom" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8428" /></a>Früher gab es den Kaiser. Der kam mit der Eisenbahn. Heute sind es Radfahrer, die den Weg aus der deutschen Hauptstadt an die Ostsee suchen. Nach dem Spree-Radweg und dem Berlin-Kopenhagen-Radweg ist der Berlin-Usedom-Fernradweg nun der dritte Radweg in Deutschland, der seinen Anfang in Berlin nimmt.<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/004782b9e08b490696bac5fdfb8a09a7" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-8476"></span>Bei der seit Kaiserzeiten anhaltenden Badelust der Berliner ist es ganz folgerichtig, nach dem Wannsee auch der Ostsee ein eigenes Radreiseziel zu widmen. Die Ostsee liegt kaum 300 Kilometer von Berlin entfernt und ist somit ein gut erreichbares Ziel für Radreisende, die neben dem Radfahren auch noch etwas ihrer Zeit dem Strandleben widmen möchten. </p>
<h4>Familiensache</h4>
<p>Damit ist dieser Radweg auch ideal für Familien mit Kindern, denn Kinder wollen reale, handfeste Ziele, und nichts Abstraktes. Ein Ziel, mit dem sie etwas anfangen können, das treibt Kinder an. Und die Ostsee, das ist in jeder Hinsicht ein reales Ziel.</p>
<h4>Brandenburg</h4>
<p>Doch: Wer zur Ostsee will, muss durch Brandenburg, so stellte schon Rainald Grebe fest. Brandenburg steht allgemein für Wald und Heide, und auf dem brandenburgischen Abschnitt des Berlin-Usedom-Fernradwegs macht diese Landschaft ihrem Ruf alle Ehre. Die märkischen Wälder gibt es hier wirklich auf weiten Strecken, die den Barnim und die Schorfheide passieren. Erst in der Uckermark und in Mecklenburg werden die Wälder seltener und die Landschaft weitläufiger. </p>
<h4>Radfahrland</h4>
<p>Auch wenn für manchen Berliner das Brandenburger Umland ein paar beklemmende Vorstellungen von wild-germanischer Wüste hervorrufen mag, in Sachen Radwegen ist Brandenburg ganz weit vorn. Auf der Brandenburgischen Strecke über den Barnim und durch die Schorfheide kommen die radfahrenden Badetouristen in den Genuss gut ausgebauter Radwege, wie vielerorts außerhalb Berlins. Brandenburg ist eben ein Radfahrland. Das hat man auch in den Tourismusverbänden zweifellos erkannt und treibt den Ausbau der Brandenburger Radwege seit vielen Jahren mit beachtlichen Ergebnissen voran. Davon profitiert auch der Berlin-Usedom-Radweg auf dem Brandenburger Abschnitt.</p>
<h4>Auf Sand und Stein</h4>
<p>Etwas anders sieht das derzeit noch streckenweise in der Uckermark und auf dem Mecklenburger Abschnitt des Berlin-Usedom-Fernradwegs aus, der nördlich von Prenzlau beginnt. Auch hier geht es durch illustre Landsiedlungen – diesmal die still-einsamen Kleinstädte der Uckermark und die idyllischen Gutsdörfer Mecklenburgs, aber es gibt hin und wieder auch sehr holprige Pflastersteinstrecken und sandige Feldwege, was insbesondere bei dem Gepäck, das die Bade-Reisenden für eine Woche Strandleben gern mit sich führen, schnell problematisch werden kann. Da ist man über die hin und wieder auftretenden Abschnitte auf asphaltierten KFZ-Nebenstraßen sehr dankbar, obwohl auch die häufig von klobigem Pflasterstein in den Ortschaften unterbrochen werden. </p>
<h4>Alles richtig</h4>
<p>Bei einer Sache ist der Berlin-Usedom-Fernradweg jedoch in Brandenburg und Mecklenburg gleichermaßen vorbildlich – bei der Beschilderung. Die Wegweiser weisen den Weg von Berlin bis an die Ostsee so derart zuverlässig, wie es nur selten zu erleben ist. Hier kommt dem Radweg vermutlich sein junges Alter zugute. Erst 2006 wurde der Berlin-Usedom-Fernradweg offiziell eröffnet. Offensichtlich wurde beim Berlin-Usedom-Fernradweg in dieser Hinsicht alles richtig gemacht und aus den Problemen früherer Radweg-Projekte gelernt. Außerhalb Berlins kann man Berlin-Usedom-Reisenden guten Gewissens auch eine angenehme Fahrt ohne Karte in Aussicht stellen – auch wenn eine Karte immer eine gute Grundorientierung bietet –, denn die Schilder mit dem grünen Adler können die badereisenden Berliner innerhalb einer gemütlichen Radreise-Woche sicher durch Branden- und Mecklenburg bis an die Ostsee geleiten.      </p>
<h4>Das Haff in Sichtweite</h4>
<p>In Ueckermünde erreicht der Weg das Oderhaff und die Route des Berlin-Usedom-Fernradwegs verläuft dann nahezu identisch wie der <a href="http://roadreport.de/2009/11/23/oder-neisse-radweg/"><strong>Oder-Neiße-Radweg </strong></a>zwischen Ueckermünde und Ahlbeck, oft mit dem Haff in Sichtweite. Das letzte Stück von Ahlbeck nach Peenemünde – auch hier gibt es auf Usedom hin und wieder ein paar Waldweg-Abschnitte – folgt die Streckenführung dann dem <a href="http://roadreport.de/category/bikes/roadreport/ostseekusten-radweg-r10/"><strong>Ostseeküsten-Radweg</strong></a>. Doch ab Ahlbeck ist dann schon alles überstanden, und der Berliner kann, wie schon seit dem 19. Jahrhundert so üblich, zum geliebten Strandleben an seiner Ostsee übergehen.</p>
<h4>Gute Aussichten</h4>
<p>Die Badewanne Berlins mit den Kaiserbädern, das ist Usedom mit seinen Seebädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin. Seit der Fertigstellung der Route des Berlin-Usedom-Fernradwegs macht sich diese besondere und namensgebende Verbindung zwischen Berlin und Usedom bemerkbar, denn dieser Radweg stellt für Radfahrer die kürzeste Verbindung zwischen Hauptstadt und Ostsee dar. Das sind für Berliner seit jeher gute Aussichten für einen gelungenen Urlaub.</p>
<p><a href="http://roadreport.de/2011/09/19/berlin-usedom-fernradweg/"><strong>Streckeninfos</strong></a><br />
<strong>________________________________________</strong><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850002039/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=roadreport-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3850002039">Empfohlene Literatur mit detaillierten Kartenausschnitten:</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3850002039" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850002039/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&amp;tag=roadreport-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3850002039"><img src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL110_&amp;ASIN=3850002039&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=roadreport-21&amp;ServiceVersion=20070822" alt="" border="0" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3850002039" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
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		<title>Radsportlich?</title>
		<link>http://roadreport.de/2011/09/23/radsportlich/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2011/09/23/radsportlich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 12:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtung Radfahrer!]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Biking]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorsicht Radfahrer! Auf Kollisionskurs Radfahren ist ein Kampfsport. Diesen Eindruck muss man zumindest bekommen, wenn man sich einmal auf deutschen Radwegen umschaut. Verbissene Mienen, grimmige Gesichter und Drohgebärden &#8211; das alles kann man jeden Tag auf unseren Radwegen Tag erleben.Wenn Deutschlands Radwege zunehmend von Personen bevölkert werden, die das Radfahren vor allem als Wettbewerb verstehen und den Radweg als ihre Profilierungszone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Vorsicht Radfahrer! Auf Kollisionskurs</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2009/05/achtung-radfahrer3.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-854" title="achtung-radfahrer3" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2009/05/achtung-radfahrer3-450x150.jpg" alt="" width="450" height="150" /></a>Radfahren ist ein Kampfsport. Diesen Eindruck muss man zumindest bekommen, wenn man sich einmal auf deutschen Radwegen umschaut. Verbissene Mienen, grimmige Gesichter und Drohgebärden &#8211; das alles kann man jeden Tag auf unseren Radwegen Tag erleben.<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/f2b9e1377c6845008540f7c8359cf8ad" alt="" width="1" height="1" /><span id="more-8311"></span>Wenn Deutschlands Radwege zunehmend von Personen bevölkert werden, die das Radfahren vor allem als Wettbewerb verstehen und den Radweg als ihre Profilierungszone nutzen, dann wird&#8217;s schnell unsportlich. Mit rücksichtslosem Selbstdarstellungstrieb wird von &#8221;Radsportlern&#8221;alles vom Asphalt gefegt, was dem Egotrip im Wege steht.</p>
<h4>Überholmanöver aus dem Hinterhalt</h4>
<p>Andere Radfahrer werden dann schnell als potentielle Gegner identifiziert und jeder Überholvorgang wird wie ein Gefecht ausgetragen. Da kann es passieren, dass man unversehens in bedenkliche Situationen gebracht wird. So zum Beispiel bei waghalsigen Überholmanövern aus dem Hinterhalt, wenn der Überholende fast in den Gegenverkehr oder ins nächste parkende Auto demmelt. Ebenso muss jeder jederzeit damit rechnen, dass ihm plötzlich ein Falschfahrer entgegenkommt, der sich bei seinem Überholmanöver mal wieder maßlos überschätzt hat und sich nun geradewegs auf Kollisionskurs befindet.</p>
<h4>Von einer Friedensfahrt weit entfernt</h4>
<p>Wer da nicht schnell den Weg runter vom Radweg ins Gras findet, der kann leicht sehr Unangenehmes erleben. Das man ausweicht, erwartet der &#8220;Radsportler&#8221; natürlich vom gemeinen, radfahrenden Volk, wenn es doch schon den Mut besitzt, den Radweg mit ihren popeligen Normalo-Rädern zu verstopfen, statt sich angemessen mit Wetteifer an der kollektiven Hatz zu beteiligen. Auch wenn man eigentlich nur einmal gemütlich Radfahren wollte, gerät man immer wieder in einen hitzigen Wettkampf und wird in Rivalitäten verwickelt, von denen man bis eben noch nichts ahnte. Wer nicht an einem solchen Wettbewerb interessiert ist, hat auf diesen Radwegen dann offensichtlich auch keine besonderen Rechte. Früher wurden Radsportwettbewerbe wenigstens noch angemeldet und hatten so schöne Namen wie Friedenfahrt. Doch davon ist die Realität heute leider oftmals weit enfernt.</p>
<h4>Multiple Persönlichkeiten</h4>
<p>Warum gerade im Sommer und auf stadtnahen Strecken immer wieder solche Wettkämpfe auftreten, bei denen die Rücksicht auf der Strecke bleibt, ist unklar &#8211; Geltungsdrang oder Alpha-Tier-Gehabe? Ersatzhandlungen als Ausgleich zum angepassten Stadtleben? Die Lebensfrage: Wer hat den größten &#8230;? Eigentlich ist der Grund auch nebensächlich, denn dort, wo Fußgänger, Radfahrer und Skater &#8211; verschiedene Menschen eben &#8211; zusammentreffen, da geht es um Sozialverhalten. So ist das eben auch auf Radwegen. Aber schon Wolfgang Schmidtbauer hat den fatalen Hang des verkehrsteilnehmenden Menschen zur multiplen Persönlichkeit festgestellt. Sobald der Mensch das Auto gegen das Fahrrad tauscht, wandelt sich sein Wesen plötzlich und er mutiert zum Zweirad-Rambo. Auf Radwegen spielen sich so Szenen ab, die auf Autostraßen einem Affront gleich kämen und vorübergehend das gesamte verkehrsgesllschaftliche Gefüge ins Wanken bringen könnten.</p>
<h4>Asoziale Idioten</h4>
<p>Aus psychologischer Perspektive könnte man dieses Verhalten durchaus auch als eine Art Dissoziative Identitätsstörung bewerten, aber ein Radfahrer, der wieder einmal knapp einem Frontalcrash entgangen ist, würde wohl ganz andere Worte finden und wohl einfach nur von asozialen Idioten sprechen. Wenn es diesen &#8220;Radsportlern&#8221; wirklich nur um die Geschwindigkeit ginge, dann könnten sie gut und gerne auf richtige Straßen ausweichen. Dort würden sie weniger nerven und könnten sich sogar mit richtigen Autos messen, und die fahren in der Ortschaft meist nicht schneller als 50 Kmh. Und wer es dann doch nicht drauf hat, der kann ja in die 30er Zone spielen gehen.</p>
<p><strong><a href="http://roadreport.de/category/achtung-radfahrer/">Mehr</a> aus dem Alltag eines Radfahrers</strong></p>
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		<title>Berlin-Usedom-Fernradweg</title>
		<link>http://roadreport.de/2011/09/19/berlin-usedom-fernradweg/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 21:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin-Usedom-Fernradweg]]></category>
		<category><![CDATA[Bikes]]></category>
		<category><![CDATA[Ahlbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Baltic Sea]]></category>
		<category><![CDATA[Barnim]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Biking]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Fernradweg]]></category>
		<category><![CDATA[Insel Usedom]]></category>
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		<category><![CDATA[Schorfheide]]></category>
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		<category><![CDATA[Usedom]]></category>

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		<description><![CDATA[Streckeninfos Typ: Fernradweg Thema: Von Berlin bis an die Ostsee auf die Insel Usedom Streckencharakter: aus der Großstadt in die Heide, häufig brandenburgische Wälder (Schorfheide) und durch die Uckermärkische Hügellandschaft entlang des Uckertals bis ans Oderhaff und weiter bis zur Ostsee inmitten durch Wiesen und Brüche Merkmale: Natur, die Schönheit brandenburgischer Kiefernwälder und alter Buchenwälder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Streckeninfos</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/09/insel-usedom1.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/09/insel-usedom1-450x150.jpg" alt="" title="insel-usedom" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8470" /></a><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/e2086cab8de94508a0a4814a413e6b76" alt="" width="1" height="1" /><span id="more-8333"></span></p>
<table class="sans full" border="0">
<tbody>
<tr>
<td class="strong">Typ:</td>
<td>Fernradweg</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Thema:</td>
<td>Von Berlin bis an die Ostsee auf die Insel Usedom</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Streckencharakter:</td>
<td>aus der Großstadt in die Heide, häufig brandenburgische Wälder (Schorfheide) und durch die Uckermärkische Hügellandschaft entlang des Uckertals bis ans Oderhaff und weiter bis zur Ostsee inmitten durch Wiesen und Brüche</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Merkmale:</td>
<td>Natur, die Schönheit brandenburgischer Kiefernwälder und alter Buchenwälder sowie das Uckertal</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Logo:</td>
<td>Brandenburger Tor mit Vogel und Fahrrad in Weiß auf grünem Hintergrund; leider etwas zu filigran in der Darstellung, doch angesichts der eindeutigen Farbgebung trotzdem auch im Vorbeifahren ausreichend gut zu erkennen</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Region:</td>
<td>Nordostdeutschland</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Länge:</td>
<td>ca. 330 Km</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Start:</td>
<td>Berlin</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Ziel:</td>
<td>Die Seebäder Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin auf Usedom und als letzte Etappe Peenemünde am westlichen Ende der Insel Usedom</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Streckenverlauf:</td>
<td>Berlin, Bernau, Prenzlau, Pasewalk, Torgelow, Eggesin, Ueckermünde, Anklam, Usedom, Ahlbeck, Peenemünde</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Radweganschlüsse:</td>
<td><a href="http://roadreport.de/2009/11/30/oder-havel-radweg/"><strong>Oder-Havel-Radweg</strong></a>, <a href="http://roadreport.de/2011/12/01/mecklenburgischer-seen-radweg/"><strong>Mecklenburgischer Seenradweg</strong></a>, <a href="http://roadreport.de/2009/12/17/oderhaff-rundweg/"><strong>Oderhaff-Rundweg</strong></a>, <strong><a href="http://roadreport.de/2009/11/23/oder-neisse-radweg/">Oder-Neiße-Radweg</a></strong>, <strong><a href="http://roadreport.de/2009/07/10/die-r10-route-ostseekuesten-radweg/">Ostseeküsten-Radweg</a></strong></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Anstiege/Gefälle:</td>
<td><strong>insgesamt moderat:</strong> hin und wieder einige Anstiege (es geht durch die Uckermark, und die ist eben hügelig), doch über lange Strecken durch die Uckermark dem gleichmäßigen Niveau der Uecker folgend; nur wenige stärkere Anstiege (insbesondere entlang des Werbelinsees und auf Usedom)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Wegequalität:</td>
<td><strong><font color="#7cfc00">insgesamt gut:</font></strong> gerade im brandenburgischen Abschnitt sehr gut ausgebaute Radwege und Nebenstraßen (es verlaufen viele Abschnitte auf Straßen oder Radnebenstrecken); mitunter gibt es kürzere gepflasterte Abschnitte und Feld- und Waldwege, doch auch diese Etappen sind in der Regel gut befestigt, aber leider etwas holprig bei Gepäckfahrten (diese Abschnitte wären sicherlich Grund genug, die Wegequalität mit weniger als gut zu bewerten, doch die guten Abschnitte des Radwegs sind meist von so überzeugender Qualität, dass insgesamt ein Gut gerechtfertigt ist), ab Ueckermünde folgt der Streckenverlauf dem Oder-Neiße-Radweg nach Usedom mit seiner bewährt guten Wegequalität</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Beschilderung:</td>
<td><strong><font color="#006400">insgesamt sehr gut:</font></strong> es gibt nur wenige Radwege in Deutschland, die eine so konsequent umgesetzte Beschilderung besitzen wie der Berlin-Usedom-Radweg; dieser Weg könnte außerhalb Berlins gut und gerne auch ohne Karte bewältigt werden; auch das Logo des Berlin-Usedom-Radwegs wird einheitlich genutzt und ist trotz der filigranen Darstellung gut sichtbar an Kreuzungen – bei der Beschilderung des Berlin-Usedom-Radwegs war offensichtlich viel Erfahrung eingeflossen und es wurde alles richtig gemacht, denn typische Fehler, wie bei anderen Radwegen, wurden vermieden</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Besonderheiten:</td>
<td>von Ueckermünde bis Ahlbeck folgt der Streckenverlauf dem Oder-Neiße-Radweg und zu großen Teilen dem Oderhaff-Rundweg; zwischen Kamp und Karnin überquert in der Saison auf Abruf (Anruf über eine Telefonnummer) eine kleine Fahrradfähre den Peenestrom zwischen Festland und Usedom, für ca. 7 Euro pro Person und Fährfahrt kann so der Landweg über Anklam und eine Wegstrecke von ca. 30 Kilometern eingespart und die Insel Usedom direkt erreicht werden (die nächste Versorgungsmöglichkeit mit Supermärkten alternativ zu Anklam ist in der Stadt Usedom wenige Kilomter landeinwärts auf Usedom)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Einschränkungen:</td>
<td>bei nassem Wetter können die zwar kurzen Wald- und Feldwegetappen zu handfesten Problemen bei Gepäckfahrten führen, da der Boden dort mitunter aufgeweicht und schlammig ist</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Sehenswürdigkeiten:</td>
<td>Schorfheide, Kloster Chorin (alternative Nebenroute zum Berlin-Usedom-Radweg bei Eberswalde), Oderhaff, Eisenbahnhubbrücke im Peenestrom, Buchen-Urwald auf Usedom, die Seebäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin, der Hafen in Peenemünde mit U-Boot</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Übernachtung:</td>
<td>überwiegend komfortable Lagerplatzsituation, denn der Reisende hat die Wahl zwischen einem dichten Netz von Campingplätzen und schönen Lagerplätzen an den Ufern der Seen; jedoch auf den ersten Etappen durch die brandenburgischen Wälder gelten die Regeln der Forstwirtschaft, die ein Zelten in der Regel verbieten – hier stattdessen z.B. die offiziellen Campingplätze am Werbelinsee und Umgebung ansteuern; aber es haben sich größtenteils auch die Pensionsbetriebe auf Radfahrer eingestellt</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Touristik:</td>
<td>bis in die Nebensaison stärker frequentiert &#8211; hier wird sehr die Nähe zur Großstadt deutlich und die kurze und damit attraktive Verbindung von Berlin an die Ostsee wirkt sich aus; in der Gegend um die Schorfheide und den Werbelinsee kann die Nutzung der gut ausgebauten Radwege noch stärker ausfallen (insbesondere auch an den Wochenenden mit warmen Wetter)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Stand:</td>
<td>2011</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://roadreport.de/2011/09/29/roadreport-berlin-usedom-fernradweg/"><strong>Roadreport</strong></a><br />
<strong>________________________________________</strong><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850002039/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=roadreport-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3850002039">Empfohlene Literatur mit detaillierten Kartenausschnitten:</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3850002039" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850002039/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&amp;tag=roadreport-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3850002039"><img src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL110_&amp;ASIN=3850002039&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=roadreport-21&amp;ServiceVersion=20070822" alt="" border="0" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3850002039" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Radfahren in Schweden</title>
		<link>http://roadreport.de/2011/08/09/radfahren-in-schweden/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2011/08/09/radfahren-in-schweden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 23:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bikes]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Baltic Sea]]></category>
		<category><![CDATA[Biking]]></category>
		<category><![CDATA[Fernradweg]]></category>
		<category><![CDATA[Radwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[Europas Mini-USA Schwedens Ruf eilt dem Land voraus. Im Hinblick auf das Radfahren ist Schweden ein bisschen zu groß, zu weit, zu einsam und zu kanutenfreundlich. Wer ein bisschen zu groß aber liebt, für den ist Schweden genau das Richtige.Wiederum: Für denjenigen, der aber auch schon per Rad einen ganzen Kontinent durch quert hat, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Europas Mini-USA</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/08/schweden-in-schildern.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/08/schweden-in-schildern-450x150.jpg" alt="" title="schweden-in-schildern" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-7848" /></a>Schwedens Ruf eilt dem Land voraus. Im Hinblick auf das Radfahren ist Schweden ein bisschen zu groß, zu weit, zu einsam und zu kanutenfreundlich. Wer ein bisschen zu groß aber liebt, für den ist Schweden genau das Richtige.<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/000298f4941d4dcda8b2695fb673a688" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-7847"></span>Wiederum: Für denjenigen, der aber auch schon per Rad einen ganzen Kontinent durch quert hat, ist Schweden vermutlich ein bisschen zu klein – so etwas wie Europas Mini-USA sozusagen.</p>
<h4>Ein großes Land</h4>
<p>Für europäische Maßstäbe ist Schweden ein großes Land. Vor allem auch die Natur ist großartig, und vor allem auch groß und ausgedehnt. Straßen dienen in Schweden oft dazu, diese Distanzen zu überbrücken und von einem Ort zum nächsten zu führen. Das Autofahren nimmt in Schweden zwangsläufig einen hohen Stellenwert ein. Das macht sich beim Radfahren insofern bemerkbar, dass jede größere Straße vielbefahren ist.</p>
<h4>Nicht immer das Richtige</h4>
<p>Aber auch schwedische Straßen sind oft groß und breit. Doch bei aller Breite lassen die Autos oft nur wenig Platz für Radfahrer &#8211; eigentlich undenkbar dieser offensichtliche Kontrast zum beispielsweise überaus rücksichtsvollen Verhalten der Nachbarn Dänemark gegenüber Radfahrern im Straßenverkehr. Eben nicht alles, was Skandinavien heißt, muss auch immer das Richtige für Radfahrer sein. </p>
<h4>Hohe Elchdichte</h4>
<p>Schweden ist ein Land mit vergleichsweise geringer Bevölkerungs- aber dafür hohe Elchdichte. Die meisten Schweden wohnen im südlichen Teil des Landes. Nach Norden hin werden die Menschen weniger und die Elche mehr. Kaum etwas, das für den schwedischen Süden gilt, gilt so auch für den Norden. Je weiter man in den Norden des Landes gelangt, desto mehr nimmt also auch der Verkehr ab. Dasselbe trifft aber ebenso für die Straßen zu, die in Richtung Norden immer weniger werden. Auf dem Weg zum Nordkap beispielsweise darf man da als Radfahrer nicht besonders wählerisch sein.</p>
<h4>Die Küstenradwege</h4>
<p>Leider gibt es in Schweden bis auf die Küstenradwege nur wenige gut ausgebaute Radwege, die überregional konzipiert sind. In einzelnen Regionen werden zwar relativ gute Radwegenetze &#8211; insbesondere für Bergradfahrer &#8211; angeboten, doch wer Schweden in Gänze auf dem Rad erleben will, muss entweder häufig auf die großen Überlandstraßen ausweichen und wird dort zwangsläufig auch viel Verkehr erleben, oder er begnügt sich mit den Küstenradwegen entlang von Nord- und Ostsee. </p>
<h4>Gute Karten</h4>
<p>Für eine Radwanderung durch Schweden empfiehlt es sich, die Karten, insbesondere wegen der kleineren Nebenstraßen, bereits vor Abreise im Fachhandel zu kaufen. Die Karten vor Ort taugen oft nur für Autofahrer und die detaillierteren Karten beschränken sich meist auf die kleineren Tourismus-Regionen ohne überregionalen Anspruch. Nur für den Ostseeküsten-Radweg und den Nordseeküsten-Radweg sind taugliche Radkarten leicht erhältlich. Gute radfahrtaugliche Karten für gesamt Schweden sind jedoch selten, und da sollte man es nicht dem Zufall überlassen, dass man vor Ort eine von diesen wenigen Exemplaren abbekommt.    </p>
<p><strong>Fazit:</strong> Insgesamt ist Schweden zwar ein großartiges Land, doch unterwegs mit dem Fahrrad fühlt man sich auf schwedischen Straßen nicht immer gut aufgehoben. Irgendwie wird man nie das Gefühl los, dass man in Schweden besser in einem Kanu aufgehoben wäre.</p>
<p><a href="http://www.adfc.de/showPDF.php?lastChangedAt=1233910494&#038;id=533_1&#038;template=PDF&#038;state=Schweden"><strong>Mehr Informationen zum Radfahren in Schweden</strong></a></p>
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		<title>Fotoreport: Radwege in Schottland</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 23:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schottische Highlands und Westküste Auf der National Cycle Route 7: Durch die Highlands Off-Road-Passage auf der NCR 7: Steile Anstiege in die Grampian Mountains Durchbruch nach Norden: Die NCR 7 auf dem Weg nach Inverness Rot-Blau-Weiß: Das Logo der NCR 7 des schottischen Radwegenetzes Grau-Blau-Grün: Die Farben der schottischen Highlands Hoch und weit: Der Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Schottische Highlands und Westküste</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_great_glen.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-7748" title="schottland_great_glen" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_great_glen-450x150.jpg" alt="" width="450" height="150" /></a><span id="more-7741"></span><br />
<a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/highlands_national_cycle_ne.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7770" title="highlands_national_cycle_ne" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/highlands_national_cycle_ne.jpg" alt="" width="500" height="195" /></a></p>
<p class="small"><strong>Auf der National Cycle Route 7: </strong>Durch die Highlands</p>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_highlands_cyclin.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7775" title="schottland_highlands_cyclin" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_highlands_cyclin.jpg" alt="" width="500" height="225" /></a></p>
<p class="small"><strong>Off-Road-Passage auf der NCR 7:</strong> Steile Anstiege in die Grampian Mountains</p>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_highlands_nation.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7782" title="schottland_highlands_nation" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_highlands_nation.jpg" alt="" width="500" height="201" /></a></p>
<p class="small"><strong>Durchbruch nach Norden:</strong> Die NCR 7 auf dem Weg nach Inverness</p>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_national_cyclewa.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7783" title="schottland_national_cyclewa" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_national_cyclewa.jpg" alt="" width="500" height="335" /></a></p>
<p class="small"><strong>Rot-Blau-Weiß:</strong> Das Logo der NCR 7 des schottischen Radwegenetzes</p>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_highlands_ncr7.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7784" title="schottland_highlands_ncr7" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_highlands_ncr7.jpg" alt="" width="500" height="179" /></a></p>
<p class="small"><strong>Grau-Blau-Grün:</strong> Die Farben der schottischen Highlands</p>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_highlands_great_.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7787" title="schottland_highlands_great_" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_highlands_great_.jpg" alt="" width="500" height="198" /></a></p>
<p class="small"><strong>Hoch und weit:</strong> Der Weg durch das Great Glen (Great Glen Way)</p>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_great_glen_2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7788" title="schottland_great_glen_2" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_great_glen_2.jpg" alt="" width="500" height="335" /></a></p>
<p class="small"><strong>Lochs, Bens and Glens:</strong> Das Great Glen nahe dem Atlantik (Westküste)</p>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_isle_of_mull.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7789" title="schottland_isle_of_mull" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_isle_of_mull.jpg" alt="" width="500" height="188" /></a></p>
<p class="small"><strong>Gemalte Landschaft:</strong> Im Landesinneren der Isle of Mull</p>
<p>Infos zum <a href="http://roadreport.de/2011/07/03/radfahren-in-schottland-highlands-1-teil/"><strong>Radfahren in Schottland</strong></a></p>
<p>Über die <a href="http://roadreport.de/2011/07/04/schottland-national-cycle-route-7/"><strong>National Cycle Route 7</strong></a></p>
<p>Über den <a href="http://roadreport.de/2011/07/14/schottland-great-glen-way/"><strong>Great Glen Way</strong></a></p>
<p>Über die <a href="http://roadreport.de/2011/07/26/schottland-isle-of-mull/"><strong>Isle of Mull</strong></a></p>
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		<title>Roadreport: Isle of Mull &#8211; Schottland</title>
		<link>http://roadreport.de/2011/07/31/roadreport-isle-of-mull-schottland/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2011/07/31/roadreport-isle-of-mull-schottland/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 00:26:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die große Insel-Rundfahrt Wer diese Insel betritt, begibt sich in die Einsamkeit. Einen speziellen Radweg auf Mull muss man nicht suchen. Es gibt keinen. Auf der Isle of Mull ist man so sehr unter sich, dass sich Autos und Radfahrer problemlos die Straßen teilen.Außerhalb der Fährzeiten ist Mull eine stille abgeschiedene Insel – vom Festland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die große Insel-Rundfahrt</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_isle_mull.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_isle_mull-450x150.jpg" alt="" title="schottland_isle_mull" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-7706" /></a>Wer diese Insel betritt, begibt sich in die Einsamkeit. Einen speziellen Radweg auf Mull muss man nicht suchen. Es gibt keinen. Auf der Isle of Mull ist man so sehr unter sich, dass sich Autos und Radfahrer problemlos die Straßen teilen.<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/b3e9853a06f94324841cd32101dab3b6" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-7703"></span>Außerhalb der Fährzeiten ist Mull eine stille abgeschiedene Insel – vom Festland abgeschnitten und mit wenig Touristen. Die Isle of Mull ist vor allem bei Naturliebhabern und Tierfotografen sehr beliebt. Wer sich zwei bis drei Tage Zeit für einen Abstecher vom schottischen Festland nimmt, der kann hier ein besonderes Stück Schottland entdecken.</p>
<h4>Links oder rechts</h4>
<p>Grundsätzlich erreichen Fähren die Isle of Mull nur an drei Orten – Tobermory, Fishnish Bay und Craignure. Wer die Fähre nach Mull nimmt, und die Fähre in den Inselorten Craignure oder Fishning Bay verlässt, hat nun die Möglichkeit, auf der Insel links oder rechts der Küstenstraße zu folgen. Im inneren Gebiet der Insel gibt es kaum weiterführende Wege, die nicht in einer Sackgasse enden. So bietet sich eine Rundtour entlang der Küste an und man kann wählen zwischen einer kleinen Tour &#8211; ca. 75 oder 80 Kilometer &#8211; oder einer gesamten Umrundung der Insel – ca. 160 Kilometer. Die große Rundtour lässt sich beliebig als eine Acht kombinieren durch das 4 Kilometer lange Teilstück zwischen Salen und Gruline – dem schmalsten Bereich und damit sozusagen die Taille der Insel.</p>
<h4>Zweitausend Höhenmeter</h4>
<p>Ein Vorteil der Küstenstraßen ist es, dass es entlang der Küsten und Lochs seltener stärkere Anstiege gibt. Sobald aber eine Etappe sich etwas von der Küste entfernt, ist das auf Mull ein Garant für lange Anstiege und luftige Höhen. Aber auch einige Küstenetappen führen hoch in die Berge hinauf und bringen zusätzliche Höhenmeter auf den Zähler. Die steilsten Abschnitte finden sich entlang der zerklüfteten Westküste und bringen es mitunter auf 20 % Steigung. Insgesamt sind weit mehr als 2000 Höhenmeter bei einer kompletten Umrundung der Insel auf 160 Kilometern zu bewältigen. </p>
<h4>Auf und Ab</h4>
<p>Deutlich mehr als die Hälfte dieser Höhenmeter erwarten den Radfahrer auf der nördlichen Hälfte der Insel. Es ist zum großen Teil ein stetiges Auf und Ab entlang der nördlichen Atlantikküste der Insel. Daher bietet es sich für weniger Bergfahrten auch an, sich auf die kleinere Rundtour im südlichen Teil mit 80 Kilometern zu beschränken. Auf der kleineren Tour bleiben die Anstiege insofern übersichtlich, da es nur 3 größere Anstiege gibt – das sind die Passagen zwischen Salen – Gruline, Balnahard – Killinchen Bay und Aird of Kinloch – Strathcoll.</p>
<h4>Ein Stück Schottland</h4>
<p>Entlang der Westküste der nördlichen Hälfte der Insel gibt es eine Reihe für Schottland überraschend mediterran anmutende Küstenabschnitte mit knorrigen windschiefen Bäumen und kurvenreichen Küstenstraßen. Das Klima hingegen ist wenig mediterran. Häufig trifft ein scharfer Wind vom Atlantik her auf die zerklüftete Insellandschaft. Die wenigen größeren Ortschaften befinden sich alle auf der zum Festland gewandten Küstenseite der Insel am Sound of Mull. Die Westküste der Isle of Mulls hingegen gehört den Schafen. Größere Ortschaften gibt es dort nicht. Wer in diesen rauen Landstrich entlang der schroffen Atlantikküste vorstößt, findet dort ein beeindruckendes Stück Schottland, in dem es mehr Schafe als Menschen gibt.</p>
<p class="info"><strong>Tipp:</strong> Die Küste am Loch na Keal an der Westküste mit Blick auf den Atlantik wird besonders viel von Caravans und Campern genutzt. An der Bucht von Calgery und zwischen Kellen und Killiechronan gibt es weiterhin auch zwei dauerhaft genutzte Wild-Campingplätze, wo häufig gezeltet wird. Wildcamping gehört auf Mull und überhaupt allgemein in Schottland offenbar zur täglich tolerierten Praxis.</p>
<p><a href="http://roadreport.de/2011/07/26/schottland-isle-of-mull/"><strong>Streckeninfos</strong></a></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2011/08/01/roadshow-radfahren-in-schottland-2/"><strong>Roadshow</strong></a><br />
<strong>________________________________________</strong><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833448539/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3833448539">Reiseführer mit Karten für alle wichtigen Radwege Schottlands:</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3833448539" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833448539/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3833448539"><img border="0" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;Format=_SL110_&#038;ASIN=3833448539&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=AsinImage&#038;WS=1&#038;tag=roadreport-21&#038;ServiceVersion=20070822" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3833448539" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
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		<title>Schottland: Isle of Mull</title>
		<link>http://roadreport.de/2011/07/26/schottland-isle-of-mull/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 20:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Streckeninfos Typ: Rundradweg Thema: Umrundung der Insel Mull Streckencharakter: Gebirge, Meer, Lochs Merkmale: Natur, Atlantikküste Logo: kein Logo, da keine separat ausgewiesene Radstrecke vorhanden ist Region: Großbritannien, Schottland, Westschottische Inseln Länge: insgesamt ca. 145 Km Streckenlänge, teilbar in 2 Teilrouten von 80 Km für die südliche Inselhälfte und 68 Km für die nördliche Inselhälfte (jeweils [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Streckeninfos</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/isle_of_mull.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/isle_of_mull-450x150.jpg" alt="" title="isle_of_mull" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-7671" /></a><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/e4cbcc58fb5d40e1852dc7fd7a636da7" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-7668"></span></p>
<table class="sans full" border="0">
<tbody>
<tr>
<td class="strong">Typ:</td>
<td>Rundradweg</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Thema:</td>
<td>Umrundung der Insel Mull</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Streckencharakter:</td>
<td>Gebirge, Meer, Lochs</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Merkmale:</td>
<td>Natur, Atlantikküste</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Logo:</td>
<td>kein Logo, da keine separat ausgewiesene Radstrecke vorhanden ist</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Region:</td>
<td>Großbritannien, Schottland, Westschottische Inseln</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Länge:</td>
<td>insgesamt ca. 145 Km Streckenlänge, teilbar in 2 Teilrouten von 80 Km für die südliche Inselhälfte und 68 Km für die nördliche Inselhälfte (jeweils inklusive dem 4 Km Teilstück zwischen Salen und Grulin)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Start:</td>
<td>Fishnish Bay oder Craignure (die Hafenorte mit den besten Fährverbindungen vom Festland)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Ziel:</td>
<td>Fishnish Bay oder Craignure (von diesen Orten Fähren aufs Festland</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Streckenverlauf:</td>
<td>Craignure, Salen, Tobermory</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Radweganschlüsse:</td>
<td>keine direkt kreuzenden Radwege, aber auf dem schottischen Festland ab der Küstenstadt Oban (erreichbar über die Fährverbindung von Craignure) führt die NCR 77 landeinwärts ins Innere Schottlands  </td>
<td>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Anstiege/Gefälle:</td>
<td><strong>anspruchsvoll:</strong> zum Teil große Anstiege; insbesondere der Nordteil der Insel ist von permanenten Anstiegen geprägt; im Süden der Insel entlang der Küsten und Lochs gibt es kaum stärkere Anstiege, doch auch hier sind die meisten Inlandetappen abseits der Küste mit großen Anstiegen verbunden; die steilsten Abschnitte entlang der Westküste bringen es z.T. auf 20 % Steigung; insgesamt sind weit mehr als 2000 Höhenmeter bei einer kompletten Umrundung der Insel zu bewältigen (die meisten Höhenmeter auf dem nördlichen Teil der Insel)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Tipp:</td>
<td>man kann wählen zwischen einer kleinen Tour &#8211; ca. 80 Kilometer &#8211; oder einer gesamten Umrundung der Insel – ca. 160 Kilometer; wegen der vielen Anstiege entlang der nördlichen Küstenabschnitte der Insel bietet es sich an, sich ggf. auf die kleinere Rundtour im südlichen Teil mit 80 Kilometern zu beschränken (auf der kleineren Tour gibt es nur 3 größere Anstiege zwischen Salen – Gruline, Balnahard – Killinchen Bay und Aird of Kinloch – Strathcoll)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Wegequalität:</td>
<td><strong><font color="#7cfc00">insgesamt gut:</font></strong> es gibt kaum wirklich schlechte Strecken; der Asphalt hat öfter Schlaglöcher, aber der Gesamteindruck zeigt eine gute Beschaffenheit der Fahrbahnoberflächen von Straßen und Wegen rund um die Insel; grundsätzlich sind nur die kleineren Nebenstraßen (enden meistens an einem Loch oder dem Atlantik) etwas stärker in Mitleidenschaft gezogen, aber die Straßen auf Mull werden ständig saniert und erneuert; bei Abfahrten jedoch unbedingt genau auf den Straßenbelag achten, damit nicht eventuelle Schlaglöcher unangenehm „auffallen“ können</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Beschilderung:</td>
<td><strong>Keine:</strong> keine spezielle Radwegbeschilderung, was angesichts der wenigen Straßen und dem klaren Küstenverlauf auch nicht weiter Probleme bereitet; mit einer normalen Schottland-Straßenkarte kann man ohne Schwierigkeiten die gesamte Insel entdecken</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Besonderheiten:</td>
<td>Fähren erreichen die Isle of Mull in Tobermory, Fishnish Bay und Craignure, wobei die letzteren beiden Orte die gebräuchlichsten Fährverbindungen anbieten, außerhalb der Fährzeiten ist Mull jedoch vom Festland abgeschnitten und eine stille abgeschiedene Insel mit wenig Touristen; Lebensmittelläden gibt es nur in den größeren Orten an der inländischen Ostküste der Insel – Stores befinden sich in Craignure, Salen und Tobermory; auf der Insel gibt es viele Single Track Roads: das ständige Stoppen bei Autoverkehr erschwert häufig das Fahren und bringt einen immer wieder aus dem Tritt (insbesondere bei Bergauf-Fahrten); insgesamt herrscht jedoch wenig Verkehr auf Mull (Stoßzeiten nur dann, wenn gerade eine Fähre die Insel erreicht hat / außerhalb der Fährzeiten meist kein nennenswerter Autoverkehr); die Westhälfe der Insel ist der ruhigste Teil, da sich die Fähranlegestellen und alle größeren Ortschaften an der Ostküste befinden; die große Rundtour lässt sich beliebig als Acht fahren dank dem 4 Kilometer langen Teilstück zwischen Salen und Gruline</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Länderinfos:</td>
<td><strong>Schottland (Groß Britannien):</strong> gehört zur EU; Landeswährung ist das britische Pfund (ca. ein Viertel höher bewertet als der Euro); Landessprache ist Englisch, wobei der schottische Dialekt für ungeübte Hörer z.T. sehr schwer verständlich ist; Strecken und Entfernungen (z.B. auf Verkehrsschildern) werden im Meilen angegeben (1 Meile = etwas mehr als 1,5 Kilometer)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Sehenswürdigkeiten:</td>
<td>die alten Fischerboote-Wracks bei Salen, die Inselhauptstadt Tobermory mit ihrem Hafen, die Bucht von Calgery mit ihrem Sandstrand, die Insel Iona mit ihrem Kloster am südlichen Ende der Isle of Mull und die Westküste mit ihren knorrigen windschiefen Bäumen und kurvenreichen Küstenstraßen</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Übernachtung:</td>
<td>Lagerplatzsituation gut; es gibt aber auch einige B&#038;Bs und Cottages es auf Mull, die jedoch wegen der großen Nachfrage ohne rechtzeitige Vorbestellung kaum zu bekommen sind; weiterhin gibt es einen Campingplatz auf Isle of Mull bei Fishnish Bay und zwei Wildcampingplätze (in der Bucht von Calgery und zwischen Kellen und Killiechronan), außerdem gehört Wildcamping auf der Insel Mull im Sommer zur täglichen Praxis – insbesondere am Loch na Keal an der Westküste (Atlantik) stehen häufig Caravans und Zelte</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Touristik:</td>
<td>die gesamte Insel ist auch zur Hauptferienzeit nur angenehm mäßig frequentiert (der Westteil der Insel ist grundsätzlich abgelegener und einsamer)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Stand:</td>
<td>2011</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/isle_of_mull_passing_place.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/isle_of_mull_passing_place-450x150.jpg" alt="" title="isle_of_mull_passing_place" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-7744" /></a><a href="http://roadreport.de/2011/07/31/roadreport-isle-of-mull-schottland/"><strong>Roadreport</strong></a></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2011/08/01/roadshow-radfahren-in-schottland-2/"><strong>Roadshow</strong></a><br />
<strong>________________________________________</strong><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833448539/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3833448539">Reiseführer mit Karten für alle wichtigen Radwege Schottlands:</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3833448539" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833448539/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3833448539"><img border="0" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;Format=_SL110_&#038;ASIN=3833448539&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=AsinImage&#038;WS=1&#038;tag=roadreport-21&#038;ServiceVersion=20070822" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3833448539" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
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		<title>Meldung: Neiße-Hochwasser 2.0 11</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 22:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
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		<description><![CDATA[21. Juli 2011: Kaum ein Jahr ist vergangen seit den letzten Sommerhochwassern an der Lausitzer Neiße, und schon wälzen sich neue Hochwasser durch ostsächsische Flussbetten. Wieder sind vermehrte Niederschläge die Ursache und wieder ist besonders die Neiße betroffen.Beteiligt ist wieder auch die Witka-Talsperre, die über die Witka &#8211; einen rechten Zufluss der Neiße &#8211; mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>21. Juli 2011:</strong> Kaum ein Jahr ist vergangen seit den letzten Sommerhochwassern an der Lausitzer Neiße, und schon wälzen sich neue Hochwasser durch ostsächsische Flussbetten. Wieder sind vermehrte Niederschläge die Ursache und wieder ist besonders die Neiße betroffen.<span id="more-7640"></span>Beteiligt ist wieder auch die Witka-Talsperre, die über die Witka &#8211; einen rechten Zufluss der Neiße &#8211; mit dem Grenzfluss verbunden ist. Nach einem Dammbruch im letzten Jahr, der eine drastische Verschärfung der Hochwassersituation an der Neiße brachte, wird das Wasser nun bereits möglichst frühzeitig abgelassen. Seit Mittwoch werden dort mehrer hundert Kubikmeter Wasser pro Sekunde in die Witka abgegeben, was die Pegel der <a href="http://roadreport.de/2009/05/27/die-lausitzer-goerlitzer-neisse-nysa-luzycka/"><strong>Lausitzer Neiße </strong></a>nun deutlich ansteigen ließ.</p>
<h4></h4>
<p>Aber auch von der oberen <a href="http://roadreport.de/2009/05/26/die-spree/"><strong>Spree</strong></a> bei Bautzen werden erste Hochwasser-Alarmstufen gemeldet. Was das für Folgen hat, muss in den nächsten Tagen noch abgewartet werden.</p>
<h4></h4>
<p>Auch ist unklar, inwieweit sich die aktuelle Situation wieder auf die Befahrbarkeit des <a href="http://roadreport.de/2009/11/23/oder-neisse-radweg/"><strong>Oder-Neiße-Radwegs </strong></a>auswirkt, wie es 2010 der Fall war. Teile des Oder-Neiße-Radwegs zwischen Zittau und Görlitz wurden bei den Hochwassern 2010 so sehr zerstört, dass sie sich in jüngster Zeit noch in Wiederinstandsetzung befanden. Nur eines ist schon jetzt einmal mehr sicher: Mit dem Paddeln auf der Neiße wird es in den nächsten Tagen und Wochen wieder einmal schwierig.</p>
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		<title>Roadreport: Great Glen Way &#8211; Schottland, 1. Teil</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 22:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Inverness nach Fort Augustus Das Great Glen wie auch der Great Glen Way gleichermaßen verbinden die schottische Ost- und Westküste. Damit hat das Große Tal bis heute eine strategisch besondere Bedeutung für die Schifffahrt und Radfahrer. Doch anders als bei der Schifffahrt, die über den Wasserweg den geringsten Höhenunterschied zwischen beiden Meeren zu überwältigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Von Inverness nach Fort Augustus</h3>
<p><a href="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_loch_ness.jpg"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2011/07/schottland_loch_ness-450x150.jpg" alt="" title="schottland_loch_ness" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-7555" /></a>Das Great Glen wie auch der Great Glen Way gleichermaßen verbinden die schottische Ost- und Westküste. Damit hat das Große Tal bis heute eine strategisch besondere Bedeutung für die Schifffahrt und Radfahrer. Doch anders als bei der Schifffahrt, die über den Wasserweg den geringsten Höhenunterschied zwischen beiden Meeren zu überwältigen hat, bleibt es dem Radfahrer auch auf dem Great Glen Way nicht erspart, hoch in die Berge aufzusteigen. Auch auf dem Great Glen Way bekommen Radfahrer also die bewährten schottischen Klassiker geboten.<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/b1e2350e72fa4b1e85aef430f0203b33" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-7553"></span>Aber es bleibt fairerweise festzustellen: der Great Glen Way heißt eben nicht Cycleway, sondern nur Way. So wird er vor allem viel von Wanderern genutzt und gilt unter Backpackern als ein Schottland-Klassiker. Für Radfahrer bietet sich der Great Glen Way vor allem für die Weiterfahrt ab Inverness durch das Great Glen an. Great Glen heißt in etwa Großes Tal. Und das ist nicht zu viel versprochen, denn der Radweg widmet sich einem der bedeutendsten Täler Schottlands, das mitten durch die schottischen Highlands verläuft.</p>
<h4>Der Kaledonische Graben</h4>
<p>Das Great Glen ist geformt vom sogenannten Kaledonischen Graben, der die Grampian Mountains und die Northwest Highlands trennt und zugleich die Nordsee mit dem Atlantik verbindet. Das Great Glen bildet damit einen Durchbruch zwischen beiden Meeren mit einem relativ geringen Höhenunterschied. In der Talsohle zwischen Inverness und Fort William reihen sich vier Seen aneinander: Loch Ness, Loch Oich, Loch Lochy und Loch Linnhe. </p>
<h4>Der Caledonian Canal</h4>
<p>Das ausgeglichene Höhenniveau und die Seen machen es möglich, dass seit dem 19. Jahrhundert die Nordsee mit dem Atlantik über eine bis heute schiffbare Wasserverbindung verbunden ist &#8211; dem sogenannten Caledonian Canal. Dieser Kanal nutzt das Bett mehrerer Flüsse und verbindet die Seen des Tals miteinander.</p>
<h4>River Ness</h4>
<p>Um auch als Radfahrer dieses Tal für den Weg zum Atlantik nutzen zu können, folgt man in Inverness dem River Ness flussaufwärts hinaus aus der Stadt auf kleineren Autostraßen. Diese Straßen sind zwar klein, aber für schottische Verhältnisse relativ vielbefahren und zudem ziemlich beliebt bei Motorradfahrern. Nach einem kurzen Stück durch eine wenig hügelige aber trotzdem schottische Landschaft erreicht der Great Glen Way Loch Ness und begleitet eine Weile sein Südufer. </p>
<h4>Loch Ness</h4>
<p>Loch Ness ist ca. vierzig Kilometer lang. Doch wer sich vorgenommen hat, ins kalte Wasser des Loch Ness zu springen, sollte dies auf den ersten 20 Kilometern tun, denn etwa auf der halben Uferstrecke rückt der Weg plötzlich vom Ufer des Loch Ness ab und steigt hinauf in die Berge. Es folgt einer der bedeutendste Anstieg auf dem Great Glen Way, der über eine lange Passstraße führt. Oben in den Bergen gibt es statt Wasser wieder Schafe und Cattle Grid. Und erst nach vielen schwer erkämpften Höhenmetern am unteren Ende des Loch Ness in Fort Augustus gibt es noch einmal einen kurzen Blick auf das blaue Wasser zu sehen. </p>
<p><a href="http://roadreport.de/2011/07/18/roadreport-great-glen-way-schottland-2-teil/"><strong>Great Glen Way &#8211; Schottland, 2. Teil</strong></a></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2011/07/14/schottland-great-glen-way/"><strong>Streckeninfos</strong></a></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2011/08/01/roadshow-radfahren-in-schottland-2/"><strong>Roadshow</strong></a><br />
<strong>________________________________________</strong><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833448539/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3833448539">Reiseführer mit Karten für alle wichtigen Radwege Schottlands:</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3833448539" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833448539/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&#038;tag=roadreport-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3833448539"><img border="0" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;Format=_SL110_&#038;ASIN=3833448539&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=AsinImage&#038;WS=1&#038;tag=roadreport-21&#038;ServiceVersion=20070822" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=roadreport-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3833448539" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
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