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Radwege in Berlin

Heimliche Wege der Hauptstadt. Wo das Abenteuer beginnt.

kopfsteinpflaster
Berlin hat alles, was man zum Radfahren braucht. Sogar Radwege. Der wichtigste ist wohl der Mauer-Radweg. Der führt zwar immer im Kreis, kommt aber immerhin auf knapp 160 Kilometer, die man schon mal zu einer Wochenend-Tour ausdehnen kann.
In Berlin ist immer alles nah, was man so unterwegs braucht. Darum fühlt sich eine Radtour in Berlin komfortabel und sicher an. Woanders ist es da viel umständlicher. Auf vollbepackten Rädern mit großen Taschen machen sich dort die Verwegenen auf den Weg. Mit rasselndem Kochgeschirr, Zelt und Flickzeug wagen sie sich nach Brandenburg. In Berlin fragt man sich währenddessen: Wo kann ich mein Zelt hinstellen und wo beginnt eigentlich das richtige Abenteuer?

Geheime Pfade durch die Stadt

Die Antwort: Mitten in der Stadt! Es sind die stillen Routen im Hintergrund, die sich wie geheime Pfade durch die Stadt ziehen; getarnt als Fußgängerweg entlang der Spree, unscheinbar neben vielbefahrenen Straßen und versteckt durch verwinkelten Parkanlagen. Diese Wege sind anders als die gewöhnlichen Radwege zur Uni oder zum Supermarkt. Sie führen weiter. Vorbei an Häusern und parkenden Autos bahnen sie sich leise ihren Weg aus der Stadt ins Freie.

Fahrrad-Hauptstadt

Diese Radwege sind Berlins zweite Infrastruktur. Eine Struktur im Hintergrund, die sich nur hin und wieder durch ein dezentes Hinweisschild mit kleinem Logo zu erkennen gibt. Diese Wege machen Berlin zur heimlichen Fahrrad-Hauptstadt. In keiner anderen deutschen Stadt beginnen oder kreuzen sich so viele bedeutende Fernradwege wie in Berlin. Und das hat einen Grund.

Umzingelt von Wäldern, Seen und Wiesen

Berlin ist ein trockengelegter Sumpf im Urstromtal. Wenn Sie mal einen Stadtplan von Berlin anschauen und den Blick auf die Ränder der Karte richten, dann werden Sie das Grün und Blau sehen. Diese Farben sind Brandenburg. Mittendrin liegt Berlin, umzingelt von diesen Wäldern, Seen und Wiesen. Dorthin führen diese Radwege. Zuerst das Pflaster der Stadt, und dann summen die Reifen über glatten Asphalt und poltern über schummrige Waldwege.

Keine Grenzen

Jeder dieser Wege lohnt sich. Möchten Sie sich wie einst der Kaiser auf Sommerfrische in die Kurbäder der Ostsee begeben, inklusive Anreise auf dem Berlin-Usedom-Radweg? Oder suchen Sie lieber den Ursprung der Spree und folgen dem Spree-Radweg ins Oberlausitzer Bergland bis zur Grenze nach Tschechien? Oder mögen Sie gar keine Grenzen und nehmen lieber die nächste Fähre nach Dänemark, um den Berlin-Kopenhagen-Radweg zu komplettieren, um dann mal zu sehen, wie weiter im Norden?

Westen, Osten, Spree oder Havel?

Alles steht Ihnen offen. Es ist Ihre Entscheidung. Entdecken Sie diese heimlichen Wege, die Ihre Stadt durchkreuzen. Sie können ganz gegensätzliche Wege einschlagen. Westen, Osten, Spree oder Havel? Der Havel-Radweg und die Europäische Route R1 durchqueren Berlin und verlassen die Stadt jeweils in zwei Richtungen. Doch egal für welche Richtung Sie sich entscheiden, Sie kommen durch Brandenburg. Was so gemütlich vor Ihrer Haustür beginnt, kann also schnell zu einem grenzenlosen Abenteuer werden.

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