<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>roadreport</title>
	<atom:link href="http://roadreport.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://roadreport.de</link>
	<description>Ein Weblog über die Straßen dieser Welt. Mit dem Fahrrad oder mit Boot, die Welt erkunden...</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Sep 2010 13:45:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Meldung: Noch Einschränkungen an der Neiße</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/09/05/meldung-noch-einschrankungen-an-der-neise/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/09/05/meldung-noch-einschrankungen-an-der-neise/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 12:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Oder-Neiße-Radweg]]></category>
		<category><![CDATA[Biking]]></category>
		<category><![CDATA[Fernradweg]]></category>
		<category><![CDATA[Görlitz]]></category>
		<category><![CDATA[Görlitzer Neiße]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Neiße]]></category>
		<category><![CDATA[Nysa Luzycka]]></category>
		<category><![CDATA[Oberlausitz]]></category>
		<category><![CDATA[Oder-Neiße-Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Radwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Zittau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=5082</guid>
		<description><![CDATA[5. September 2010: Obwohl das Hochwasser der Neiße bereits seit Wochen zurückgegangen ist, ist im oberen Abschnitt des Oder-Neiße-Radwegs weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen.Nachdem starke Niederschläge die Neiße und ihre Nebenflüsse im August ein weiteres Mal ansteigen liessen, sind nach dem Hochwasser Schäden im flussnahen Bereich zwischen Zittau und Görlitz zurückgeblieben. Diese Schäden werden derzeit noch beseitigt, doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>5. September 2010: </strong>Obwohl das Hochwasser der Neiße bereits seit Wochen zurückgegangen ist, ist im oberen Abschnitt des Oder-Neiße-Radwegs weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen.<span id="more-5082"></span>Nachdem starke Niederschläge die <a href="http://roadreport.de/2009/05/27/die-lausitzer-goerlitzer-neisse-nysa-luzycka/"><strong>Neiße</strong></a> und ihre Nebenflüsse im August ein weiteres Mal ansteigen liessen, sind nach dem Hochwasser Schäden im flussnahen Bereich zwischen Zittau und Görlitz zurückgeblieben. Diese Schäden werden derzeit noch beseitigt, doch eben dort führt zu großen Teilen der <a href="http://roadreport.de/2009/11/23/oder-neisse-radweg/"><strong>Oder-Neiße-Radweg </strong></a>auf den Deichanlagen entlang. Daher ist der Radweg zwischen Zittau und Görlitz noch streckenweise gesperrt, doch für Radfahrer wurden entsprechende Ausweichrouten ausgewiesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/09/05/meldung-noch-einschrankungen-an-der-neise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>9. Logbucheintrag: Schlesische Abenteuer</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/09/03/9-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/09/03/9-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 07:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf dem Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Boats]]></category>
		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Bobr]]></category>
		<category><![CDATA[Paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlesien]]></category>
		<category><![CDATA[sprottau]]></category>
		<category><![CDATA[Szprotawa]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4908</guid>
		<description><![CDATA[Wehrwölfe auf dem Bober Tag 3: Der alte Mann und seine Stadt Der Morgen ist kalt und klamm. Was sich nächtens schon angekündigt hatte, ist heute zugegen. Es weht ein bissiger Wind. Der Mond ist nur noch ein matter Fleck am Rande der Himmelsscheibe, über den weiße Wolkenfelder dahinrasen. Jetzt spüren wir die Ungemütlichkeit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><font color="#556b2f">Wehrwölfe auf dem <strong>Bober</strong></font></h3>
<h3><font color="#556b2f"><strong>Tag 3</strong>: Der alte Mann und seine Stadt</font></h3>
<p><a rel="attachment wp-att-4953" href="http://roadreport.de/2010/09/03/9-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/bober-holzbruecke/"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-4953" title="bober-holzbruecke" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2010/08/bober-holzbruecke-450x150.jpg" alt="" width="450" height="150" /></a>Der Morgen ist kalt und klamm. Was sich nächtens schon angekündigt hatte, ist heute zugegen. Es weht ein bissiger Wind. <img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/5dba21506511422e97f93b45353a04d9" alt="" width="1" height="1" /><span id="more-4908"></span>Der Mond ist nur noch ein matter Fleck am Rande der Himmelsscheibe, über den weiße Wolkenfelder dahinrasen. Jetzt spüren wir die Ungemütlichkeit der Militärplatzatmosphäre, die sich gestern Abend noch hinter einer warmen Abendsonne versteckt hatte. </p>
<h4>Wie alte Männer</h4>
<p>Die schlaffe Luftmatratze macht es mir leicht, aufzustehen. Vom harten Boden gepiesackt, schäle ich mich aus dem warmen Schlafsack und ziehe mir die kalten Sachen über die frierende Haut. Als ich mich erhebe, spüre ich meine steifen Glieder vom gestrigen Tag und sofort fällt mir wieder ein, dass es immer so ist: Jedes Jahr nach dem ersten langen Tag auf dem Wasser schmerzen die Glieder wie die eines alten Mannes. Dann bemerke ich René und Mark, die ebenso steif und unbeholfen über die Heide stolpern. Unser morgendliches Befinden ist Grund genug, die Frühstückstoasts an einem wärmenden Feuer zuzubereiten. Erst nach reichlich Nutellatoasts und viel heißem Tee kommen wir wieder aus unserem Erdloch, um den Tag zu beginnen.</p>
<h4>Heimliche Opfergaben</h4>
<p>Wieder auf dem Platz, sortieren wir unser Gepäck und beladen die Boote. Die Stimmung ist an diesem Morgen ernster als gestern. Wir haben nun Klarheit darüber, wie es tatsächlich um das Reisen auf dem Bober steht. Wieder kann ich es mir nicht verkneifen, den letzten Schluck Frühstückstee heimlich dem Bober zu opfern. Als alles für die Weiterfahrt vorbereitet ist und wir die letzte Besprechung für den Tag abhalten, gibt es keine Spur von Euphorie und unsere Gesichter sehen mehr grübelnd als ungeduldig aus.</p>
<h4>Die richtige Drift</h4>
<p>Als wir ablegen, verfliegt die erste Anspannung schnell und löst sich in Routine auf. Obwohl uns der Fluss erneut mit ganzer Gewalt packt, haben sich unsere Glieder bald wieder soweit gelockert, dass wir die Paddel kräftig in die Strömung drücken können, um den Booten die richtige Drift zu geben. Das reicht auf Anhieb, um den Vormittag auf dem aufgewühlten Wasser bestehen zu können und jede Kurve und jedes Baumhindernis wohlbehalten hinter uns zu lassen. Nur einmal, bei einem stillen Dorf mit Holzbrücke, legen wir an, um das Fahrwasser zu prüfen.</p>
<h4>Mittagsdunst</h4>
<p>Auch heute wieder zur Mittagszeit wird der Bober ruhig und verliert sich in einem breiten und tiefen Flussbett. Eine hohe Eisenbahnbrücke markiert den Wendepunkt. Die Ufer weichen zurück und wir paddeln zum ersten Mal nebeneinander her. Wir genießen es, uns entspannt auf dem Wasser unterhalten zu können. Trotzdem ahnen wir angesichts des ruhigen Fahrwassers, dass Dinge zu erwarten sind, die unsere Fahrt stören würden. So ist es dann auch, und bald sehen wir ein Wehr, das sich vor uns aus dem Mittagsdunst schält.</p>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/08/28/8-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/"><strong>< <</strong></strong></a></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2009/05/26/der-bobr-bober/"><strong>Mehr über den Bober</strong></p>
<p><strong>Der nächste Logbucheintrag?</strong> Hier auf RoadReport jeweils zu Beginn einer neuen Woche!</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/09/03/9-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>8. Logbucheintrag: Schlesische Abenteuer</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/08/28/8-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/08/28/8-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 10:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf dem Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Boats]]></category>
		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Bobr]]></category>
		<category><![CDATA[Paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4686</guid>
		<description><![CDATA[Wehrwölfe auf dem Bober Tag 2: Die Bober-Taufe Mark und René haben heute schon gebadet. Da will ich es mir nicht schuldig bleiben und hole dies jetzt nach. Bei diesem Wetter bin ich heute der Einzige, der das freiwillig tut.Der Wind beißt mir in den nackten Hintern, doch das kalte Wasser erzeugt nur kurz ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><font color="#556b2f">Wehrwölfe auf dem <strong>Bober</strong></font></h3>
<h3><font color="#556b2f"><strong>Tag 2</strong>: Die Bober-Taufe</font></h3>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/08/28/8-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/notlager-am-bober/" rel="attachment wp-att-4885"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2010/08/notlager-am-bober-450x150.jpg" alt="" title="notlager-am-bober" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-4885" /></a>Mark und René haben heute schon gebadet. Da will ich es mir nicht schuldig bleiben und hole dies jetzt nach. Bei diesem Wetter bin ich heute der Einzige, der das freiwillig tut.<img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/3891013d2dcc4902a3c34622dfec2a29" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-4686"></span>Der Wind beißt mir in den nackten Hintern, doch das kalte Wasser erzeugt nur kurz ein unangenehmes Gefühl auf der Haut, das sich beim Auftauchen in ein belebendes Prickeln verwandelt. </p>
<h4>Sand zwischen den Zehen</h4>
<p>Wer das kennt, nach dem Bad halb abgetrocknet am Ufer zu stehen, den restlichen Sand zwischen den Zehen hervorpulend, um die Schuhe wieder anzuziehen, der kennt diese behagliche Frische, wie sie mich in diesem Augenblick umgibt. Dementsprechend gutgelaunt kann es für mich an diesem Abend auch kein Drama mehr sein, dass ein Stöpsel von meiner Luftmatratze fehlt. Heute Nacht würde ich eben öfter zwischendurch nachpusten müssen, weil mein selbstgeschnitzter Ersatzstumpen aus Weideholz keinen sonderlich zuverlässigen Eindruck macht. Wesentlich mehr wiegt die Tatsache, dass der Abendwind unsere Schlafsäcke trocknete, die wir noch bis in die Dunkelheit hinein auf unserer improvisierten Wäscheleine flattern lassen. </p>
<h4>Gemütliches Erdloch</h4>
<p>Nachdem für unsere Schlafstatt alles zum Besten vorbereitet ist, schauen wir uns nach dem passenden Flecken für das allabendliche Lagerfeuer um. Wegen der Wetterlage wählen wir eine Art Schützengraben, eine Vertiefung unweit unseres Zeltes, in der sich bald die wohlige Wärme eines Feuers ausbreitet, während der Wind über unsere Köpfe hinwegpfeift. Bald ist die Erdkuhle von einem unwiderstehlich-würzigen Duft von scharf Gegrilltem erfüllt.</p>
<h4>Dunkle Nacht</h4>
<p>Um uns herum ist eine dunkle Nacht heraufgezogen. Wir sitzen satt und träge auf unseren Hockern und resümierten zum Abschluss noch den ersten Tag auf dem Wasser: Es hätte heute vieles schlimmer kommen können. Dementsprechend freuen wir uns darüber, dass wir nun alle drei wohlbehalten in einem gemütlichen Loch auf einem öden Militärübungsplatz hocken, mit dem wärmenden Schein eines ansehnlichen Lagerfeuers in unserer Mitte. Diesen ersten Tag haben wir glücklich herumgebracht und sind dabei sogar ein Stück weit vorangekommen. Was morgen kommen wird, beschäftigt uns an diesem Abend wenig, und ich lege die Karte bald beiseite. Was den heutigen Havarie-Zwischenfall betrifft, so analysieren wir das Geschehene eingehend und einigen uns zuletzt darauf, dass Unaufmerksamkeit der Grund dafür gewesen sein muss. </p>
<h4>Geisterschatten</h4>
<p>Die Glut wärmt und über uns strahlt das helle Mondlicht die nachtblauen Wolkenfetzen an, die vom Nachtwind getrieben, dahinfliegen und ihre Schatten wie Geister über das Land schicken. Wir fühlen uns schwer und Müdigkeit treibt uns bald ins Zelt. Wir überlassen dem Mond das Feld.</p>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/08/20/7-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/"><strong>< <</strong></strong></a> <strong>.. <a href="http://roadreport.de/2010/09/03/9-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/">> ></a> </strong></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2009/05/26/der-bobr-bober/"><strong>Mehr über den Bober</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/08/28/8-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>7. Logbucheintrag: Schlesische Abenteuer</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/08/20/7-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/08/20/7-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 10:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf dem Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Boats]]></category>
		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Bobr]]></category>
		<category><![CDATA[Paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4677</guid>
		<description><![CDATA[Wehrwölfe auf dem Bober Tag 2: Die Bober-Taufe Ein weiteres, noch viel größeres Problem tut sich auf.Im Dämmerlicht der Bäume beginnen uns Unmengen von Mücken von ungewöhnlicher Größe zu belagern. Sie sind geradezu riesenhaft für ein Insekt und damit viel größer, als wir das bisher von Mücken kennen. Moskitomäßige Methoden Ihre Größe ist aber nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><font color="#556b2f">Wehrwölfe auf dem <strong>Bober</strong></font></h3>
<h3><font color="#556b2f"><strong>Tag 2</strong>: Die Bober-Taufe</font></h3>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/08/20/7-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/militaerplatz-am-bober-2/" rel="attachment wp-att-4901"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2010/08/militaerplatz-am-bober1-450x150.jpg" alt="" title="militaerplatz-am-bober" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-4901" /></a>Ein weiteres, noch viel größeres Problem tut sich auf.<img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/3891013d2dcc4902a3c34622dfec2a29" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-4677"></span>Im Dämmerlicht der Bäume beginnen uns Unmengen von Mücken von ungewöhnlicher Größe zu belagern. Sie sind geradezu riesenhaft für ein Insekt und damit viel größer, als wir das bisher von Mücken kennen. </p>
<h4>Moskitomäßige Methoden</h4>
<p>Ihre Größe ist aber nicht das eigentliche Problem, sondern ihre moskitomäßigen Methoden, mit denen sie uns aus dem Schatten der Erlen heraus ohne Unterbrechung attackieren. Das strapaziert unsere Nerven so sehr, dass wir am liebsten schreiend wegrennen möchten. Wir schlagen um uns und überall auf unserer Haut kleben Blut und verschmierte Mückenkadaver. Kaum ist das Havarie-Boot wieder halbwegs flott, treten wir einen ungeordneten Rückzug an und hoffen dabei, dass uns der Bober diese Nachlässigkeit durchgehen lassen würde. </p>
<h4>Kaum seetüchtig</h4>
<p>Das Gepäck haben wir nur provisorisch befestigt und unsere Spritzdecken sitzen auch noch nicht fest, als wir uns wieder der schnellen Strömung übergeben, die uns aus dem Zwielicht des Waldes heraustragen soll. Wir sind kaum seetüchtig, aber wollen unbedingt dorthin, wo uns kein Moskitogeschwader folgen würde. Und obwohl wir von diesem Tag nicht mehr viel zu erwarten haben, wünschen wir uns noch vor Einbruch der Dunkelheit ein lichtes Plätzchen, wo wir unsere Sachen trocknen können.</p>
<h4>Steppe und Sand</h4>
<p>Nicht weit hinter dem Wald finden wir die gewünschte Stelle an einer längeren Flussgeraden. Es ist die erhoffte nächstbeste Ausstiegsmöglichkeit. Daran grenzt eine weitläufige Wiese, von der ein Feldweg zum Fluss hinunterführt. Er ist offensichtlich die Zufahrt zu einer Furt, denn auf der gegenüberliegenden Uferseite befindet sich ein weiterer Weg zum Fluss hinunter, der ebenso im Wasser verschwindet. Auf beiden Seiten hat die Wiese den Charakter einer Steppe; magere Sandböden, die im Osten erst weit in der Ferne von dunklen Waldrändern umrahmt sind. </p>
<h4>Militärplatzatmosphäre</h4>
<p>Wegen der vielen Spuren von schweren Fahrzeugen tippen wir darauf, dass es sich um einen verlassenen Militärplatz handelt. Nach der Enge des Waldes ist diese Weiträumigkeit genau das Richtige für uns. Wir legen am rechten Ufer an und ziehen die Boote die Auffahrt hinauf, neben der ein kahler Turm aus Betonsteinen in den Abendhimmel ragt. Darauf steht wie zur Zierde eine einsame Birke in gedrungener Gestalt. Die grobe Witterung, der sie Jahr für Jahr ausgesetzt ist, sieht man ihr deutlich an. Wie ein Eremit thront sie dort oben, wo es wahrscheinlich stets noch windiger und trockener als hier unten am Boden ist. </p>
<h4>Licht und Farbe</h4>
<p>Das Blaugrau des Abendhimmels wird immer neu vom Licht der Abendsonne durchbrochen, die mit den Enden ihrer Strahlen den Boden berührt und leuchtende Farbtupfer in die Landschaft setzt. Manchmal glüht für Augenblicke der ganze Horizont und es lösen sich Lichtreflexe in der Ferne, die als Farbfetzen über die versteppten Wiesen ziehen. Die Heide liegt in einem pulsierendem Hell und Dunkel. Dazu bläst der Wind unbeständig und schüttelt hin und wieder mit lautem Flattern die Sachen von unserer Leine. </p>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/08/14/6-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/"><strong>< <</strong></strong></a><strong> .. <a href="http://roadreport.de/2010/08/28/8-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/">> ></a> </strong></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2009/05/26/der-bobr-bober/"><strong>Mehr über den Bober</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/08/20/7-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>6. Logbucheintrag: Schlesische Abenteuer</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/08/14/6-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/08/14/6-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 23:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf dem Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Boats]]></category>
		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Bobr]]></category>
		<category><![CDATA[Paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4666</guid>
		<description><![CDATA[Wehrwölfe auf dem Bober Tag 2: Die Bober-Taufe Es hat mich bereits ein ganzes Stück flussabwärts gezogen, als ich eine Kehre zum Wenden finde. Ich schaue flussaufwärts und erkenne Mark und René, wie sie angestrengt schaufelnd versuchen, den Zweier nach links hinüberzubringen. Ich fiebere mit und bin in einen Zustand hellster Aufregung versetzt. Doch plötzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><font color="#556b2f">Wehrwölfe auf dem <strong>Bober</strong></font></h3>
<h3><font color="#556b2f"><strong>Tag 2</strong>: Die Bober-Taufe</font></h3>
<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-4829" title="bober-trocken" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2010/07/bober-trocken-450x150.jpg" alt="" width="450" height="150" />Es hat mich bereits ein ganzes Stück flussabwärts gezogen, als ich eine Kehre zum Wenden finde. Ich schaue flussaufwärts und erkenne Mark und René, wie sie angestrengt schaufelnd versuchen, den Zweier nach links hinüberzubringen. Ich fiebere mit und bin in einen Zustand hellster Aufregung versetzt. Doch plötzlich bleibt das Boot stehen.<img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/3891013d2dcc4902a3c34622dfec2a29" alt="" width="1" height="1" /><span id="more-4666"></span>Da weiß ich, sie haben es nicht geschafft und werden in diesem Moment an den Baumstamm gedrückt. Im selben Augenblick dieses Gedankens kippt das Boot und bleibt auf der Seite liegen. Von der Besatzung ist nichts mehr zu sehen. Ich halte den Atem an, zähle die Sekunden und bin hin- und hergerissen – sollte ich sofort lospaddeln oder noch abwarten? Was ist jetzt richtig? Wo kann ich helfen?</p>
<h4>Filmszenen</h4>
<p>Endlich taucht Marks Kopf unterhalb des Baumstamms auf. Wo aber ist René? Mark schwimmt ans Ufer und rennt zurück zum Boot. Zwischen mir und dem Geschehen liegt so viel Raum, dass aus der Entfernung alles wie ein Film wirkt, dem ich nur gebannt zuschauen kann. Es rattert in meinem Kopf, doch mir will noch immer nicht einfallen, was jetzt zu tun sei. Dann sehe ich René. Den Kopf über Wasser, an einen Ast geklammert, versucht er das Boot zu halten. Mark – nun schon das zweite Mal heute &#8211; springt ins Wasser und greift nach der Bootsschnur. Tiefe Erleichterung löst meine Starre und ich hole tief Luft. Gleich darauf sehe ich mehrere Gegenstände auf mich zutreiben. Jetzt kenne ich meine Aufgabe und wie mechanisch greife ich nach meinem Paddel und drehe den Einer in die Strömung.</p>
<h4>Videospiele</h4>
<p>Während Mark und René das Boot sichern, paddele ich auf dem Wasser hin und her, um das Treibgut einzusammeln, welches schnell stromabwärts treibt. Es ist wie bei einem dieser frühen Videospiele, wo man Objekte einsammeln muss, die auf einen hereinstürzen. Das Besondere dabei ist, dass man dabei möglichst wenig verloren gehen lassen darf und sich vor vielerlei Gefahren in Acht nehmen muss. Hier gibt es ähnliche Schwierigkeiten: Ich darf keinesfalls zu weit abdriften, die Gegenstände unter der Wasseroberfläche sind zum Teil schlecht zu erkennen und das Boot besitzt nur begrenzte Ladekapazität. Das erhöht den Schwierigkeitsgrad ungemein. Um zwischendurch zwei Paddel und eine Trinkflasche am Ufer deponieren zu können, muss ich leider Marks Mütze und einen Wasserkanister ziehen lassen.</p>
<h4>Zähe Minuten</h4>
<p>Nachdem das Spiel vorbei ist, schaufele ich mich in Ufernähe zur Unglücksstelle vor. Die Strömung ist stark und der Fluss gibt keine Kehren frei. Ich benötige für die kurze Strecke mehrere zähe Minuten. Als ich endlich mit langen Armen und blasigen Händen bei Mark und René ankomme, ziehen sie gerade das Boot ins ruhige Flachwasser einer kleinen Bucht. Zwischen zwei Baumwurzeln können sie das Wasser ausschöpfen und die verbliebenen Utensilien bergen.</p>
<h4>Keine Fotos</h4>
<p>Die Bilanz der Havarie bringt Verwunderliches zutage: Das Oberdeck sieht ziemlich wüst aus. Wir hatten glücklicherweise alles an Bord vorsorglich mit Packriemen und Ösen vertäut, sonst wäre nichts in den Netzen geblieben. Diese Dinge sind jetzt zerknautscht und verschoben. Nur in den Ladeluken ist alles unversehrt und trocken geblieben. Während Mark und René das Boot leeren, habe ich tatsächlich vermeintlich wasserdichte Packsäcke zu entwässern. Obwohl wir die vorgeschriebene Anwendung, wie die Mindestwicklung, eingehalten haben, ist nichts trocken geblieben, wie es der Hersteller versprach. Nur ein einziger Sack hat dichtgehalten, vermutlich weil er bis zur Hälfte eingerollt war. Keiner der Säcke hat ein Loch, wie es eindeutig durch den Ballontest überprüfbar ist. Teilweise schütte ich das Wasser richtiggehend aus den Säcken, und leider auch aus Marks Fotokamera. Am Ende sind wir zwar froh darüber, alles Wichtige beisammengehalten zu haben, doch es ist schade, dass die Fotos aus Marks Kamera verloren sind.</p>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/08/08/5-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/"><strong>&lt; &lt;</strong></a> <strong>.. <a href="http://roadreport.de/2010/08/20/7-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/">> ></a> </strong></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2009/05/26/der-bobr-bober/"><strong>Mehr über den Bober</strong></a></p>
<p><strong>Der nächste Logbucheintrag?</strong> Hier auf RoadReport jeweils zu Beginn einer neuen Woche!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/08/14/6-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Meldung: Nichts geht mehr an der Neiße</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/08/08/meldung-nichts-geht-mehr-an-der-neisse/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/08/08/meldung-nichts-geht-mehr-an-der-neisse/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 11:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lausitzer/Görlitzer Neiße (Nysa Luzycka)]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Oder-Neiße-Radweg]]></category>
		<category><![CDATA[Spree]]></category>
		<category><![CDATA[Spreeradweg]]></category>
		<category><![CDATA[Biking]]></category>
		<category><![CDATA[Böhmen]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Fernradweg]]></category>
		<category><![CDATA[Görlitz]]></category>
		<category><![CDATA[Görlitzer Neiße]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Lausitz]]></category>
		<category><![CDATA[Neiße]]></category>
		<category><![CDATA[Nysa Luzycka]]></category>
		<category><![CDATA[Oberlausitz]]></category>
		<category><![CDATA[Oder-Neiße-Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Radwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Tschechien]]></category>
		<category><![CDATA[Zittau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4839</guid>
		<description><![CDATA[8. August 2010: Und ein weiteres Mal in dieser Saison heißt es „Land unter“ am Oder-Neiße-Radweg. Diesmal ist der südliche Abschnitt des Radwegs zwischen Tschechien und Ratzdorf entlang der Neiße betroffen.Starke Niederschläge haben die Neiße und ihre Nebenflüsse stark ansteigen lassen. Die Situation verschärfte sich zusätzlich dadurch, dass an einem polnischen Nebenfluss der Neiße der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>8. August 2010: </strong>Und ein weiteres Mal in dieser Saison heißt es „Land unter“ am Oder-Neiße-Radweg. Diesmal ist der südliche Abschnitt des Radwegs zwischen Tschechien und Ratzdorf entlang der Neiße betroffen.<span id="more-4839"></span>Starke Niederschläge haben die <a href="http://roadreport.de/2009/05/27/die-lausitzer-goerlitzer-neisse-nysa-luzycka/"><strong>Neiße</strong></a> und ihre Nebenflüsse stark ansteigen lassen. Die Situation verschärfte sich zusätzlich dadurch, dass an einem polnischen Nebenfluss der Neiße der Staudamm des Witka-Stausees brach. In Görlitz stieg das Wasser innerhalb weniger Stunden um 4 Meter. Mit einem Wasserstand von mehr als 7 Metern ist der Wasserstand in Görlitz Berichten zufolge höher als je zuvor – normal ist dort ein Wasserstand von ca. 1,70 Meter.</p>
<p>Radwanderer auf dem <a href="http://roadreport.de/2009/11/23/oder-neisse-radweg/"><strong>Oder-Neiße-Radweg </strong></a>sollten aus Rücksicht gegenüber den Einsatzkräften und um die Hilfsarbeiten nicht zu behindern auf eine Route landeinwärts ausweichen oder die Tour erst weiter nördlich ab der Oder bei Ratzdorf beginnen. Auch an anderen sächsischen und südwestpolnischen Flüssen ist die Situation ernst und es sind Einschränkungen zu erwarten. Streckenweise wird das auch entlang der <a href="http://roadreport.de/2009/05/26/die-spree/"><strong>Spree</strong></a> auf dem südlichen Abschnitt des <a href="http://roadreport.de/2009/11/28/spree-radweg/"><strong>Spreeradwegs</strong></a> zutreffen, doch grundsätzlich ist in allen betroffenen Regionen für die nächsten Tage mit Sperrungen zu rechnen.</p>
<p>Die Neiße hat sich zunehmend auch als Wasserwanderroute etabliert; besonders beliebt ist der untere Neiße-Abschnitt nördlich von Bad Muskau. Doch auch für Paddler gilt: Boote raus! Neben allen Gefahren durch Hochwassersituationen ist die Befahrung von Gewässern bei Hochwasseralarmstufen grundsätzlich verboten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/08/08/meldung-nichts-geht-mehr-an-der-neisse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>5. Logbucheintrag: Schlesische Abenteuer</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/08/08/5-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/08/08/5-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 11:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf dem Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Boats]]></category>
		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Bobr]]></category>
		<category><![CDATA[Paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4659</guid>
		<description><![CDATA[Wehrwölfe auf dem Bober Tag 2: Die Bober-Taufe Gegen die Stauklappen über uns klatschen bedrohlich die Wellen, die von einem böigen Septemberwind herangeschoben werden. Das Wasser rieselt kleckerweise vom Wehrtor herunter und versickert vor unseren Füßen im Kiesbett.Mehr ist hier vom Bober nicht übrig geblieben. Alles andere saugen die Turbinen eines Energiekonzerns abseits des Hauptlaufs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><font color="#556b2f">Wehrwölfe auf dem <strong>Bober</strong></font></h3>
<h3><font color="#556b2f"><strong>Tag 2</strong>: Die Bober-Taufe</font></h3>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/08/08/5-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/bober-im-sommer/" rel="attachment wp-att-4817"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2010/08/bober-im-sommer-450x150.jpg" alt="" title="bober-im-sommer" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-4817" /></a>Gegen die Stauklappen über uns klatschen bedrohlich die Wellen, die von einem böigen Septemberwind herangeschoben werden. Das Wasser rieselt kleckerweise vom Wehrtor herunter und versickert vor unseren Füßen im Kiesbett.<img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/3891013d2dcc4902a3c34622dfec2a29" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-4659"></span>Mehr ist hier vom Bober nicht übrig geblieben. Alles andere saugen die Turbinen eines Energiekonzerns abseits des Hauptlaufs auf. Das bedeutet schlechte Zeiten für Wanderfische und Kanuten. </p>
<h4>Zeichen</h4>
<p>Aber auch sonst hatte der Mensch hier seine Zeichen gesetzt. Um uns herum liegt eine von verlassenen Tagebaugruben durchlöcherte Landschaft, die zu einer menschenleeren Einöde mutiert ist, in der von der dünnen Schicht fruchtbarer Muttererde nichts mehr zu sehen ist. Nur ein paar Bäume und das halbtrockene Flussbett vor unseren Füßen sind dem Land als letzter Schmuck geblieben.</p>
<h4>Geisterwelt</h4>
<p>Satt und träge marschieren wir, die Boote ziehend, durch die Geisterwelt eines halbtrockenen Flussbetts. Nach einigen hundert Metern erreichen wir den Wasserlauf des Kraftwerks. Beim Anblick des vielen Wassers kommen wir uns wie Verirrte auf einem kleinen, toten Nebenarm des Bobers vor, die endlich den richtigen Flusslauf wiedergefunden haben. Doch eigentlich verhält es sich umgekehrt, denn der Bober bekommt hier sein Wasser zurück, das die Turbinen über einen einmündenden Seitenkanal ausspucken. Das Flussbett ist wieder randvoll und wir schieben unsere Boote ins tiefe Wasser. Sogleich treibt uns die Strömung schnell weiter. </p>
<h4>Alleingestellt</h4>
<p>Wieder sind wir in einem beängstigenden Tempo unterwegs. Manchmal können wir zwischendurch anhalten, um eine unübersichtliche Stelle zu besichtigen; manchmal aber auch nicht. Dann schießt der Zweier an der letzten Kehre vorbei und uns bleibt nur noch die Zeit dafür, uns kurz darüber zu verständigen, was wer bis dahin im Flussbett zu erkennen meinte. Tatsächlich wissen wir aber nie, was auf uns zukommen würde. Für die nächsten Augenblicke ist jeder auf sich gestellt. Ich versuche mich noch schnell mit dem Einer voranzuschieben und dann fahren wir geradewegs in die Stromschnellen hinein. Das Wasser klatscht von allen Seiten um die Boote. Einmal versuchten sich René und Mark noch an den rostigen Holmen einer alten Eisenbahnbrücke festzuhalten; doch vergeblich, der Holm brach unter der Trägheitsmasse des Bootes und die Strömung drängte sie weiter. </p>
<h4>Ins Getose</h4>
<p>Meistens bleibt nur der Weg nach vorn, mitten ins Getose hinein. Unten angekommen, sind wir immer froh über das gute Ende und freuen uns auch heimlich darüber, dass wir so schnell vorankommen. Denn immer wenn wir es doch einmal geschafft haben anzulegen, dann ist es an der steilen Uferböschung und im dichten Gestrüpp des Waldes eine langwierige Angelegenheit, das Fahrwasser zu klären. Somit ist es manchmal ganz praktisch, sich nicht entscheiden zu müssen, wenn wir ohnehin keine Wahl mehr haben.</p>
<h4>Keine Wahl</h4>
<p>Einmal jedoch wäre die Möglichkeit einer Wahl gut gewesen. Vermutlich haben wir diese Möglichkeit auch gehabt, sie aber einfach übersehen. Meistens sind es schlecht einsehbare Flussbiegungen, an denen sich der Lauf verengt und sich umgestürzte Bäume in die Strömung legen, wo wir misstrauisch werden. Eben solch eine Stelle erreichen wir gerade wieder, als ich freimütig entscheide, weiterzufahren. Für einen Zwischenstop wäre es auch schon bald zu spät gewesen und ich fürchte durch die Unruhe eines vergeblichen Halte-Manövers alles nur komplizierter als nötig zu machen. </p>
<h4>Schwierigkeiten</h4>
<p>Die Situation scheint klar zu sein: Eine S-Linie mit Baumverblockungen, die von rechts einzufahren sei, daraufhin zügig zur linken Seite hinüberziehen, um noch am letzten Baumstamm vorbeizukommen. So tue ich es auch und Mark und René folgten mir mit etwas Abstand. Doch während ich mich zur linken Seite hinüberschaufele, bemerke ich, wie es zunehmend enger zwischen mir und der letzten Baumleiche wird. Am Ende streife ich mit dem Heck sogar das Geäst, bevor ich wieder ins freie Wasser gelange. Sofort dämmert es mir: Für den trägen Zweier könnte es hier Schwierigkeiten geben. </p>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/08/01/4-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/"><strong>< <</strong></strong></a> <strong>.. <a href="http://roadreport.de/2010/08/14/6-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/">> ></a> </strong></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2009/05/26/der-bobr-bober/"><strong>Mehr über den Bober</strong></a></p>
<p><strong>Der nächste Logbucheintrag?</strong> Hier auf RoadReport jeweils zu Beginn einer neuen Woche!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/08/08/5-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schlaubetal-Radweg (Teil der Mönchstour)</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/08/05/schlaubetal-radweg-moenchstour/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/08/05/schlaubetal-radweg-moenchstour/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 15:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bikes]]></category>
		<category><![CDATA[Mönchstour]]></category>
		<category><![CDATA[Roadreport]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaubetal-Radweg]]></category>
		<category><![CDATA[Biking]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich-Wilhelm-Kanal]]></category>
		<category><![CDATA[Oder]]></category>
		<category><![CDATA[Oder-Spree-Kanal]]></category>
		<category><![CDATA[Radwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4744</guid>
		<description><![CDATA[Streckeninfos Typ: Regionalradweg, Alternativ auch als Rundradweg über die Mönchstour angelegt Thema: Durch das Schlaubetal und das östliche Oder-Spree-Seengebiet Streckencharakter: dörflich oder kleinstädtisch entlang von Kanälen, dem Schlaube-Bach, Rinnenseen – Landschaft überwiegend aus Hügeln und Wald Region: Nord-Ostdeutschland (Brandenburg / Spree-Oder-Seen-Gebiet) Länge: ca. 105 Km als Rundtour auf dem Mönchstour-Radweg Start: als guter Start- wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Streckeninfos</h3>
<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-4751" title="schlaubetal-radweg" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2010/08/schlaubetal-radweg-450x150.jpg" alt="" width="450" height="150" /><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/fc842e01cc30497faab7265186226ad1" alt="" width="1" height="1" /><span id="more-4744"></span></p>
<table class="sans full" border="0">
<tbody>
<tr>
<td class="strong">Typ:</td>
<td>Regionalradweg, Alternativ auch als Rundradweg über die Mönchstour angelegt</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Thema:</td>
<td>Durch das Schlaubetal und das östliche Oder-Spree-Seengebiet</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Streckencharakter:</td>
<td>dörflich oder kleinstädtisch entlang von Kanälen, dem Schlaube-Bach, Rinnenseen – Landschaft überwiegend aus Hügeln und Wald</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Region:</td>
<td>Nord-Ostdeutschland (Brandenburg / Spree-Oder-Seen-Gebiet)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Länge:</td>
<td>ca. 105 Km als Rundtour auf dem Mönchstour-Radweg</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Start:</td>
<td>als guter Start- wie auch Zielpunkt eignet sich Neuzelle (gut per Bahn erreichbar) wie auch Müllrose</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Ziel:</td>
<td>Neuzelle/Müllrose</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Streckenverlauf:</td>
<td>Müllrose, Brieskow Finkenheerd, Neuzelle, Eisenhüttenstadt</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Radweganschlüsse:</td>
<td><a href="http://roadreport.de/2009/11/28/spree-radweg/"><strong>Spree-Radweg</strong></a>, <a href="http://roadreport.de/2009/11/23/oder-neisse-radweg/"><strong>Oder-Neiße-Radweg</strong></a>, Tour Brandenburg, Mönchstour</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Anstiege/Gefälle:</td>
<td>insgesamt moderat: kaum stärkere Anstiege und überwiegend im mäßig ansteigendem Gelände der Schlaubetal-Gewässer verlaufend (absolut familientauglich), entlang der Oder zwischen Neuzelle und Brieskow Finkenheerd (Teilstrecke des Oder-Neiße-Radweges) keine besonderen Anstiege</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Wegequalität:</td>
<td><strong><span style="color: #7cfc00;">insgesamt gut:</span></strong> die Hauptroute ist über weite Strecken asphaltiert, innerhalb des zentralen Schlaubetals gelegentlich Waldwege, innerhalb und in der Nähe von Ortschaften öfter verkehrsberuhigte Nebenstraßen</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Beschilderung:</td>
<td><strong><span style="color: #ffa500;">insgesamt mäßig:</span></strong> ein gut ausgebautes Wegweiser-System ist vorhanden, was jedoch nicht auch bedeutet, dass immer klar ist, wo entlang der Schlaubetal-Radweg führt (ein durchgängig verwendetes Logo gibt es offensichtlich nur für den Fußwanderweg); hilfreich ist es, sich nach den Ortsangaben zu richten, was jedoch das Mitführen von Kartenmaterial erfordert; alternativ ist es möglich, der Beschilderung der Mönchstour zu folgen, die als Radweg-Rundtour angelegt ist und einen Teil der Strecke auf dem Oder-Neiße-Radweg entlangführt (die entsprechenden Etappenbeschreibungen <a href="http://roadreport.de/2009/03/12/oder-neisse-radweg-12-etappe/"><strong>Von Guben nach Eisenhüttenstadt </strong></a>und <a href="http://roadreport.de/2009/03/13/oder-neisse-radweg-13-etappe/"><strong>Von Eisenhüttenstadt nach Frankfurt (Oder)</strong></a> entlang des Oder-Neiße-Radwegs)</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Besonderheiten:</td>
<td>es handelt sich beim Schlaubetal-Radweg weniger um eine einheitliche Route als vielmehr um ein Radwegenetz &#8211; als Teilstrecken werden empfohlen: <strong>Rund um den Großen Müllroser See </strong>(Länge ca. 9 km), <strong>Müllrose &#8211; Ragower Mühle &#8211; Schernsdorf &#8211; Kaisermühl &#8211; Müllrose </strong>(Länge ca. 20 km), <strong>Müllrose &#8211; Siehdichum &#8211; Dammendorf &#8211; Klingemühle &#8211; Mixdorf &#8211; Müllrose </strong>( Länge ca. 50 km), <strong>Müllrose &#8211; Schernsdorf &#8211; Siehdichum &#8211; Kupferhammer &#8211; Müllrose </strong>(Länge ca. 20 km), <strong>Seen-Tour: Großer Müllroser See &#8211; Schlaubehammer  &#8211; Helenesee </strong>(Länge ca. 10 km), <strong>Mühlentour: Neuzelle &#8211; Möbiskruge &#8211; Kieselwitz &#8211; Treppeln &#8211; Neuzelle </strong>(Länge ca. 25 km), <strong>Schlaube- und Dorchetal-Tour: Neuzelle &#8211; Kieselwitz &#8211; Wirchensee &#8211; Reicherskreuzer Heide &#8211; Henzendorf &#8211; Schwerzko &#8211; Neuzelle</strong> (Länge ca. 40 km); Highlights sind die alten Schleusenanlagen im Bereich des Friedrich-Wilhelm-Kanals, eine Vielzahl alter Mühlen (schlägt sich mitunter auch in den Ortsbezeichnungen nieder, wie z.B. Kaisermühl, Schlaubehammer etc.) und die Seen, die von der Schlaube berührt und gespeist werden bzw. zum Schlaube-Gewässersystem gehören</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Übernachtung:</td>
<td>gelegentlich Zimmervermietungen oder kleine Hotels (angesichts der Größe des Areals erscheint das Bettenangebot ausreichend), es gibt jedoch kaum Campingplätze und nur wenige Biwak-Möglichkeiten</td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Touristik:</td>
<td>insgesamt angenehm: kaum übermäßig befahrene Abschnitte, höchste Auslastung an den Wochenenden innerhalb der Sommersaison; Achtung: es ist mit viel Fußvolk zu rechnen, da im Schlaubetal vor allem auch gewandert wird – mehr zu allen Aktivitäten im Schlaubetal finden Sie<a href="http://www.schlaubetal-online.de/pdf/Image-Brosch%FCre.pdf"><strong> hier</strong></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="strong">Stand:</td>
<td>2010</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/08/05/schlaubetal-radweg-moenchstour/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>4. Logbucheintrag: Schlesische Abenteuer</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/08/01/4-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/08/01/4-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 11:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf dem Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Boats]]></category>
		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Bobr]]></category>
		<category><![CDATA[Paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4650</guid>
		<description><![CDATA[Wehrwölfe auf dem Bober Tag 2: Die Bober-Taufe In dieser Anordnung sind wir vorerst ohne größere Schwierigkeiten unterwegs, bis wir eine ausgespülte Flussbiegung erreichen.Sie bildet eine weitläufige Wulst, an deren unterem, sich trichterförmig zusammenziehendem Ende mehrere umgestürzte Bäume den Flusslauf blockieren. Ich gebe das vereinbarte Stop-Handzeichen und bin gespannt darauf, wie Mark und René diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><font color="#556b2f">Wehrwölfe auf dem <strong>Bober</strong></font></h3>
<h3><font color="#556b2f"><strong>Tag 2</strong>: Die Bober-Taufe</font></h3>
<p><a rel="attachment wp-att-4720" href="http://roadreport.de/2010/08/01/4-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/rast-am-bober/"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-4720" title="rast-am-bober" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2010/07/rast-am-bober-450x150.jpg" alt="" width="450" height="150" /></a>In dieser Anordnung sind wir vorerst ohne größere Schwierigkeiten unterwegs, bis wir eine ausgespülte Flussbiegung erreichen.<img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/3891013d2dcc4902a3c34622dfec2a29" alt="" width="1" height="1" /><span id="more-4650"></span>Sie bildet eine weitläufige Wulst, an deren unterem, sich trichterförmig zusammenziehendem Ende mehrere umgestürzte Bäume den Flusslauf blockieren. Ich gebe das vereinbarte Stop-Handzeichen und bin gespannt darauf, wie Mark und René diese für sie neue Aufgabe meistern würden. Es gelingt ihnen gut, und ebenso wie ich, setzen sie das Boot seitwärts auf den groben Schotter in der äußeren Kurvenseite.</p>
<h4>Fallobst</h4>
<p>Wir klettern eine steile Uferwand hinauf, von der auf ganzer Länge braune Lehmklumpen heruntergebrochen sind, die wie überreifes Fallobst auf der blanken Kiesböschung liegen. Es sind die Reste einer dünnen Erdschicht, die das Hochwasser der letzten Wochen unterhöhlt hat. Diese zwanzig Zentimeter Erde wirken so filigran und verleihen doch dem gesamten Tal seine Fruchtbarkeit, dass es uns erstaunt. Darauf liegen die Äcker eines naheliegenden Dorfes, deren Ackerfurchen bis ans Ufer reichen, wo sie abrupt abreißen und im Leeren enden. Dort, wo vor kurzem noch Kartoffeln lagen, drückt sich jetzt das strömend glucksende Wasser am Hang entlang.</p>
<h4>Serienauftakt</h4>
<p>Die Hindernisse in der Flusskurve sind leicht zu umtreideln. Wir machen mit unseren Booten flussabwärts an einer kleinen Kiesbank fest. Daraufhin steigen René und ich über die Kartoffeln, um das nachfolgende Fahrwasser zu besichtigen. Da tut Mark zum ersten Mal etwas, was er in dieser Woche noch öfter tun würde. Zuerst hören wir nur seinen kurzen lauten Schrei. Eines der Boote ist abgeschwommen, so dass er nicht umhin kommt, ins kalte Wasser zu springen und es zurückzuholen. Nachdem wir in einem schnellen Galopp über die Ackerfurchen zurückgerannt sind, sehen wir ihn schon wieder mit beiden Booten am Ufer sitzen &#8211; triefend nass. Das, was quasi seine Bober-Taufe war, haben wir damit leider verpasst; doch war dieses nur der Auftakt für eine ganze Serie weiterer Bäder, mit denen sich Mark im Verlaufe dieser Woche nicht ganz freiwillig einen unsterblichen Namen machen sollte. Manchmal kommt der Ruhm eben ungefragt.</p>
<h4>Nicht angstfrei, aber angekommen</h4>
<p>Die Weiterfahrt bleibt vorerst ohne weitere Überraschungen. Hin und wieder passiert der Fluss einen Höhenabfall, wo er stark beschleunigt und sich zwischen seinen Ufern wie ein ungezäumtes Tier windet. Dann bäumt er sich trotzig auf, stößt uns von einem Ufer zum anderen und versucht uns abzuschütteln. Doch vergeblich, wir sitzen fest in unseren Booten und werden darüber immer optimistischer. Wir sind froh über das flache Land um uns herum, weshalb das Höhengefälle gemäßigt bleibt. Das Tal ist stets weiträumig und die Berge halten fortwährend genügend Abstand zum Fluss. Es ist ein sonniger Tag geworden. Es versetzt uns in eine gute Stimmung, nun unter der Autobahnbrücke durchzufahren, über die wir gestern noch im Auto angereist waren. Hier draußen stellt sie symbolisch unsere einzige Verbindung in die Heimat dar. Als sie kurz darauf hinter uns liegt, bemerken wir, dass wir mittlerweile in diesem Land angekommen sind und von nun an auf dem Bober unterwegs sein würden. Wir sind zwar noch nicht angstfrei, aber wir haben uns in unsere neue Aufgabe eingelebt.</p>
<h4>Kanuten haben Hunger</h4>
<p>Am frühen Nachmittag ergibt sich der Fluss einer geheimnisvollen Kraft und wird breit und ruhig. Wir entspannen unsere Arme und atmen auf. Auf dem Wasser vor uns spiegeln sich heranziehende Wolkenberge in zartem Blau. Bald erkennen wir hinter einer langgezogenen Flussbiegung die modernen Bauten eines mächtigen Wehrs am Horizont. Es teilt den Fluss in mehrere Läufe. Wir wählen das größte Gefälle und schieben unsere Boote zwischen gelben Geländern über einen schmalen Laufsteg zum linken Ufer und halten nach einer weiteren halben Stunde Gepäcktransport im Schatten des Giganten ein Mittagsmahl ab. Für ausgehungerte Kanuten gibt es angebranntes Dosenfutter vom Gaskocher. Wir sind alle drei hungrig.</p>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/07/23/3-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/"><strong>&lt; &lt;</strong></a> <strong>.. <a href="http://roadreport.de/2010/08/08/5-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/">&gt; &gt;</a> </strong></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2009/05/26/der-bobr-bober/"><strong>Mehr über den Bober</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/08/01/4-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aktuell: Logbuch geht auch live</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/07/27/logbuch-geht-auch-live/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/07/27/logbuch-geht-auch-live/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 23:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Boats]]></category>
		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4701</guid>
		<description><![CDATA[7 Tage Rheinhauen Für alle, die es live mögen gibt es Liveticker oder auch Live-Logbücher wie dieses &#8211; die aktuelle Berichterstattung zu einer rekordverdächtigen Kilometerjagd auf dem Rhein von der Schweiz bis zum niederländischen Nullmeter an der Rheinmündung. Ein Vorsprung zum bisherigen Rekord ist bereits geschafft, doch es bleibt spannend! Nachtrag: Es ist vollbracht &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>7 Tage Rheinhauen</h3>
<p>Für alle, die es live mögen gibt es Liveticker oder auch Live-Logbücher wie dieses &#8211; die <a href="http://www.rhein2010.ch/index.php/news"><strong>aktuelle Berichterstattung</strong></a> zu einer rekordverdächtigen Kilometerjagd auf dem Rhein von der Schweiz bis zum niederländischen Nullmeter an der Rheinmündung. Ein Vorsprung zum bisherigen Rekord ist bereits geschafft, doch es bleibt spannend!</p>
<p><strong>Nachtrag: </strong>Es ist vollbracht &#8211; hier ein <a href="http://www.kanukarte.de/index.php/component/content/article/128-hauptseite/2479-qgeschafftq-nur-die-haende-schmerzen-noch.html"><strong>Fazit</strong></a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/07/27/logbuch-geht-auch-live/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>3. Logbucheintrag: Schlesische Abenteuer</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/07/23/3-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/07/23/3-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 21:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf dem Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Boats]]></category>
		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Bobr]]></category>
		<category><![CDATA[Paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4606</guid>
		<description><![CDATA[Wehrwölfe auf dem Bober Tag 2: Die Bober-Taufe Das Wetter am Morgen gibt sich wechselhaft. Dazu gibt es Brötchen aus dem Dorfladen in der Nähe. Sonst macht sich das benachbarte Dorf kaum weiter bemerkbar.Nur ein knatternder Traktor und vereinzelte auf der nahen Straße vorbeifahrende Autos erinnern an die Menschen in der Nachbarschaft. Die Brötchen gefallen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><font color="#556b2f">Wehrwölfe auf dem <strong>Bober</strong></font></h3>
<h3><font color="#556b2f"><strong>Tag 2</strong>: Die Bober-Taufe</font></h3>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/07/23/3-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/aufbruch-am-bober/" rel="attachment wp-att-4629"><img src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2010/07/aufbruch-am-bober-450x150.jpg" alt="" title="aufbruch-am-bober" width="450" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-4629" /></a>Das Wetter am Morgen gibt sich wechselhaft. Dazu gibt es Brötchen aus dem Dorfladen in der Nähe. Sonst macht sich das benachbarte Dorf kaum weiter bemerkbar.<img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/3891013d2dcc4902a3c34622dfec2a29" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-4606"></span>Nur ein knatternder Traktor und vereinzelte auf der nahen Straße vorbeifahrende Autos erinnern an die Menschen in der Nachbarschaft. Die Brötchen gefallen uns gut. Mit ihrem einfachen würzigen Geschmack und ihrer rustikalen Beschaffenheit geben sie uns die nötige Energie für den ersten Tag auf dem Wasser.</p>
<h4>Morgengebete</h4>
<p>Der Wind hat unsere Sachen getrocknet und während wir unser Chaos ordnen und in die Boote sortieren, kommt für Momente die Sonne hinter den Wolken hervor und wärmt. Die Strömung ist immer noch schnell. Davon können wir uns bereits beim Zähneputzen überzeugen, als das Wasser reißend zu unseren Füßen vorbeischießt. Ich schütte den letzten Schluck meines Morgentees ins Wasser und murmele dabei gebetsartig von meinen Hoffnungen für diesen Tag.</p>
<h4>Improvisierte Manöverübungen</h4>
<p>Als erste taktische Handlung des Tages üben wir ein improvisiertes Notfallmanöver zum Anlanden ein: Dabei sollte das Boot mit voller Kraft bugwärts auf das Ufer gesetzt werden, woraufhin der Vordermann mit der Leine zwischen seinen Zähnen irgendwie festen Boden erreichen musste, um das Boot zu sichern. Unser Unbehagen können wir mit dieser Übung nicht vertreiben. Wir vertrauen darauf, dass allein das Unterwegssein das ändern könne und schieben unsere Boote in den Fluss, die sich wegen ihrer Ladung tief ins Wasser legen. Sofort greift die Strömung nach ihnen und zieht an den Rümpfen. Das Ablegen ist dadurch gar nicht schwer.</p>
<h4>Dampfwalzen</h4>
<p>Nun schwimmen wir tatsächlich auf dem Wasser. Die erste Hemmschwelle ist damit überwunden. Für einen Abschied bleibt uns keine Zeit. Der Fluss nimmt uns sogleich in die Pflicht, indem er uns unaufhaltsam in die enge Flussbiegung drückt. Doch die Boote erweisen sich als umgänglich und wir finden uns sofort in eine flüssige Paddeltechnik ein. Hinter der Biegung ist der Flusslauf für einen Moment gerade und übersichtlich, so dass ich mit Rückwärtspaddeln etwas Geschwindigkeit aus der Strömung nehmen und einen kurzen Blick auf meine Begleiter erhaschen kann. Was ich sehe, sind meine gutgelaunten Gefährten in einer Art Dampfwalze sitzend, mit der sie auf dem aufgewühlten Wasser mit enormer Geschwindigkeit flussabwärts rasen. Damit ist es zur Gewissheit geworden: René und Mark würden heute nur schwer zu bremsen sein. </p>
<h4>Befahrungsstrategien</h4>
<p>Der lange, schwere Zweier ist recht träge. Damit haben sie nur wenige Möglichkeiten und können das Gefährt nur unzureichend navigieren. Das heißt aber nicht, dass wir nicht vorankommen. Im Gegenteil, obwohl wir uns erst seit wenigen Augenblicken auf dem Wasser befinden, ist die Brücke von Dabrowa bereits nicht mehr zu sehen. Mit der kurzen Geraden haben wir eine Gnadenfrist bis zur nächsten Flussbiegung bekommen. Die nutzen wir für eine kurze Wendemanöverübung. Wir wollen damit unsere navigatorischen Möglichkeiten ausloten, die sich jedoch als stark eingeschränkt erweisen. So bleibt uns lediglich die Hoffnung auf unseren Anlegetrick, den wir heute morgen noch kurzfristig eingeübt hatten. Doch es gibt noch eine weitere Befahrungsstrategie, die wir uns beim Frühstück ausgetüftelt hatten. Sie würde in Kürze ihr Praxistauglichkeit unter Beweis stellen können, denn vor uns liegt die nächste Kurve, die in wenigen Paddelschlägen erreicht sein würde. Was dahinter kommen würde, sehen wir jetzt noch nicht. Wir verständigen uns kurz über die besprochene Vorgehensweise und dann schaufele ich mich im Einer voran, um Abstand zwischen dem Zweier und mir zu schaffen. </p>
<h4>Auf der Vorhut</h4>
<p>Meine ganze Aufmerksamkeit gilt von nun an dem Bild der Strömung und der Geräuschkulisse voraus. Wo verbirgt sich etwas Bedrohliches? Das gehört zur Strategie: Der wendige Einer sollte die Vorhut bilden, um den Fluss genügend einsehen und den Zweier gegebenenfalls vorwarnen zu können, damit dieser noch genügend Zeit zum Reagieren haben würde. Im Einer ist für mich ungleich mehr möglich als für Mark und René, die in ihrem Dickschiff mit beachtlichen hundert Metern „Bremsweg“ rechnen. Deswegen bemühe ich mich darum, bei jedem Rauschen und jedem Engpass den Dampfer per Handzeichen auf Abstand zu halten, um mich vorerst allein voranzutasten. Mark und René schaffen es dann immer irgendwie, mir auf meiner Linie zu folgen.</p>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/07/18/2-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/"><strong>< <</strong></strong></a> <strong>.. <a href="http://roadreport.de/2010/08/01/4-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/">> ></a> </strong></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2009/05/26/der-bobr-bober/"><strong>Mehr über den Bober</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/07/23/3-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>2. Logbucheintrag: Schlesische Abenteuer</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/07/18/2-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/07/18/2-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 10:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf dem Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Boats]]></category>
		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Bobr]]></category>
		<category><![CDATA[Paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4525</guid>
		<description><![CDATA[Wehrwölfe auf dem Bober Tag 1: Ein kühler Sommer Der Sommer in Dabrowa ist kühl und fast ein bisschen unfreundlich an diesem Abend. Der Regen hat nachgelassen und wir richten unser Lager wetterfest im Schutze hoher Bäume ein.Im letzten Tageslicht erkunden wir die nähere Umgebung. Erst jetzt, als sich unsere Sinne vollends auf die Situation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="color: #556b2f;">Wehrwölfe auf dem <strong>Bober</strong></h3>
<h3 style="color: #556b2f;">Tag 1: Ein kühler Sommer</h3>
<p><a rel="attachment wp-att-4589" href="http://roadreport.de/2010/07/18/2-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/kuehler-sommer-am-bobr/"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-4589" title="kuehler-sommer-am-bobr" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2010/07/kuehler-sommer-am-bobr-450x150.jpg" alt="" width="450" height="150" /></a>Der Sommer in Dabrowa ist kühl und fast ein bisschen unfreundlich an diesem Abend. Der Regen hat nachgelassen und wir richten unser Lager wetterfest im Schutze hoher Bäume ein.<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/e618a236d19a4ef9901e3d26d67543bf" alt="" width="1" height="1" /><span id="more-4525"></span>Im letzten Tageslicht erkunden wir die nähere Umgebung. Erst jetzt, als sich unsere Sinne vollends auf die Situation vor Ort einstellt haben, bemerken wir, wie sich der Fluss unter der nahen Straßenbrücke so sehr verengt, dass seine Strömung unter lautem Glucksen und Gurgeln und mit schwindelerregender Geschwindigkeit an einer ausgespülten Straßenböschung vorbeischießt.</p>
<h4>Hochwasserreste</h4>
<p>Wir folgen dem Flusslauf und entdecken direkt hinter der Brücke die Reste einer Pegelanlage, die einen Wasserstand weit über Normal anzeigt. Dieser Anblick schürt unsere Unruhe von neuem und die Reste einer weggespülten Brücke mit den vor wenigen Tagen befestigten Fähnchen als Hochwassermarkierung, die bis an die Höhe der unterspülten Straße reichen, verstärken diesen unangenehmen Eindruck noch.</p>
<h4>Glück-Wünsche</h4>
<p>Unsere Strategie an diesem Abend lautet: Verdrängung. Wir kehren zum Lager zurück und versuchen das Gesehene zu vergessen. Unter aufgerissenem Himmel essen wir einfache Käse- und Salamibrote; auf mehr hat heute keiner Appetit. Dazu rüttelt böiger Wind an der Plane, von der immer wieder das vom Regen sich ansammelnde Wasser zu uns herüberspritzt. Vor dem Schlafengehen stoßen wir noch mit ein paar Becherchen Klosterbruder an. Eigentlich wollten wir uns dabei gegenseitig dazu beglückwünschen, dass wir es geschafft haben uns wieder einmal in der altbewährten Dreier-Formation zu einer Tour zusammenzufinden. Aber noch nie begann eine Tour so ungewiss wie diese, und so wünschen wir uns gegenseitig an diesem Abend für die nächsten Tage einfach nur Glück.</p>
<h4>Unbezwingbar</h4>
<p>Als wir ins Zelt kriechen, nieselt es wieder. Der Wind schiebt immer neue Wolkenfelder heran, die zügig am tiefen Himmel entlang ziehen und die Welt in ein unbeständiges Grau tauchen. Über Nacht steigert sich das Nieseln immer wieder in regelmäßigen Intervallen zu einem grellen Regengeprassel. Der Wind zottelt dazu lautstark an der Plane. Davon aufgewacht, stecke ich noch einmal den Kopf aus dem Zelt. Unterm fahlen Mondlicht sehe ich den Bober. Er ist aufgekräuselt wie ein wirrer Lockenkopf. Im matten Widerschein der Nacht wirkt er unbezwingbar und es scheint mir in diesem Augenblick unvorstellbar, dass wir morgen in unseren kleinen, schwerbeladenen Booten auf ihm unterwegs sein würden. Bald verfalle ich über das Grübeln in einen Dämmerzustand und höre Wind und Regen nicht mehr; aber es bleibt eine unruhige Nacht.</p>
<p><strong> <a href="http://roadreport.de/2010/07/15/1-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/">&lt; &lt;</a> ..</strong> <a href="http://roadreport.de/2010/07/23/3-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/"><strong>&gt; &gt;</strong></a></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2009/05/26/der-bobr-bober/"><strong>Mehr über den Bober</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/07/18/2-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>1. Logbucheintrag: Schlesische Abenteuer</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/07/15/1-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/07/15/1-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 23:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf dem Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Boats]]></category>
		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Bobr]]></category>
		<category><![CDATA[Paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4429</guid>
		<description><![CDATA[Wehrwölfe auf dem Bober Tag 1: Ein kühler Sommer Sieben Tage haben wir auf dem Bober verbracht, und ganz eigene Seiten dieses schlesischen Klassikers kennen gelernt; dabei hat er gefaucht, gekratzt und gebissen, aber auch geschnurrt wie ein zahmes Kätzchen.So richtig wach werden wir erst, als der Wagen bei Forst den alten Plattenhighway nach Breslau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 "color: #556b2f;">Wehrwölfe auf dem Bober</h3>
<h3 style="color: #556b2f;">Tag 1: Ein kühler Sommer</h3>
<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-746" title="wehrwoelfe-auf-dem-bober" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2009/05/wehrwoelfe-auf-dem-bober-450x150.jpg" alt="" width="450" height="150" />Sieben Tage haben wir auf dem Bober verbracht, und ganz eigene Seiten dieses schlesischen Klassikers kennen gelernt; dabei hat er gefaucht, gekratzt und gebissen, aber auch geschnurrt wie ein zahmes Kätzchen.<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/e618a236d19a4ef9901e3d26d67543bf" alt="" width="1" height="1" /><span id="more-4429"></span>So richtig wach werden wir erst, als der Wagen bei Forst den alten Plattenhighway nach Breslau erreicht. Die Grenzposten sind freundlich und das lachende Gesicht mit der polnischen Uniform zeigt auf den Dachgepäckträger und ruft: „Piraten, Piraten!“. Aber wir scheinen nicht weiter verdächtig zu sein und man lässt uns passieren.</p>
<h4>Eine gute Einstimmung</h4>
<p>Noch etwas zaghaft lenke ich den Wagen über den mürben Beton, der mit regelmäßigem Poltern an seinen antiquarischen Wert erinnert. Die Boote auf dem Dach aber scheinen sich am löchrigen Beton nicht weiter zu stören. Sie sind gut verzurrt und so fasse ich allmählich Vertrauen in die Chose. Im unauffälligen Gleichschritt rollen wir mit dem anderen Verkehr an den vielen kleinen privaten Verkaufständen vorbei, an denen die Pilze der Saison aus den umliegenden Wäldern feilgeboten werden. Die gesamte Szenerie wirkt ungewohnt chaotisch für eine Autobahn. Die zahlreichen Baustellen auf der Strecke zeugen davon, dass überalterter Standard dem neuen, europäischen Niveau angepasst werden soll. Die Verkehrsführung ist abenteuerlich, was eine gute Einstimmung für uns ist.</p>
<h4>Löchriger Asphalt</h4>
<p>Eine Stunde später auf halber Strecke zwischen Forst und Wroclaw verlassen wir die Autobahn Richtung Boleslawiec. Bevor wir ins alte Bunzlau fahren, wollen wir vorab schon einen Blick auf den Fluss werfen, der uns in der nächsten Woche wieder nach Hause führen sollte &#8211; Der Bober hatte in diesem Sommer schon durch Hochwassermeldungen von sich Reden gemacht. Über schmale löchrige Asphaltwege erreichen wir ihn kurz hinter einem kleinen Dorf, wo er randvoll in einer Flussbiegung liegt. Sein Anblick ist wenig einladend, wie die Nachrichten aus den Krisenregionen vor einigen Wochen. Die aufgewühlten Wassermassen sind die Nachwehen des Sommerhochwassers, mit dem der Bober noch kurz zuvor flussaufwärts im Hirschberger Tal ganze Stadtteile von Jelenia Gora überschwemmt hatte. Er zeigt sich bissig und wir sind sofort eingeschüchtert davon.</p>
<h4>Unruhe im Gepäck</h4>
<p>Wegen der Hochwassermeldungen und „Panik-Berichten“ einzelner Paddler sind wir bereits mit einer gewissen Unruhe im Gepäck angereist. Demzufolge studieren wir aufmerksam die Landkarte, welche zeigt, dass wir uns nun dort befinden, wo auf dem Papier der grüne Bereich endet. Alles südlich davon ist rotbraun gefärbt und zeigt den höher gelegenen Teil des schlesischen Berglands an, wo sich der Bober vermutlich noch wilder gebärdet. Diese Erkenntnis und ein Blick auf das aufgewühlte Wasser lässt uns eine einstimmige Entscheidung gegen die Weiterfahrt treffen.</p>
<h4>Gestörte Idylle</h4>
<p>Wir haben gewichtige Gründe die Weiterfahrt aufzuschieben und der Verlockung von Hirschberger Tal und Riesengebirge nicht nachzugeben, denn wir wollen in der kommenden Woche unter allen Umständen die Oder erreichen, nachdem uns das ein Jahr zuvor bei der <a href="http://roadreport.de/2009/12/30/1-logbucheintrag-auf-der-neisse/"><strong>Befahrung der Neiße </strong></a>wegen vieler Hindernisse nicht vergönnt war. In diesem Punkt hatten sich alle anderen Details der Planung unterzuordnen, auch wenn es uns nicht leicht fällt zu akzeptieren, dass wir die Silhouette des Riesengebirges heute nicht mehr zu sehen bekommen werden. Wenigstens brauchen wir so nicht Rübezahl zu fürchten und außerdem zeigt sich die Wiese in der Flussbiegung am Rande des Dörfchens geradezu ideal als Lagerplatz für eine erste Übernachtung. Nur der aufgewühlte Fluss stört diese Idylle ein wenig und es ist uns noch nicht ganz klar, wie es uns gelingen sollte auf diesem Wasser zu reisen.</p>
<h4>Gemischte Gefühle</h4>
<p>Mit gemischten Gefühlen laden wir Boote und Gepäck ab. Kaum liegt unser gesamtes Repertoire an Ausrüstung und Verpflegung in der anfänglichen Unordnung im Gras, beginnt es in kurzen, dichten Schauern zu regnen. Schnell bedecken wir den Gepäckhaufen mit Planen und nutzen die Gunst des Augenblicks und vespern mit unserem Fahrer zum Abschied noch im Schutz von Plane und Auto. Trotz aller Gemütlichkeit kann keiner von uns den Blick vom Fluss lösen. Unser Fahrer, der als Kanuverleiher schon viel gesehen hat, meint, dass er so etwas schnelles noch nie gesehen hat. Er schaut uns zweifelnd an und fragt zögerlich, ob wir nicht doch wieder mit zurückfahren wollen. Ausgeschlossen, wir lassen uns nicht von unseren Absichten abbringen, und nachdem der Kuchen aufgegessen ist, verabschiedet er sich und lässt uns mit einem Haufen Gepäck im Schutze unter einer alten Eiche zurück.</p>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/07/18/2-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/"><strong>&gt; &gt;</strong></a></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2009/05/26/der-bobr-bober/"><strong>Mehr über den Bober</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/07/15/1-logbucheintrag-schlesische-abenteuer-bober/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>http://roadreport.de/2010/07/05/4423/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/07/05/4423/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 09:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4423</guid>
		<description><![CDATA[Zitat: &#8220;So sollte sie sein, die letzte Etappe, auf der Reise wie im Leben: ein Stück Wehmut, weil das Ende naht, ein wenig Stolz, es geschafft zu haben, und zum Schluss noch ein lichtheller Moment.&#8221; Jürgen Neffe in: Darwin. Das Abenteuer des Lebens]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#6495ed"><strong>Zitat:</strong></font> <font color="#00008b">&#8220;So sollte sie sein, die letzte Etappe, auf der Reise wie im Leben: ein Stück Wehmut, weil das Ende naht, ein wenig Stolz, es geschafft zu haben, und zum Schluss noch ein lichtheller Moment.&#8221;</font><br />
Jürgen Neffe in: Darwin. Das Abenteuer des Lebens</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/07/05/4423/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>28. Logbucheintrag: Hart an der Grenze</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/07/01/28-logbucheintrag-auf-der-neisse/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/07/01/28-logbucheintrag-auf-der-neisse/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 22:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf der Neiße]]></category>
		<category><![CDATA[Boats]]></category>
		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Görlitzer Neiße]]></category>
		<category><![CDATA[Lausitz]]></category>
		<category><![CDATA[Neiße]]></category>
		<category><![CDATA[Nysa Luzycka]]></category>
		<category><![CDATA[Oder-Neiße-Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Rothenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=2443</guid>
		<description><![CDATA[Auf der Neiße/Tag 7: Ein Nachtrag Statt alles für eine Weiterfahrt vorzubereiten, wie wir es die gesamte zurückliegende Woche taten, nehme ich jetzt das leere Boot, um es im Fluss zu waschen.Als es so nass im Wasser liegt, sieht man ihm die zerschürfte Oberfläche nicht an, die es sich in der vergangenen Woche auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Auf der <strong>Neiße/Tag 7</strong>: Ein Nachtrag</h3>
<p><a rel="attachment wp-att-2887" href="http://roadreport.de/2010/06/06/24-logbucheintrag-auf-der-neisse/letzes-lager/"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2887" title="letzes-lager" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2010/01/letzes-lager-450x150.jpg" alt="" width="450" height="150" /></a>Statt alles für eine Weiterfahrt vorzubereiten, wie wir es die gesamte zurückliegende Woche taten, nehme ich jetzt das leere Boot, um es im Fluss zu waschen.<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/9588b3692d56423e86deec743cc00b6a" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-2443"></span>Als es so nass im Wasser liegt, sieht man ihm die zerschürfte Oberfläche nicht an, die es sich in der vergangenen Woche auf der Neiße zugezogen hat. Doch alles ist wahrhaftig geschehen. Wenn man die Fingerspitzen über den Rumpf streichen lässt, dann fühlt man die Riefen, die der Fluss tief ins Boot eingraviert hat; unauslöschlich, wie in uns selbst.</p>
<h4>Abendrot</h4>
<p>Im letzten Tageslicht ordnen wir unser Gepäck für den Abtransport. Danach erkunden wir die nähere Umgebung. Sie ist wie ein romantisches Gemälde von einfacher Schönheit mit weiten Feldern und flachen Horizont im Abendrot. Wir beobachten vom Deich aus, wie die hereinbrechende Dunkelheit ihre Schatten auf das Land legt. Als wir zurück sind und ich gerade ein Feuer entzündet habe, schüttet sich plötzlich ein satter Sommernachtsregen über uns aus. Er bleibt und geht in ein monotones Prasseln über, welches das Rauschen des Flusses übertönt. In einem letzten Aufbäumen lodert das Feuer auf, bevor es vom Regen begraben wird. Es wird kalt. Das harte Trommeln der Tropfen besiegelt das jähe Ende unserer Tour. </p>
<h4>Erinnerungen an einen Wintertag</h4>
<p>Wir ziehen uns unter ein Hüttendach zurück und werden nachdenklich. Wir erinnern uns wieder daran, wo wir heute eigentlich sein wollten: Vor einer Woche war noch das Oderbruch unser Ziel gewesen, aber an diesem Abend ist es unendlich weit weg. In unser Grübeln mischt sich Wehmut. Klar hätten wir heute gerne an den weiten Ufern der Oder angelegt, doch wiederum macht uns das Unerreichte träumend von einem neuen Sommer, in dem jeder unerreichte Kilometer ein neues Abenteuer bedeutet. Mit wenig mehr als hundert Kilometer liegen wir weit hinter dem zurück, was wir geplant hatten. Es ist gerade mal die Hälfte. Doch das bedeutet, dass noch eine weitere Hälfte vor uns liegt. Es ist also kein endgültiger Abschied von der Neiße. Wir freuen uns schon in dieser Nacht auf eine Weiterfahrt mit all den Ungewissheiten und Erlebnissen. Dass die Schlauchbootverleiher eine Befahrung der Neiße mit Kajaks erst ab hier empfehlen, verdutzte uns zwar am Nachmittag etwas, doch jetzt kann es unsere Träumereien nur bekräftigen. Wo dieses Jahr ein Ende ist, da wird in einem neuen Jahr ein Anfang sein. Die Neiße lässt uns nicht los. Wie zu Beginn in jenem Winter hält sie uns noch immer fest gepackt.</p>
<h4>Kein Abschied&#8230;</h4>
<p>Um unser kleines Lager hat sich die Nacht gelegt. Wir sitzen im Schein des Kerzenlichts und in der Dunkelheit regiert der Regen. Es tropft Zeile um Zeile von den Sätzen und die Buchstaben quellen in der Nässe. Diese Geschichte löst sich allmählich auf. Dann auf dem Heimweg im Scheinwerferlicht wirkt das Erlebte nur noch diffus und unwirklich; ausgewaschen vom dichten Landregen. Im Düsteren liegt ein zurückgelassenes Leben. Doch das Papier wird wieder trocknen und ein neuer Sommer wird kommen, wo uns die Neiße lockt&#8230;</p>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/06/25/27-logbucheintrag-auf-der-neisse/"><strong>< <</strong></strong></a></p>
<p><strong>Zum <a href="http://roadreport.de/2009/12/30/1-logbucheintrag-auf-der-neisse/">1. Logbucheintrag</a></strong></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2009/05/27/die-lausitzer-goerlitzer-neisse-nysa-luzycka/"><strong>Mehr über die Neiße</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/07/01/28-logbucheintrag-auf-der-neisse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>http://roadreport.de/2010/06/29/4215/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/06/29/4215/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 21:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4215</guid>
		<description><![CDATA[Zitat: &#8220;Eine festgelegte Route engt ein, schafft aber auch eine Art von Stabilität. Die Einschränkung der äußeren vergrößert die innere Freiheit, den vorgegebenen Rahmen mit eigenen Inhalten zu füllen.&#8221; Jürgen Neffe in: Darwin. Das Abenteuer des Lebens]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#6495ed"><strong>Zitat:</strong></font> <font color="#00008b">&#8220;Eine festgelegte Route engt ein, schafft aber auch eine Art von Stabilität. Die Einschränkung der äußeren vergrößert die innere Freiheit, den vorgegebenen Rahmen mit eigenen Inhalten zu füllen.&#8221;</font><br />
Jürgen Neffe in: Darwin. Das Abenteuer des Lebens</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/06/29/4215/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>27. Logbucheintrag: Hart an der Grenze</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/06/25/27-logbucheintrag-auf-der-neisse/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/06/25/27-logbucheintrag-auf-der-neisse/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 22:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf der Neiße]]></category>
		<category><![CDATA[Boats]]></category>
		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Görlitzer Neiße]]></category>
		<category><![CDATA[Lausitz]]></category>
		<category><![CDATA[Neiße]]></category>
		<category><![CDATA[Nysa Luzycka]]></category>
		<category><![CDATA[Oder-Neiße-Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Rothenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=2442</guid>
		<description><![CDATA[Auf der Neiße/Tag 7: Schlauchboot und Gummiwehr Traurig kauern wir bei Wehr Nummer 26 auf dem Steg. Es ist das letzte Wehr unserer Tour und liegt unweit von Rothenburg mitten in einer weiten Heidelandschaft. Das letzte Wehr wirkt jetzt nicht mehr wie ein lästiges Hindernis, sondern symbolisiert vielmehr eine unüberwindbare Schwelle, hinter der unsere abenteuersüchtige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Auf der <strong>Neiße/Tag 7</strong>: Schlauchboot und Gummiwehr</h3>
<p><a rel="attachment wp-att-2907" href="http://roadreport.de/2010/06/25/27-logbucheintrag-auf-der-neisse/bootswaesche/"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2907" title="bootswaesche" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2010/01/bootswaesche-450x150.jpg" alt="" width="450" height="150" /></a>Traurig kauern wir bei Wehr Nummer 26 auf dem Steg. Es ist das letzte Wehr unserer Tour und liegt unweit von Rothenburg mitten in einer weiten Heidelandschaft. <img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/9588b3692d56423e86deec743cc00b6a" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-2442"></span>Das letzte Wehr wirkt jetzt nicht mehr wie ein lästiges Hindernis, sondern symbolisiert vielmehr eine unüberwindbare Schwelle, hinter der unsere abenteuersüchtige Glückseligkeit mit dem Fluss davonzieht. </p>
<h4>Ein Nest von Dickschiffen</h4>
<p>Eine Woche haben wir gegen Wehre gekämpft. Dieser Kampf hat vorerst ein Ende gefunden. Für uns ist Schluss. Es tut weh, hier bleiben zu müssen. Jetzt bin ich wieder dort angelangt, wo ich den Fluss zum ersten Mal sah. Es war ein kalter Wintertag und dieselbe Sehnsucht. Ich will diesen Fluss bewandern, in voller Gänze, in wie viel Etappen ist egal. Eine Woche wie ein phantastischer Traum liegt hinter uns. Wieder aufgewacht, finden wir uns in einem Nest von Dickschiffen wieder. Wir sind verwundert und fast ein bisschen erschreckt über soviel Betrieb. Das ist nun unser Hafen, ein Gewirr aus Gummi und leichtbekleideten Wochenendtouristen mit Sonnenbrillen.</p>
<h4>Unser Hafen</h4>
<p>Das Anlanden von Boot und Gepäck ist ungewohnt komfortabel. Nach dieser wilden Woche kommen uns derartige Annehmlichkeiten fremd vor. Kaum haben wir es uns mit unserer gewohnten Logistik auf dem Steg eingerichtet, drängt sich eine Gruppe Schlauchboote zwischen unsere Sachen. Sie tauchen wie aus dem Nichts auf und sind genauso schnell wieder verschwunden. Die Sonntagsausflügler eilen zu ihren Fahrzeugen, die sie in ihre gemütlichen Stuben bringen. Nach diesem kurzen Schrecken folgt eine stille Pause, in der wir uns unserer Ankunft bewusst werden. So ein schnelles Ende haben wir nicht erwartet. Dann kommt neues Stimmgewirr näher und in regelmäßiger Abfolge schippern, wie auf eine Schnur gefädelt, immer neue Schlauchboote heran.</p>
<h4>Basarstimmung</h4>
<p>Wir sind nun plötzlich von lautem Touristentrubel umgeben. Die hektische Umgebung wirkt auf uns noch unwirklich. Es geht zu wie auf einem Basar. Nach dieser langen Reise haben wir also einen Marktplatz erreicht. Doch wir wollen nichts und haben nichts anzubieten. Also stehen wir etwas verloren abseits und gehören nicht dazu. Allmählich zerstreuen sich die Menschen und steigen in Busse und Autos. Als sie kurz darauf weg sind, legt sich eine wohltuende Stille auf das Land und der Marktplatz sieht jetzt aus wie eine ganz normale Wiese.</p>
<h4>Und plötzlich Stille</h4>
<p>Es ist bereits später Nachmittag. Unser Fahrer ist über unsere Position informiert und weiß nun, dass er entgegen unserer ursprünglichen Zielvorgabe an diesem Abend den Weg über sächsische Straßen nehmen muss, um zu uns zu gelangen. Bis er bei uns sein würde, haben wir noch etwas Zeit, um diesen Tag ausklingen zu lassen. Langsam erfasst uns wieder eine tiefe Ruhe. Wir saugen ein letztes Mal die herbwürzige Luft ein und atmen tief durch. In der Nähe baden noch Kinder. Sie wechseln ständig die Uferseite, so dass wir nicht wissen, wohin sie gehören. Wahrscheinlich sind sie auf beiden Seiten des Flusses zu Hause und amtliche Grenzbestimmungen machen ihnen keine Angst. Einige von ihnen kommen näher und schlendern betont zufällig an uns vorbei. Dabei beobachten sie uns mit verstohlenen Blicken. Wir erscheinen ihnen wohl sonderbar, weil wir noch hier und nicht mit den anderen Touristen weggefahren sind.</p>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/06/17/26-logbucheintrag-auf-der-neisse/"><strong>< <</strong></strong></a> <strong>.. <a href="http://roadreport.de/2010/07/01/28-logbucheintrag-auf-der-neisse/">> ></a> </strong></p>
<p><strong>Zum <a href="http://roadreport.de/2009/12/30/1-logbucheintrag-auf-der-neisse/">1. Logbucheintrag</a></strong></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2009/05/27/die-lausitzer-goerlitzer-neisse-nysa-luzycka/"><strong>Mehr über die Neiße</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/06/25/27-logbucheintrag-auf-der-neisse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>http://roadreport.de/2010/06/21/zitate-3/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/06/21/zitate-3/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 22:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4075</guid>
		<description><![CDATA[Zitat: &#8220;Das Leben wird oft mit einer Reise verglichen. Aber gleichen Reisen nicht umgekehrt auch dem Leben? Beide haben einen Anfang und ein Ende, Geburt und Tod, dazwischen liegen Kindheit, Jugend, Reife und Alter. Eine Reise lässt sich darum ebenso wenig wiederholen wie ein Leben. Wer es dennoch versucht, vergeht sich an seinen Träumen. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#6495ed"><strong>Zitat:</strong></font> <font color="#00008b">&#8220;Das Leben wird oft mit einer Reise verglichen. Aber gleichen Reisen nicht umgekehrt auch dem Leben? Beide haben einen Anfang und ein Ende, Geburt und Tod, dazwischen liegen Kindheit, Jugend, Reife und Alter. Eine Reise lässt sich darum ebenso wenig wiederholen wie ein Leben. Wer es dennoch versucht, vergeht sich an seinen Träumen. Was wir suchen, finden wir ohnehin nicht. Aber mit ein wenig Glück entdecken wir etwas, dem wir bisher nicht nachgespürt haben.&#8221;</font><br />
Jürgen Neffe in: Darwin. Das Abenteuer des Lebens</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/06/21/zitate-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>26. Logbucheintrag: Hart an der Grenze</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/06/17/26-logbucheintrag-auf-der-neisse/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/06/17/26-logbucheintrag-auf-der-neisse/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 22:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf der Neiße]]></category>
		<category><![CDATA[Boats]]></category>
		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Muskau]]></category>
		<category><![CDATA[Görlitzer Neiße]]></category>
		<category><![CDATA[Lausitz]]></category>
		<category><![CDATA[Neiße]]></category>
		<category><![CDATA[Nysa Luzycka]]></category>
		<category><![CDATA[Oder-Neiße-Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Pückler-Park]]></category>
		<category><![CDATA[Rothenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserwandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=2441</guid>
		<description><![CDATA[Auf der Neiße/Tag 7: Schlauchboot und Gummiwehr Im grellen Sonnenlicht, umgeben von weitläufigen Wiesen, wirkt das abgesperrte Kraftwerk mit seiner menschenleeren Industrieatmosphäre geisterhaft, wie eine phantasierte Erscheinung, die nicht hierher gehört.Dahinter liegen die vereinzelten Häuser eines Dorfes, die wie lose in die Landschaft gestreut scheinen. Sie sind alt und wegen ihres maroden Erscheinungsbilds sehen sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Auf der <strong>Neiße/Tag 7</strong>: Schlauchboot und Gummiwehr</h3>
<p><a rel="attachment wp-att-2902" href="http://roadreport.de/2010/06/17/26-logbucheintrag-auf-der-neisse/die-letzte-rast/"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2902" title="die letzte rast" src="http://roadreport.de/wp-content/uploads/2010/01/die-letzte-rast-450x150.jpg" alt="" width="450" height="150" /></a>Im grellen Sonnenlicht, umgeben von weitläufigen Wiesen, wirkt das abgesperrte Kraftwerk mit seiner menschenleeren Industrieatmosphäre geisterhaft, wie eine phantasierte Erscheinung, die nicht hierher gehört.<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/9588b3692d56423e86deec743cc00b6a" width="1" height="1" alt=""/><span id="more-2441"></span>Dahinter liegen die vereinzelten Häuser eines Dorfes, die wie lose in die Landschaft gestreut scheinen. Sie sind alt und wegen ihres maroden Erscheinungsbilds sehen sie wie die verlassenen Überreste aus einer anderen Zeit aus. Doch umherrennendes Federvieh verrät, dass hier noch jemand wohnen muss, der die schmale Straße nutzt. Der brüchige Asphalt führt über eine nahe Anhöhe in das eigentliche Dorf, wo sicher mehr Menschen leben. Aber hier, wo die Straße direkt am Fluss endet, sind wir allein.</p>
<h4>Fluss im Hochsommer</h4>
<p>An der Einsetzstelle legen gerade die letzten Schlauchritter ab, als wir uns für ein deftiges Mittagessen auf dem gemütlichen Steg niederlassen, den wir immer wieder für eine erfrischende Badeeinlage verlassen. Der Fluss ist hier schmal. Der Ausfluss der Turbinen hat den Wasserlauf auf wenige Meter verengt. Wir lassen uns das kühle Nass um unsere Füße spülen, die wir vom Steg herabbaumeln lassen. Das Wehr ist still. Kein Tropfen plätschert von der Gummiwulst. Vor uns liegt das Bild von einem „ausgetrockneten Fluss im Hochsommer“, der sich bis zum gegenüberliegenden Ufer als eine sandige Dünenlandschaft zeigt. Der Anblick stimmt uns melancholisch, denn wir können nicht die Gedanken daran verdrängen, dass wir noch heute der Neiße den Rücken zukehren werden. Den restlichen Sommer wird sie wieder ohne uns verbringen müssen, doch vor allen Dingen wir ohne sie.</p>
<h4>Sommerfrische</h4>
<p>Doch diese Reise soll nicht vor einem würdigen Finale in Bad Muskau enden. So zumindest machen es uns die gutgemeinten Prophezeiungen von unbedachten Schlauchbootschiffern glaubend, die meinen, dass der Weg bis Bad Muskau nicht mehr weit sei. Die Hoffnung, dass wir an diesem Tag noch die Pückler’schen Parkanlagen betreten würden, beflügelt uns darin, bald wieder tollkühn die Paddel zu schwingen, um heute noch die dafür nötigen Kilometer hinter uns zu bringen. Doch die entscheidenden Kilometer liegen noch vor uns. Mit verwegenen Mienen paddeln wir den Fluss hinunter. Über halbtrockene Stromschnellen geht es zügig vorbei an vergnügten Sonntagsbadern, die ihre nachmittägliche Sommerfrische an den hellen Stränden der Neiße verbringen. Manchmal müssen wir noch anhalten und aussteigen, um die Situation vor uns im Flussbett zu klären. Doch insgesamt lassen wir uns an diesem Nachmittag nur wenig aufhalten, zumal wir uns jetzt an den Durchfahrtskennzeichnungen in Form von provisorischen Bojen orientieren können, die nun an den kritischen Stellen für die Schlauchbootskipper angebracht sind und die geeigneten Durchfahrtsstellen anzeigen.</p>
<h4>Am Ende unerreicht</h4>
<p>Entspannt erreichen wir die Sammelstation von „Neißetours“, wo uns ein breites Wehr die Weiterfahrt versperrt. Inmitten der regen Betriebsamkeit von Sonntagsausflüglern legen wir an und nutzen die Gelegenheit, um uns mit den Reiseveranstaltern bekannt zu machen. Die Begegnung ist herzlich. Aber die Freude wird von einem unschönen Sachverhalt überschattet, denn die beiden Herren versichern uns, dass es völlig unmöglich sein würde, heute und zu dieser Zeit noch Bad Muskau zu erreichen. Von unserem jetzigen Standpunkt seien es noch fünfzig Kilometer Flusslauf mit sechs weiteren Wehren, die noch vor uns liegen, sagen sie. Wir wollen es nicht glauben. Nach einer kurzen Phase der Realitätsfindung wird uns klar: wir sind unserem Irrsinn und einer Falschmeldung, sozusagen einer „Ente“, auf den Leim gegangen. An den Aussagen der Veranstalter ist nicht zu zweifeln. Sie kennen ihr Revier. Mit dieser Erkenntnis löst sich unser heroisches Ziel in Enttäuschung auf. Die „Pückler’sche Landschaft“ ist noch weit entfernt, und die vor uns liegenden Wehre machen sie unerreichbar.</p>
<p><a href="http://roadreport.de/2010/06/12/25-logbucheintrag-auf-der-neisse/"><strong>< <</strong></strong></a> <strong>.. <a href="http://roadreport.de/2010/06/25/27-logbucheintrag-auf-der-neisse/">> ></a> </strong></p>
<p><strong>Zum <a href="http://roadreport.de/2009/12/30/1-logbucheintrag-auf-der-neisse/">1. Logbucheintrag</a></strong></p>
<p><a href="http://roadreport.de/2009/05/27/die-lausitzer-goerlitzer-neisse-nysa-luzycka/"><strong>Mehr über die Neiße</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/06/17/26-logbucheintrag-auf-der-neisse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Meldung: Freie Fahrt entlang der Oder</title>
		<link>http://roadreport.de/2010/06/17/meldung-freie-fahrt-an-der-oder/</link>
		<comments>http://roadreport.de/2010/06/17/meldung-freie-fahrt-an-der-oder/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 15:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolaus Widera</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Oder-Neiße-Radweg]]></category>
		<category><![CDATA[Biking]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Fernradweg]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Oder]]></category>
		<category><![CDATA[Uckermark]]></category>
		<category><![CDATA[Warta]]></category>
		<category><![CDATA[Warthe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roadreport.de/?p=4338</guid>
		<description><![CDATA[17. Juni 2010: Dank der kontinuierlich sinkenden Pegelstände an der Oder sind nun seit gestern wieder alle Streckenabschnitte des Oder-Neiße-Radwegs befahrbar, die in den letzten Wochen hochwasserbedingt gesperrt waren.Nachdem man gestern auch die Hochwasseralarmstufe in der Uckermark heruntersetzen konnte, sind nun nach offiziellen Angaben alle Befahrungseinschränkungen für Radfahrer aufgehoben. Wegen einer zweiten Hochwasserwelle und dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>17. Juni 2010:</strong> Dank der kontinuierlich sinkenden Pegelstände an der Oder sind nun seit gestern wieder alle Streckenabschnitte des Oder-Neiße-Radwegs befahrbar, die in den letzten Wochen hochwasserbedingt gesperrt waren.<span id="more-4338"></span>Nachdem man gestern auch die Hochwasseralarmstufe in der Uckermark heruntersetzen konnte, sind nun nach offiziellen Angaben alle Befahrungseinschränkungen für Radfahrer aufgehoben. Wegen einer zweiten Hochwasserwelle und dem Zufluss der <a href="http://roadreport.de/2009/06/03/die-warta-warthe/"><strong>Warthe</strong></a> sanken die Pegelstände der <a href="http://roadreport.de/2009/09/07/die-oder-odra/"><strong>Oder</strong></a> letztlich nur langsam, was teilweise zu längeren Sperrungen des <a href="http://roadreport.de/2009/11/23/oder-neisse-radweg/"><strong>Oder-Neiße-Radwegs </strong></a>führte.</p>
<p>Die <a href="http://www.oderneisse-radweg.de/index.php?&#038;artikel=642"><strong>Baustellen</strong></a> entlang des Oder-Neiße-Radwegs bleiben davon übrigens unberührt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roadreport.de/2010/06/17/meldung-freie-fahrt-an-der-oder/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
