Görlitz – Zwischen Restauration und Authentizität
Görlitz liegt an einem zur Neiße hin abfallenden Hang, wo die Via Regia – eine alte Handels- und Pilgerstraße, den Fluss kreuzt. Unten am Wasser stehen die Häuser und Strassen eng aneinandergedrängt und oben im Berg lässt sich die großzügige Ordnung alter Städte wiederentdecken. 
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Von Ostritz nach Görlitz – Ein Berg am Horizont
Das dem Kloster angegliederte Dorf gibt sich zurückhaltend mit einer gepflegt altertümlichen Fassade. Nichts von ihm versucht spektakulär zu wirken. Kleine Fachwerkhäuser säumen den Weg, der über Ostritz hinaus in eine weite Flussauenlandschaft führt, wie sie ab jetzt typisch für die Neiße sein wird.
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Das Marienthal – Ein Kloster am Waldrand
Kühle Luft schlägt mir ins Gesicht, während ich mit monotonem Treten eine langgedehnte Anhöhe hinaufradle. Durch die Schatten glitzert mit tausendfachem Funkeln die Sonne durch das Blätterdach. Erst als sich meine Augen an das schattige Zwielicht des Waldes gewöhnt haben, erkenne ich, dass ich mich inmitten eines engen Tals befinde.
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Von Zittau ins Marienthal – Durch altes Land
In den Sommermonaten versammeln sich auf dem Zittauer Bahnhofsvorplatz nicht selten größere Gruppen von Radfahrern. Sie kommen entweder mit dem Zug aus Dresden oder mit der Lausitzbahn aus dem Norden.
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Zittau und sein Gebirge
Leicht erhöht rollen die Räder zwischen alten Alleebäumen nach Zittau hinein. Links begleitet den Deich eine fruchtbare Ebene und rechts der gezähmte Fluss.
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Von Nova Ves nach Zittau – Durch Böhmische Dörfer
Die Neiße klettert in einem wilden ursprünglichen Tal von den Böhmischen Höhen des Isergebirges hinunter. Dabei ist sie oft nur in ein enges Flussbett eingefasst und meist von dichtem Wald umgeben.
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Zentrum sorbischer Kultur
Nichts liegt näher als für den Auftakt einer Reihe von Flussportraits in einem Friedrichshagener Heftchen die Spree näher vorzustellen. Jeder Berliner hat wohl schon einmal von ihr gehört, aber gerade für den stets vom Wasser bedrohten, gelockten und verführten Friedrichhagener Landbewohner ist es besonders wichtig diesen Fluss genauer zu kennen, um zu wissen mit was für einer Dame er es da überhaupt zu tun hat.

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Ein Weg zwischen den Zeiten
Es ist kein Geheimnis. Radfahren ist Kult, Breitensport und dazu auch noch gesund. Seit dem zunehmenden Ausbau von Fernradstrecken wird der Radurlaub auch eine Alternative zum alljährlichen Rudeltreffen an den Stränden der Welt. Bestens geeignet für eine Woche Radeln nicht weit von Berlin und schon einer der ganz großen Klassiker seiner Art ist der Oder-Neiße-Radweg.
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Dass die Flößerei dem Holztransport dient, ist ein alter Hut. Niemand bindet heutzutage noch Baumstämme zusammen, um auf ihnen wochenlang die Flüsse hinunterzuschippern und Sägewerke zu beliefern; es sei denn des Brauches wegen. Heutzutage ist ein Floß nicht nur sentimentales Treibgut, sondern wird ebenso von erholungssuchenden Urlaubern und sonnenhungrigen Spaßtouristen geentert. Wie so eine aufgepeppte Holzinsel aussieht und wie es sich darauf urlauben lässt, durfte ich in einem Selbstversuch als Amateurflößer im Nordosten Brandenburgs erfahren.

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Vom Spreetunnel zur Spreequelle oder Ein Weg am Ende des Tunnels
Radfahren auf deutschen Straßen ist schon längst nicht mehr eine Frage des Wagemuts. Unter dem Eindruck von Unfallstatistiken und Tourismusmarketingstrategien hat sich in den letzten Jahren viel getan. Der unternehmungsfreudige Berliner kann es heutzutage auch ohne erhöhtes Risiko für Leib und Leben wagen, eine Radtour direkt ab der Haustür zu planen.

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“Eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt” sagt ein chinesisches Sprichwort. Ich weiß noch nicht wohin die Reise bei RoadReport gehen wird, aber ich wünsche Nicolaus viel Erfolg und Freude beim Schreiben …
Philipp Sende